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 Ausziehen mit Kindern - ein doppeltes Trauma? von lisa
hallo!



Bin etwa 20 jahre verheiratet. 6 davon gehen einfach nicht mehr. die letzten zwei sind vergeudete Lebenszeit.



Meine töchter 11 und 14 leiden sehr unter den spannungen. die 14-jährige sagt, dass sie es möchte, dass wior uns räumlich trennen. die 11-jährige sagt, dass es das schlimmste wäre, was iohr geschen könnte. anderseits hat sie,seit es bei uns nicht mehr geht, dauernd ticks und bauch-und kopfschmerzen.

mein mann sagt, dass er aus dem gemeinsamen haus zu 100 prozent nicht weggeht.

ich glaube mittlerweilen, dass es den kindern auf dauer mehr schaden würde, sie in dem permanenten spannungsfeld, zu lassen.



wenn ich ausziehe, habe ich angst, dass die kinder sich von mir verlassen fühlen und nicht ins neue zu hause mit wollen. außerdem werden sie meiner meinung nach dann doppelt entwurzelt. hat jemand positive erfahrungen zu berichten?



würde gerne im haus bleiben , bis kinder groß sind, dann würde ich gehen.

doch will ich keinen scheidungskrieg.



bin in einem pattzustand - schon viel zu lange und wünschte ich könnte endlich einen schritt setzen.



hat jemand hilfreiche tipps?


 Ausziehen mit Kindern - ein doppeltes Trauma? von hörnchen
Hallo Lisa,



warst Du schon in einer Familienberatung der vielleicht sogar Rechtsberatung angeschlossen ist? Vielleicht auch Gruppen für Trennungskinder?



Ich meine Du solltest sehen dass Du das Haus zugewiesen bekommst, das geht. Meist wollen die Kinder ja in ihrem gewohnten Umfeld bleiben.



Ran an den Feind, lass Dich beraten, bitte beim Jugendamt um einen Termin.



Weißt Du, es macht überhaupt keinen Sinn in einer untragbaren Situation auszuharren.



hörnchen


 Ausziehen mit Kindern - ein doppeltes Trauma? von Martina
Hallo Lisa,



willkommen im Forum. ;)



lisa hat geschrieben:
mein mann sagt, dass er aus dem gemeinsamen haus zu 100 prozent nicht weggeht.

ich glaube mittlerweilen, dass es den kindern auf dauer mehr schaden würde, sie in dem permanenten spannungsfeld, zu lassen.




Ich habe das selbe erlebt, nur ich hatte damals noch nicht das Rückgrad um um dieses Haus zu kämpfen.

Ich habe eines Tages meinen Kindern gesagt, dass ich mich von ihrem Samenspender trennen würde und sie waren erleichtert endlich von ihm wegzukommen.

Keine Ahnung, ob ich es heute anders machen würde, aber damals empfand ich es als Psychoterror noch länger mit ihm unter einem Dach zu bleiben, bis er irgendwann mürbe geworden wäre und dann vielleicht doch ausgezogen wäre.

Aus heutiger Sicht denke ich, ich hätte vielleicht kämpfen sollen, aber wenn ich mir meine Kinder heute ansehe, denke ich, dass ich es doch richtig gemacht habe zu gehen.

Denn in den letzten 2 Wochen bis zu unserem Auszug lag er mir ständig auf der Pelle. Er hat mich beschimpft und beleidigt wo er nur konnte und machte auch vor den Kindern nicht halt.



Mein Rat an dich wäre, es durchaus zu versuchen damit deine Töchter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, aber wenn der Terror zu groß wird, solltest du lieber gehen, deinen Kindern zu liebe.

_________________
liebe Grüße

Martina



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