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 Vater unterschreibt nicht für die Medikamente des Sohnes von Maverik0815
Hallo,



mein Stiefsohn (9) leidet unter ADHS, sein Vater,der ihn alle 3 Wochen hat, meint dass er normal ist. Um weiter Medikamente zu bekommen muss sein Vater unterschreiben dass er damit einverstanden ist.

Der will es aber nicht unterschreiben, sodass wir also die Medikamente nicht verschrieben bekommen.

Kann er gezwungen werden?

Wie geht es weiter?

Es besteht gemeinsames Sorgerecht.



Gruß



Maverik0815


 Vater unterschreibt nicht für die Medikamente des Sohnes von hörnchen
Hallo,



welches Medikament bekommt der Junge denn und wer hat die Diagnose gestellt?



Der Weg wäre mit Attest zum Jugendamt und um Vermittlung bitten (Hilfsweise den Vater mit Fristsetzung schriftlich auffordern seine Zustimmung zu geben), wenn das nichts hilft bleibt nur noch der Weg die Einwilligung bei Gericht ersetzen zu lassen.



hörnchen


 Vater unterschreibt nicht für die Medikamente des Sohnes von Maverik0815
Hallo,

er bekommt Concerta. Viele Ärzte haben schon die Diagnose gestellt.

Bei sowas holt man sich halt mehrere Meinungen ein.

Die Ärztin die ihn bislang behandelt hat ist weggezogen und hat uns an eine Andere verwiesen die nun eine Unterschrift beider Erziehungsberechtigten will. Kein anderer Arzt vorher wollte das.


 Vater unterschreibt nicht für die Medikamente des Sohnes von hörnchen
Hallo,



wenn dieses Medikament falsch eingesetzt wäre gäbe es Nebenwirkungen wie Abwesenheit, Müdigkeit, Schlafstörungen, eingeschränkte akustische Wahrnehmung.....



Die Ärztin handelt korrekt wenn sie beide Unterschriften fordert. Wie bereits geschrieben, geht mit den Diagnosen die Ihr habt (von allen Ärzten, der Kinder- und Jugendpsychiatrie..) zum ASD und bittet um Vermittlung oder bittet um einen gemeinsamen Termin beim behandelnden Arzt, dann kann sich der Vater die Aussage des Arztes anhören.



Wenn das alles nicht greift bleibt ggf. der gerichtliche Weg. Klar, wenn das Kind gut medikamentös eingestellt ist dass nichts auffällt. Dennoch vernatwortlich genau hinzusehen ob die Medikantengabe nötig ist.



hörnchen


 Vater unterschreibt nicht für die Medikamente des Sohnes von Maverik0815
Dass der Junge das Medikament nötig hat ist klar. Mehrere Ärzte und auch die Lehrer beführworten es ebenfalls und sagen dass es ohne nicht geht.Wir zuhause merken es natürlich auch.

Es geht aber allein darum dass der Vater es nicht wahr haben will, also nun auch nicht unterschreibt.

Er hat längst schon mit Lehrern gesprochen, die ihm gesagt haben dass das Kind krank ist. Eine Ärztin hat ihn auch schon angerufen. Alles ohne Erfolg.Er bleibt stur. Nebenbei gesagt ist das gesamte Verhältnis zu ihm sehr angspannt,und das seit der Scheidung vor 6 Jahren.

Normales Reden ist schwer,immer ist irgendwas und viel wird über das Kind ausgetragen.


 Vater unterschreibt nicht für die Medikamente des Sohnes von hörnchen
*seufz*



Wußtest Du schon dass Kinder als "Machtmittel" benutzt werden und ADS oftmals erst dann auftritt wenn Kinder hin und hergergerissen werden?



Maverik0815 hat geschrieben:

Normales Reden ist schwer,immer ist irgendwas und viel wird über das Kind ausgetragen.




Tragt es nicht über das Kind aus, nehmt die Ärzte und das Gericht UND gebt dem Kind Halt und Geborgenheit.



hörnchen


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