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Hallo, bin seit 2001 verheirat, eine dreijährige Tochter.
Mein Mann und ich haben uns im gegenseitigen Einvernehmen im Sommer offiziell getrennt - ich bin mit der kleinen aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen - Haus wurde durch uns beide über Darlehn auf dem Grundstück seiner Eltern finanziert. Das Grundstück würde im Falle einer Scheidung, auf die Eltern - samt Haus zurückfallen. Mein Man pocht auf die Scheidung - hat ne neue Freundin - ich bin aus Kostengründen gegen die Scheidung. Er ist bereit mir ab 2009 Unterhalt zu zahlen, insgesamt monatlich 650 Euro für mich und meine Tochter und das bis 6/2016. Als Abstand zusätzlich fürs Haus und Lebensversicherung einen monatlichen Betrag von 150 Euro bis 4/2015. Wir haben ab 2009 folgende Steuerklassen: er I, ich II mit dem Kind.
Momentan erhalte ich die 150 Euro Abstand und einen Unterhalt von 258 Euro für die Kleine und für mich 748 Euro. Ich gehe seit Mitte August wieder arbeiten, leider macht d. Firma momentan Kurzarbeit, so das ich statt 34 Std. nur auf 23 Std.wöchentlich komme -kommt der Kleinen zugute, sie brauch dann nicht die ganze Woche in die GanztagsKita, was mein Gewissen zudem natürlich beruhigt. Immerhin sind das akute Veränderungen in ihrem kleinen Leben (Trennung, Umzug, Kita). Sie wohnt bei mir, ist aber in der Woche mind. 2x beim Paps oder bringt sie bei mir zu Bett. Habe zu meinem Exgatten ein freundschaftliches Verhältnis und mich stört auch seine neue Beziehung nicht. Nun meine Fragen, da mir meine Eltern, Bruder und Freunde sagen, ich soll nichts unterschreiben und mich auf nichts einlassen. Wir haben einen gemeinsamen Anwalt - ein Freund von ihm, der uns zu einem Nach-Ehe-Vertag (oder so ähnlich) geraten hat. Dadurch wüßte ich, was ich bekomme und kann demnach nicht auf mehr klagen, und er weiß wann er aus dem ganzen raus ist. Der Unterhalt für die Lütte ist darin nach Düsseldorfer Tabelle festgehalten und soll demnach so gezahlt werden, wie die Tabelle die Beträge jährlich auswirft - wird schriftlich festgehalten.
Mein Ex ist privat versichert, dh. von seinem Netto-Gehalt geht der KV-Betrag noch runter (netto 4452 Euro). Ich selber denke das ich mit dieser Abrechnung aufgrund der KUG so um die 700 Euro netto habe. Sind die errechneten Beträge ok, oder lass ich mich damit verschaukeln. Überall steht was von 3/7 Anspruch vom Netto Gehalt, das wär dann aber mehr, als 650 Euro. Da ich mit der kleinen in einer 2-Zi-WG mit Gartenanteil wohne und 450 Euro warm zahle und er im dicken Haus wohnt - kommen mir Zweifel. Wie hoch werden die Kosten für die Scheidung für mich sein - er pocht darauf - will vielleicht wieder heiraten. Da er neue Beziehung hat, und ich nehme an über kurz o.lang wird die Freundin auch ins Haus ziehen, kann er sich die Kosten von Haus/Lebensmittel usw. bald teilen und stünde finanziell gut da. Im Vertrag soll dagegen aber rein, das der Unterhalt, beim Eingehen einer neuen Partnerschaft meinerseits gestrichen werden soll. Super, darf ich dann bis 2016 keine neue Partnerschaft eingehen - so einen gutverdienenden Mann wiederzufinden wird schwer, Spaß bei Seite, oder wie soll ich das verstehen? Der Vorentwurf soll diese Woche per Post an mich rausgehen - dann soll ich mir einen eigenen Anwalt suchen, der das abzeichnet und das dann an den Notar übergibt - ich weiß nicht, ob das alles so ok ist. Kann jemand Licht reinbringen.
Die Ehe ist - Eheberatung und auch getrenntes wohnen haben wir hinter uns. Uns geht beiden besser ohne den anderen. Danke für Hilfe. Lenchen
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