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>Ich habe in unser Haus ca. 90.000 Euro in unser Haus gesteckt, nun >würde ich gern wissen ob das bei der Hausaufteilung (Versteigerung) >berücksichtigt wird? Bei ihm war es 30.000Euro.
prinzipell: nein. Das Eigenkapitel spielt keine Rolle. Bedeutsam ist,
was ihr beide zu Beginn der Ehe als sog. Anfangsvermögen mit in die
Ehe brachtet. Wäre es so, dass Du 90.000 und er 30.000 Euro besessen
hättet, als ihr geheiratet habt, dann würde vom Kaufpreis zunächst Deine
und dann seine Summe abgezogen und der Überstand durch zwei geteilt.
>Ausßerdem, hatte ich einen sehr gute Arbeit und habe sie wegen der >Kinder aufgegeben. Brutto hatte ich 5200DM, nun der Job ist weg. Ich >bin 45Jahre und sehe meine chancen auf einen vergleichbaren Beruf auf >gleich 0. Mein jetztiges Gehaltniveau wäre 3200Euro.
das ist Dein persönliches Problem, nicht das Deines Ex.
>Die RA hat mir gesagt wenn die Kinder 12 sind habe keinen Antspruch >mehr auf Unterhalt und, dass das Geld das ich reingesteckt hatte egal >ist.
richtig. Und das ist gut so. Du scheinst mir eine gewisse Versorgungs-
mentalität an den Tag zu legen. Es bleibt Dir nicht erspart, darüber
zu reflektieren, wie Du Kinder plus Karriere unter einen Hut bringst.
>Er will nun mal die Hälfte des Hauses, versteht man ja auch,aber dass >er die Hälfte kriegt und ich die Hälfte,er hat guten Job behalten und ich >hab halt nun keinen.
wow.... da sind offenbar beide nicht sonderlich realistisch. Um Euch mal
auf den Boden zu bringen:
a) wenn das Haus nicht soviel bringt, wie die aktuelle Restschuldenlage,
dann bleiben an euch beiden Restschulden kleben
b) nur wenn das Haus exzellent gut verkauft werden kann, kann man
über die Aufteilung von Geld reden.
c) oder ihr lasst das Haus schätzen, zieht die jeweiligen Anfangsvermögen
ab (die dann intern ausgeglichen werden müssen) und unterhaltet
Euch (u.a. im Einklang mit der finanzierenden Bank), ob und wie die
Zugewinne wechselseitig auszugleichen sind.
d) bei dieser Rechnung ist noch nicht darüber gesprochen worden, was
mit etwaigen sonstigen Vermögen, dass in der Ehe anfiel, zu geschehen
hat. Es wird normalerweise in den Ausgleich einfließen.
>Das läuft mir ein bisschen zu Schief, das hängt auf einer Seite.
Ich gebe Dir als Mann mal einen weisen Rat in Sachen Immobilien:
Der weise Mann mietet....... und zwar in der Regel immer und zwar
vor allem in Ballungsräumen.
>Ich bin wegen der Kinder nicht flexibel und kann nicht wie früher nach >München fahren. Da habe ich den Kinder gegenüber eine gewisse >Verantwortung übernommen, da kann ich nicht jeden Tag um 6weg und >um 19.00Uhr zurück so wie früher.
ich habe mal in München gewohnt, insofern verstehe ich Dein Problem
durchaus. Aber Du wirst Dich nun mal anpassen müssen, ob Dir das
passt oder nicht. Und Deine Kinder werden das auch tun müssen.
>Ist es jetzt so geregelt, dass es wirklich auch noch egal ist was man mal >gearbeitet hat?
ja, das ist völlig gleichgültig. Es kommt auf das Anfangs- und das End-
vermögen an. Dann kommt es auf den laufenden Unterhaltsanspruch
für Dich und die Kinder an und das ist primär einkommensabhängig von
Deinem Ex-Mann.
>Kann es sein, dass ich mit den Kinder nur 1800Euro überig habe und er >dann 2700Euro.
Ich kenne seinen Verdienst nicht und die Details muss ein RA klären,
aber im Einzelfall könnte durchaus der Ehegatte mehr behalten als die
Ehefrau. Das ist aber wohl unrealistisch in Deinem Fall. Bisher hast Du
Anspruch auf Kindesunterhalt lt. Düsseldorfer Tabelle und das sind je
nach Einkommen mehrere Hundert Euro pro Kind/Monat plus volles
Kindergeld plus ggf. Ehegattinnenunterhalt. Dann erhälst Du eventuell
noch Zugewinnausgleich und dann kommst Du schon über die Runden.
Gewöhn' Dich gleich daran, dass Du umziehen wirst und weniger Geld
als früher hast.
>Wenn das so sein sollte, "Lasst die die jammerei wegen eurer teuren >Exfrauen sein" das ist blödsinn.
Wenn Du mich so fragst ... es klingt verdammt danach.....
>Ich gehe halbtags arbeiten und verdiene 550Euro, ich habs kapieren >müssen,es ist nicht mehr drin.
Ich kenne Deinen Job nicht, aber ich habe das mulmige Gefühl, dass
Du deutlich qualifizierter bist und Dich derzeit zur Strafe für Deinen
Ex hängen lässt, weil Du abwarten willst, was an Kohle so rüberkommt.
Damit schadest Du Dir nur selbst.
Grüße, Starhip
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