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Ich bin Italienierin und war 20 Jahre mit einem Italiener verheiratet.
Im Jahre 1989 haben wir geheiratet, beide berufstätig, im Jahre 1992 ist er arbeitslos geworden und hatte entschieden, zu studieren. Ich hatte ihn für sein Meisterbrief finanziert (Radio und Fernseh-Techniker). Wir hatten eine gemeinsame Wohnung, musste also doppelt arbeiten, vollzeit, Nebenjobs um die Schulden und sein Studium zu finanzieren. Im Jahre 1995 ist er selbständig geworden, hat eine Firma gegründet. Bilanz: 10 Jahre Verlust. Ich weiter gearbeitet, Nebenjobs usw. Im Jahre 1998 ist unser Kind....geboren. Hatte 2 Jahre Elternzeit, dabei Nebenjobs. Er wollte auf das Kind nicht aufpassen, das Kind war nicht geplant. Ich musste ein Au-Pair Mädchen einstellen um weiter arbeiten zu können. Na ja, Ende der Geschichte, er ist mit dem Au-Pair Mädchen ausgezogen (20 Jahre jünger...), ich habe ihn die Hälfte der Wohnung ausbezahlt. Nun will er von mir den Versorgungsausgleich. Das finde ich echt ungerecht. Laut deutschem Recht steht ihn aber zu. Also die Zeit wo wir zusammen waren, hatte nur Verluste gehabt jetzt Gewinn, aber erst nach der Scheidung. Was kann ich machen? Ist das deutsche Recht so ungerecht? In Italien wäre das nicht möglich, aber da wir beide in Deutschland gearbeitet haben gilt diesen Versorgungsausgleich.
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