| Sternchen67: "Achtung lange Geschichte!"
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Nach 13jähriger Ehe stellte mein Noch-Mann fest, dass er nicht mehr mit mir leben kann. Zu dieser Entscheidung half ihm seine Ex-Kollegin, die 13 Jahre jünger ist als er - 14 Jahr jünger als ich. Nachdem er uns (mich und unsere Kinder 12 und 10 Jahre alt) am 13. Juni 2008 mit einem Brief verlassen hat, teilte er mir bereits 6 Tage später mit, dass er wieder zurück will, aber dies auch nur mit einem Brief bei ihr schafft. Am 29. Juni nutzte er ihre Abwesenheit dafür. Im Juli fuhren wir dann in den 3-wöchigen-Urlaub, aber ich bemerkte, dass er durchgehend Kontakt (per Handy) hielt. Am 7.8.2008 folgte dann der Auszug. Bis Dezember 2008 führten wir weiterhin eine intime Beziehung. Ich weiß was ihr denkt, aber ich wollte ihm alles glauben. Mein Arzt hat mich dann aus diesem Teufelskreis geholt und mich innerhalb von 1,5 Monaten in Kur geschickt. Im März 2009 erhielt ich dann seinen Scheidungsantrag: Wir hätten in unserem Haus bereits seit März 2008 von Tisch und Bett getrennt gelebt! Im April haben wir dann noch unseren neuen Wohnwagen geliefert bekommen. Vor Gericht wurde dann der Trennungszeitpunkt auf Dezember 2008 gelegt - sein Antrag also abgelehnt. Jetzt ist er in Berufung gegangen - Verhandlung ist am 18.12.2009. Laut meinem Anwalt ist zwar alles klar, aber ich und natürlich auch unsere Kinder kommen nicht zur Ruhe. Inzwischen haben mein Noch-Mann und seine Affäre ein Haus gekauft. Mein Anwalt prüft dann zum nächsten Scheidungsantrag, ob er im Grundbuch eingetragen ist und wenn nicht, ob er Darlehensnehmer ist. Dies würde u.a. auch bedeuten, dass er sein Einkommen falsch angegeben hat und ich einen Anteil vom diesem Haus bekomme. Unser Haus ist sehr hoch geschätzt worden, d.h. ich kann das Haus zu diesem Betrag nicht halten. Ausziehen darf ich lt. RA leider auch nicht! Die einzige Möglichkeit wäre eine Teilungsversteigerung (hoher Geldverlust), da mein Noch-Mann den Einsatz eines Maklers und den Verkauf ablehnt. Inzwischen habe ich eine neue Beziehung, mein Noch-Mann reagierte darauf völlig unverständlich. Bis Juni 2008 habe ich meinen Mann sehr respektiert. Ich hielt ihn für einen verantwortungsvollen und aufrechten Menschen. Es gab zwar zu diesem Zeitpunkt einige Probleme, aber ich führte sie allein auf seinen Arbeitsplatzwechsel zurück. Von der Affäre habe ich erst im Juni gewusst. Jetzt habe ich das Gefühl, ihn nie gekannt zu haben. Ich halte ihn sogar inzwischen für dämlich, da er mit seinem Haus nicht bis nach dem rechtmässigen Scheidungsantrag gewartet hat. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder ist dies ein Ausnahmefall? Lt. Richterin (im ersten Verfahren) darf er nicht lügen. Aber es wird wohl am Familiengericht nicht so genau genommen. Er lügt, behauptet Dinge, die durch seine eigenen Schriftstücke widerlegt werden können etc. Trotzdem wird er hierfür nicht belangt. Ist dies etwa auch normal. Naja, seien Affäre ist wohl ein einflussreicher Faktor. Nachdem ich die Adresse ihres neuen Hauses heraus fand, wurde ich per SMS von ihr beschimpft: "Sie würde am Ende dastehen und lachen!". Mit solch einem Menschenniveau hatte ich bisher keinen Umgang. Muss diesen für meine Kinder jetzt zulassen. Mein Partner, ich, meine und seine Kinder verstehen uns alle sehr gut. Die Vorbildfunktion wird leider allein von uns übernommen. Eigentlich habe ich bereits meinen neuen Lebensweg gefunden, würde aber gern wissen, wie eure Meinung hierzu ist. Liebe Grüße!
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| hörnchen: "Achtung lange Geschichte!"
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Hallo,
lass die Anwälte arbeiten und genieße dein Leben! Und: Mach bitte ein paar Absätze, so ist das arg schwehr zu lesen.
hörnchen
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