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Hallo Fred,
nein danke, geheult habe ich denke ich jetzt genug. Jetzt ist weiterkämpfen angesagt. Am Dienstag war die 2. Anhörung beim Gericht, weil mein EX mit der Erziehungsberatung zusammen gemeinsame Sache machen wollte und den Betreuten Umgang der ihm 1mal im Monat für eine Stunde zugesagt wurde einfach mal so in eine betreute Übergabe abwandeln wollte.
Der Richter sagte ihm ganz deutlich, das er sich bei der Formulierung Betreuter Umgang was gedacht habe und das er sich entweder daran zu halten habe oder es würde eben gar keinen Umgang mehr geben.
Er hat dann auch noch mit dem Leiter der Erziehungsberatung ein ernstes Wort gesprochen und denen noch mal erklärt, was betreuter Umgang bedeutet. Er warf dem Anwalt meines EX sogar vor, das er als Familienanwalt doch eigentlich ebenso wie mein Anwalt wissen müsse, was ein betreuter Umgang ist und das dieser nicht einfach mal so geändert werden können. Er sagte, es gäbe regelmäßige Workshops zu diesem Thema, das er allerdings den Anwalt meines Ex noch nie auf so einem Workshop gesehen habe.
Es ging ziemlich heiß her, am Ende der Anhörung ist mein EX dann völlig ausgerastet, hat mich als Versagerin und unfähige Mutter beschimpft. Außerdem nannte er mich eine Umgangsboykotteuse, die ihre Kinder nicht zum Vater lassen würde, obwohl diese das angeblich wollten.
Der Richter hörte sich das erstmal an und rief dann laut STOP...........
Er sagte zu meinem EX, das er sich in seinem Richterzimmer nicht so aufzuführen habe und bot ihm stattdessen die Androhung eines Ordnungsgeldes an. Er sagte ihm, das sich im Keller des Gerichtsgebäudes noch von Früher alte Zellen befinden würden, die er Ersatzweise gerne benützen dürfe. Der Richter war so sauer auf meinen EX, das er ihm geraten hat, sich einer Therapie zu unterziehen um seinen Jähzorn in den Griff zu bekommen.
Es wird jetzt genau 2 Termine zu einem Betreuten Umgang geben, wenn Theresa sich weigert wärend dieser Termine mit dem Vater zu reden, bekommt er ein endgültiges Umgangsverbot.
Wir habe es fast geschafft Fred, mein Anwalt meinte auch, das sein Zornausbruch uns um ein wesentliches weitergebracht habe, denn jetzt hat der Richter selbst miterlebt, wie er ausrasten kann. Ich hatte Glück, das die beiden Anwälte zwischen uns saßen, denn sonst wäre er wahrscheinlich auf mich losgegangen.
Er verließ dann das Richterzimmer mit den Worten, er würde sich doch nicht wie ein Schwerverbrecher behandeln lassen. Sein Anwalt hat versucht in zu beruhigen, aber er ging wütend raus und wollte nicht mal mehr wissen, wann denn der erste Termin zum betr.Umgang sein sollte.
_________________ liebe Grüße
Martina
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