Dirk hat geschrieben:
Moehrenmolch hat geschrieben:
...sah ich die Frage der Validität nicht als vorrangig an.
Eher war mir wichtig, sich selber mal diese Fragen vorzulegen und sie EHRLICH zu beantworten...
....hältst Du das für zu "blauäugig"? 
absolut!
Ich wäre zu keinem Zeitpunkt in der Lage, all diese Fragen objektiv zu beantworten.
Sowas könnte nur z.B. ein erwachsenes Kind der Partner - aber sicher keine der beiden Parteien.
Also, dazu muß ich doch noch mal was sagen.
Auch ein erwachsenes Kind von Scheidungseltern könnte das nicht objektiv, denn es war ja beteiligt, verwickelt, es war OPFER (in jedem Fall).
Unabhängig von einer akademischen objektiv-subjektiv-Diskussion will ich nur auf eins hinweisen:
Menschen können sich selbst beurteilen.
Menschen können ihr Verhalten sehr genau reflektieren.
Menschen wissen, was sie falsch oder richtig gemacht haben.
Manchmal brauchen sie dazu ein bißchen Hilfe.
Aber aus Mitarbeiterbeurteilungen weiß ich, daß Mitarbeiter sich oft selber KRITISCHER sehen und "härter" beurteilen als ihre eigenen Führungskräfte.
Also: eine solche Checkliste kann schon eine interessante Zutat sein, wenn es darum geht, Scheidungstrümmer wegzuräumen.
Glaubt Fred
