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 Trotz Gütergemeinschaft das "maximum" rausholen von Ra8er
Hallo, ich bin der Neue =)

Ich bin 18 Jahre alt und meine Eltern wollen sich, wie es aussieht, scheiden lassen, die Rechtsanwälte auf beiden Seiten sind eingeschaltet.

Mir geht das eigentlich total am Allerwertesten vorbei, da es schon seit 10 Jahren kein Familienleben mehr gibt, jedoch geht es nun um das Geld --> Meines Vaters (bei dem ich dann verweilen werde).

Meine Eltern sind in einer Gütergemeinschaft, haben zusammengelegte Konten.

Ich bekam mit ca. 4 Jahren Krebs, so hörte meine Mutter für 12 Jahre auf zu arbeiten, fast das Maximum was Beamten gestattet ist (Meine beiden Eltern sind Beamte).
Somit hat sie zum Finanziellen Ertrag meines Vaters nichts beigetragen, er bezahlte natürlich auch alle Versicherungen, Absicherungen, Verträge, Rister, Urlaube usw.

Seit 2 Jahren arbeitet sie wieder halbtags, zahlt jedoch kein Geld zur Lebensgemeinschaft dazu, sämtliche Fixkosten lasten weiterhin auf meinem Vater.

Ich hoffe, dass das an Informationen reicht, wenn mehr von Nöten ist fragt bitte nach.


Meine Mutter versucht meinen Vater nun das Maximum an Geld ab zu nehmen was möglich ist. Sie will die Hälfte des hauses + Unterhalt (ganz genaue infos hab ich da leider nicht).

Hat jemand eine Idee wie man das stoppen/abmildern könnte? Ich kann da sicher nichts machen, aber ich könnte meinem Vater evtl. unter die Arme greifen, mit einigen Eurer Tipps.

Danke schonmal für Eure Antworten.


 Trotz Gütergemeinschaft das "maximum" rausholen von hörnchen
O weia,

halte dich da raus! Du liest dich ja fast schlimmer wie so manche Zweitfrau. Lass das deine Eltern mit Hilfe ihrer Anwälte regeln.

Ra8er hat geschrieben:
jedoch geht es nun um das Geld --> Meines Vaters (bei dem ich dann verweilen werde).


Falsch, es geht darum eine langjährige Ehe mit Zugewinngemeinschaft aufzulösen.

Zitat:
Ich bekam mit ca. 4 Jahren Krebs, so hörte meine Mutter für 12 Jahre auf zu arbeiten, fast das Maximum was Beamten gestattet ist (Meine beiden Eltern sind Beamte).
Somit hat sie zum Finanziellen Ertrag meines Vaters nichts beigetragen, er bezahlte natürlich auch alle Versicherungen, Absicherungen, Verträge, Rister, Urlaube usw.


Und deine Mutter hat in den 12 Jahren nur auf dem Sofa gesessen, du hast dich selbst versorgt und gepflegt usw.? Richtig? Warum hat dein Vater das 12 Jahre lang mitgemacht?

Zitat:
Meine Mutter versucht meinen Vater nun das Maximum an Geld ab zu nehmen was möglich ist. Sie will die Hälfte des hauses + Unterhalt (ganz genaue infos hab ich da leider nicht).


Sie hat das zu bekommen was ihr rechtlich zusteht, somit auch die Hälfte des Wertzuwachses an Vermögen während der Ehe. Du kannst deinem Vater einen Tipp geben: Er kann versuchen den Zugewinn notariell zu regeln, das spart Anwalts- und Gerichtskosten uuuund Nerven.

Es ist gesetzlich relativ klar geregelt wem was zusteht. Bei hohem Streitwert freuen sich nur die Anwälte und Gerichte.

hörnchen


 Trotz Gütergemeinschaft das "maximum" rausholen von Sternchen67
Hallo,

erstmal solltest du dich völlig aus der Sache heraushalten!!!

Wenn das Haus beiden gehört, gehört deiner Mutter die Hälfte! Punktum, daran ändert sich auch nichts, wenn sie aufgrund der Krankheit des gemeinsamen Kindes nicht verdient hat. Deine Mutter hat sich um dich gekümmert und dadurch deinem Vater den Rücken freigehalten! Dies nennt man Arbeitsteilung und ist gleichwertig zum Verdienst deines Vaters!! Glaubst du es ist einfach ein Kind durch Chemotherapie und ähnlich Schlimmes zu bringen. Gerade als Mutter würde man lieber mit seinem Kind tauschen, als es leiden zu sehen!!! Weißt du, was Empathie ist - wenn ja, setze dich auch einmal in die Situation deiner Mutter!

Übrigens Fixkosten sind meist geringer als Lebenshaltungskosten! Beide Einkommen sind gemeinschaftliches Einkommen, falls keine anderen schriftlichen Vereinbarungen vorgenommen wurden. Nach dem Trennungsjahr sollte deine Mutter jedoch versuchen wieder ganztags zu arbeiten, auch um dir - falls du noch Schüler bist - Unterhalt zu zahlen.

Wie du selbst schreibst, hast DU keine genauen Informationen, d.h. du bekommst eventuell nur die subjektive Meinung von Seiten deines Vaters zu hören. Du bist jedoch inzwischen alt genug zu wissen, dass du beide Meinungen kennen und respektieren musst um dir eine halbwegs objektive Meinung bilden zu können. Vielleicht hast du gerade jetzt ein besseres Verhältnis zum Vater, dies kann sich jedoch auch wieder ändern. Du bist jedoch das Kind - du brauchst dich für keine Seite zu entscheiden! Die beiden sind eventuell kein Paar mehr, aber immer noch beide deine Eltern! Wer mehr oder weniger Fehler in der Beziehung gemacht hat, sollte nicht deine Baustelle sein. Merke dir, dein Vater und deine Mutter lieben Dich beide!

Gruß
Sternchen


 Trotz Gütergemeinschaft das "maximum" rausholen von Schiller
Hallo :nein: ,ich finde das,was Du schreibst wirklich ziemlich traurig!

Warum bist du so auf der Seite Deines Vaters?
Das würde mich interessiern,aber das allerwichtigste ist,dass Du Dich aus ihrer trennung raushälst!

Die beiden müssen das schon selber regeln.

LG


 Trotz Gütergemeinschaft das "maximum" rausholen von Ra8er
Oh Gott Ihr habt mich völlig falsch verstanden, vll hab ich die Sache einfach zu einseitig beleuchtet, nattürlich steht wir was zu, und nicht einmal wenig, ich kann mir sehr gut vorstellen wie sie gelitten hat.

Ich bin -und das kann jetzt noch so kaltherzig klingen- um meine Finanzielle Absicherung während meines Studiums besorgt.

Wie ich bereits schrieb hab ich nie ein richtiges Familienleben miterlebt und bin durch meine Krankheit auch mehr Realist als Optimist. Klar könnte man nun mit Mutterliebe und solche Geschichten anfangen, jedoch sind mir meine Mutter so wie mein Vater emotional nahezu gleichgültig.


Ich bedanke mich für den Rat, mich aus der Sache raus zu halten, das werde ich berherzigen, bin gespannt was daraus noch werden wird.


 Trotz Gütergemeinschaft das "maximum" rausholen von hörnchen
Hallo,

du machst die falsche Baustelle auf.

Selbst wenn du versuchst deinen Vater dahingehend zu unterstützen dass deine Mutter so wenig wie möglich bekommt (mei wie unfair)so hat das nix damit zu tun:


Ra8er hat geschrieben:
ich kann mir sehr gut vorstellen wie sie gelitten hat.


Nö, das kannst du nicht mal im Ansatz.

Zitat:
Ich bin -und das kann jetzt noch so kaltherzig klingen- um meine Finanzielle Absicherung während meines Studiums besorgt.


Aha, deshalb baust du aktuell auf deinen Vater? o.k., du bist jung. Fakt ist dass dir ggf. nach Unterhalt von den Eltern nötigenfalls Bafög zusteht.... Was denn wenn du dich mit deinem Vater verkrachst? Dann bekommst du auch nur das was dir zusteht.

Zitat:
jedoch sind mir meine Mutter so wie mein Vater emotional nahezu gleichgültig.


Na, dann verhalte dich auch fair und neutral.

Zitat:
Ich bedanke mich für den Rat, mich aus der Sache raus zu halten, das werde ich berherzigen, bin gespannt was daraus noch werden wird


DAS ist das beste was du für dich selbst machen kannst. Es gibt eine gesetzliche Regelung.

Weißt du, jetzt mal was persönliches: Meine Eltern waren auch nicht ohne. Meine Mutter hat immer fleißig mitgearbeitet, wir mußten auch früh mithelfen.... Irgendwann meinte mein Vater dass alles seins wäre.

Und jetzt denke mal nur für dich darüber nach wer von den beiden was die Jahre über gemacht hat und wenn du was tun willst dann mach das neutral und deeskalierend. Wie oben geschrieben verdienen nur die Anwälte und Gerichte bei hohem Streitwert.

hörnchen


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