Hallo!
Ich bin seit dem 5.5. d. J. geschieden, Trennung war Ende 2008.
Ich habe bisher freiwillig 14 tägig die Fahrten zu meinem Ex-Mann übernommen (20 km pro einfacher Fahrt), er hat sich mit 12,- Euro an den Kosten beteiligt.(Wenn auch nur unter ständigem Gemecker..)
Da unser Haus auf meinen Namen eingetragen war und er eine Schuldfreistellung beantragt hat, stehe ich nun alleine mit allen Schulden aus unserer Ehe da (ca. 120.000) und kann das Haus nicht länger halten. Verkaufen konnte ich es auch nicht.
Als mir die Schulden über den Kopf wuchsen (ich verdiene zur Zeit 1100,- + KG + UH 560,- für 3 Kinder), muß ich zu meinem Lebensgefährten (400 km weg) ziehen. Auch mein Auto werde ich dann abgeben müssen. Einen neuen Job habe ich noch nicht, so dass mein Verdienst zunächst komplett wegfällt.
Vom Verdienst meines EX wurde nur das Grundgehalt berücksichtigt (1600), die regelmäßig anfallenden Überstunden, die während unserer Ehe immer mtl. 300-400 Euro ausmachen wurden nicht berücksichtigt. Die hat er also zusätzlich zum Selbstbehalt übrig. Er fährt einen Firmenwagen (kostenlos) und ist von allen Schulden freigestellt.
Nun verlangt er von mir, dass ich auch nach dem Umzug noch alle Fahrten zu ihm durchführen und bezahlen soll. Es ist mir schon klar, dass er eigentlich für die Kosten des Umgangs aufkommen müsste, aber er sagt, nur mit dem Selbstbehalt könne er das nicht (und die Überstundengelder werden ja aus irgendwelchen Gründen nicht berücksichtig??)
Kann ich wirklich gerichtlich dazu verdonnert werden, auch diese Kosten noch zu übernehmen? Ich trage doch schon die gesamte Schuldenlast, bekomme selber keinerlei Unterhalt und der für die Kinder ist auch schon niedrigste Stufe? Können mir noch mehr Kosten vom Unterhalt abgezogen werden?
Ich weiß so langsam echt nicht mehr weiter. Konnte schon letztes Jahr keine Weihnachtsgeschenke für die Kinder kaufen, obwohl ich den ganzen Tag arbeite. Und er macht den Kindern gegenüber einen auf dicke Hose...
