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Hallo, ich frage hier für einen Bekannten, der zu Hause leider keinen Internetanschluss hat. Versuche, den Sachverhalt kurz zu halten:
Nach 26 Jahren Ehe ist er ausgezogen.In der Ehe wurde ein Einfamilienhaus erworben, welches von beiden gemeinsam finanziert wurde. Es sind noch Abträge zu zahlen, aber nicht mehr so viel, da dies schon viele Jahre her ist. Es gibt zwei gemeinsame Kinder (7 u. 8 Jahre). Er ist 50, sie 48 Jahre. Er verdient ca. 4.500,-- € netto, sie ist seit 9 Jahren nicht mehr berufstätig.
Sie wohnt in dem Haus mit den Kindern, er hat sich ein 1-Zimmer-Appartment gemietet (ca. 350,- € mtl. warm)
Es besteht immer noch ein gemeinsames Girokonto, von dem alles bezahlt wird.
Scheidung kommt erstmal nicht in Frage, wegen der Angst des finanziellen Verlustes.
Es wurde sich darauf geeinigt, dass er 800,-- € mtl. zum Leben erhält, sie ca. 1200,-- mtl., da sie ja auch in erster Linie die Kinder versorgt. Beide Parteien haben ein Auto.
Die Kinder sind alle vierzehn Tage am Wochende bei ihm und die anderen Wochenenden bei ihr. Sowie die Hälfte der Ferien bei ihm, die restliche Zeit bei ihr.
Nun folgende Frage und Problem: Er hat nur ein 1-Zimmer-Appartment, wo er jetzt mit den Kindern mehrere Wochen am Stück zusammen ist. Dementsprechend ist Stress vorprogammiert. Ein Kind wollte schon wieder nach "Hause" zur Mutter. Außerdem soll ( und will er ja eigentlich auch) er nun seinen gesamten "Erholungsurlaub" übers Jahr verteilt mit seinen Kindern verbringen. Für sich selbst allerdings hat er keine Zeit mehr. In den Urlaub kann er mit den Kindern nicht fahren, da ihm das GEld fehlt, obwohl er der einzige Verdiener ist und nicht schlecht verdient.
Eine größere Wohnung kann er sich - lt. seiner Frau - auch nicht leisten, sie aber hat das ganze Haus. Wenn die Kinder bei ihr sind, können die sich ja auch mal aus dem Weg gehen. Jeder hat sein Zimmer usw.
Meinen Bekannten geht es nicht gut damit. Er liebt seine Kinder, will das Beste für sie und hat auch noch ein schlechtes Gewissen,weil er ausgezogen ist. Er ist nicht wegen einer anderen Frau von der Familie weg, sondern weil er es "zu Hause" einfach nicht mehr ertragen hat. Er hat viele Jahre damit gekämpft, ob er das überhaupt tun sollte.
Wäre es nicht besser für ihn, zu wissen, was er lt. Gesetz an Unterhalt zu zahlen hat ? Vielleicht würde er sich dann besser stehen. Seine Frau nutzt das ganze Haus, obwohl ihm die Hälfte gehört und er allein auch für den Abtrag sorgt. Müsste sie denn nicht auch wieder arbeiten gehen ?
Ich hoffe, Ihr könnt ihm ein paar Tipps geben.
Danke !
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