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 Ich bin verzweifelt von Leyla
Hallo an euch alle. Ich habe schrecklich Angst und bin verzweifelt.Ich hoffe bei euch Tips und Ratschläge zu bekommen.Hierzu erstmal meine Geschichte.Ich bin mit dem Vater meiner Tochter(5 Jahre) nicht verheiratet.Ich wollte aber das gemeinsame Sorgerecht, da ich der Meinung bin dass auch Väter Rechte auf dem Papier haben sollten.Ich habe noch einen Sohn (13) aus vorheriger Beziehung.Mein Sohn hat keinerlei Kontakt zu seinem leiblichen Vater,er hat ihn lediglich 2 mal gesehen.Interesse des leiblichen Vaters bestand nie obwohl ich lange darum gekämpft habe.Für meinen Sohn habe ich das alleinige SR.Ich habe und hatte ein gutes Verältnis zu meinem Lebensgefährten,wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen.Seit Jahren kann man es eigentlich wie "Geschwisterliebe" bezeichnen. Wir leben auch zusammen unter einem Dach.Vor 3 Jahren litt er unter Depressionen,hat aber die Psychotherapie abgebrochen und nimmt weiterhin seine Medikamente.Seither geht es ihm besser.Er lebt zurückgezogen und hat keine Freunde ausser seine Eltern.Ich war für ihn da wo ich konnte habe auch viele Freundschaften aufgegeben,die Abende und Tage mit ihm verbracht,weil ich ihn nicht alleine lassen wollte.Ich bin seit sichelich 5 Jahren(seit die Kleine da ist )nicht mehr weggegangen. Ärztlich behandeln lässt er sich nicht,ich besorge ihm die Rezepte beim Arzt,dass er zumindest diese hat. Eine medizinische Untersuchung wegen Nebenwirkungen wäre schon lange notwendig doch er geht auch nach Ermahnen des Arztes nicht hin.Im Haushalt und auch in der Kindererziehung stehe und stand ich alleine da.Ich habe manchmal nicht gewusst wie es weitergehen sollte. Die Kleine konnte oft zu meinen Eltern,zu denen sie auch eine sehr intensive Bindung hat.Mein Lebensgefährte hasst meine Eltern, da in der Vergangenheit manche Streitigkeiten waren (wo auch ich zum teil schuld bin).Seither redet er mit ihnen kein Wort.Seine Eltern sind seine besten Freunde... wir hatten noch nie Urlaub alleine.Nur mit seinen Eltern... Es ist nie möglich gewesen mal die kleine Familie(nur wir 4)gemeinsam im Urlaub zu erleben ohne Mami und Papi.Aber ich habe es so hingenommen weil ich seinen Eltern auch so manche Hilfe in schweren Zeiten zu verdanken habe und ich ihm seine "einzigen Freunde" nicht nehmen will.Ich hatte ihn oft darauf angesprochen zu 4.etwas zu tun..doch da kamen immer Ausreden wie "Wie können wir uns das leisten?Urlaub ganz alleine" Seine Eltern haben fast alle Urlaube spendiert und wollten keine Beteiligung.Das war mir nicht immer recht, da ich eigentlich ein Mensch bin der auf das stolz sein möchte was ich selbst geschaffen habe. Nun aber endlich mal zum Punkt,ich habe schon wieder eine riesen Runde gedreht ;)

Vor 2 Monaten kam der Hammer : Ich bekam zufällig, nebenbei mit dass er und seine Eltern vorhaben in einem 1000 km entferntem Ort in Deutschland 2 Häuser zu bauen auf einem Grundstück.Ein Haus für uns eins für seine Eltern.Seine Eltern möchten ihr Haus hier verkaufen und von dem Erlös dort 2 bauen..auf dem Land.Richtig auf dem Land.Mit Hühnerstall neben dem Haus etc.Wir leben im moment in einer Kleinstadt.Über kurz oder lang möchte ich auch wieder aufs Land aber hier wo unsere Wurzeln sind.Ich wurde vor vollendete Tatsachen gestellt . Lange bevor ich davon wusste wurden schon häuser ausgesucht etc. Ich wurde nicht gefragt!!!!Ich möchte und werde hier nicht weggehen.Die Kinder haben hier ihr zu Hause, vor allem meine Eltern sind hier die für beide wichtige Bezugspersonen sind. SEin Beweggrund hier wegzuziehen ist, dort eine neue Zukunft aufzubauen.In erster Linie für sich,da er neu anfangen möchte.Und für die Familie.Und um meine Eltern auszuschalten.Sicherlich bekommt man soetwas nicht allezeit geboten(dass man einfach so ein Haus bekommt.... aber ich will das nicht!!! Wenn ich es mir selbst leisten kann dann ist es meins und ich kann stolz darauf sein!!), aber ich lasse meine Eltern nicht alleine.Sie sind Mitte 70 und meine Mutter schwer krank.Alleine der Gedanke daran hier alles zurückzulassen, zerbricht mir und auch den Kindern das Herz.Vor allem meinem Sohn.Seine Wurzeln sind hier!! Die Maus ist denke ich noch zu jung um zu wissen was es bedeutet weg zu ziehen.Aber sie sagt ebenfalls das sie nicht umziehen möchte. So... nun wird speziell der Kleinen alles schmackhaft gemacht: Sie würde ein Pferd bekommen, sie könnte so viele Haustiere haben wie sie möchte, sie hätte ein Haus mit riesen Garten... usw...Er hat immernoch Hoffnung dass ich mitkomme und versucht es eben über die Kinder.Aber ich werde es nicht tun ....ich kann nicht.Aber er sieht es nicht ein, trotzdem wird kräftig geplant mit den Eltern. Er sagt auch er könne der Kleinen eine bessere Zukunft bieten.Wenn ich nicht mitgehe nimmt er sie eben mit.Sagt er.Ich möchte nicht dass es bis zum Gericht kommt, denn uns verbindet so viel.... auch der Gedanke an eine Trennung tut mir verdammt weh aber darauf wird es schlussendlich rauslaufen.Ich kann nicht mehr sagen dass ich ihn wie einen Mann Liebe aber wie einen Bruder und er ist ein wichtiger Mensch für mich.....

Kann er denn die Kleine mitnehmen?Alles was die Kleine betrifft habe immer ich geregelt.Er war nie beim Arzt mit ihr, er hat sie nie gefüttert gewickelt, ich habe Ihr das Fahrradfahren beigebracht und so vieles mehr....Ich kann nicht eine Sache nennen die er mit Ihr getan hat.Es war verdammt schwer für mich alles alleine zu tun und ich habe versucht ihn dazu zu bewegen mal spazieren zu gehen mal in die Pfützen hüpfen, die kleinen Dinge die Kinder glücklich machen,aber ich hatte nie eine Chance.Nun ist eben auch die Situation so, dass die Kleine sehr stark auf mich fixiert ist da ich immer ihre einzigste Bezugsperson war obwohl der Vater auch den ganzen Tag zu Hause ist. Es hat mich oft traurig gemacht,aber irgendwann beginnt man die Dinge so zu nehmen wie sie sind.Eine Trennung von meiner Seite kam nie in Frage, da ich immer der Meinung war, dass die KInder uns beide brauchen.Und ich habe immer gehofft dass es mal anders wird.Nun bekomme ich unterstellt ich hätte die Kleine absichtlich auf mich fixiert um Vater und seine Eltern bewusst auszuschalten..... aber an so was habe ich nie gedacht!!!!Jetzt werde ich dafür verantwortlich gemacht dass unsere Tochter und mein Sohn eine intensive Bindung zu mir haben. Ich werde auch aus diesem Grund nicht einwilligen, dass er die Kleine mitnimmt. Aber wenn er geht und er geht aus eigener Entscheidung ohne berufliche Hintergründe hat die kleine doch realistisch gesehen keinen Vater mehr(vorrausgesetzt er kann sie nicht mitnehmen).... oder wie sollen wir 1000 Kilometern standhalten? Wie?Was hat er für Chancen das ABR unter diesen Beweggründen zu bekommen? Ich habe schrecklich angst.... bevor er die Kleine alleine mitnimmt gehen wir mit auch wenn ich daran zerbreche aber meine Kinder lasse ich nicht im Stich... könnt ihr mir helfenn? was kann ich tun?Zumal die kleine derzeit etwas pummelig ist und auch dafür wird mir jetzt die Schuld gegeben...Er ist auch stark übergewichtig und Süsskram war immer verfügbar.Wenn ich nichts mitgebracht habe hat er es besorgt. Im Moment kämpfe ich auch um eine Kur mit der Kleinen um das ganze in den Griff zu bekommen.Er hält es für Blödsinn.Seine Süssigkeiten habe ich weggesperrt und die kleine bekommt von mir nur kontrolliert was davon, denn ganz und gar nichts ist auch falsch, dann tut sie es heimlich und das haut dann doppelt rein! Was kann ich tun? Zumal ich glaube dass er schon bei einem Anwalt war.Ich weiss es nicht... aber seinen Eltern traue ich es zu.... das sind sehr rationale Menschen die sich in jeder sache absichern... Bitte helft mir! Was habe ich für Chancen dass er die Kleine nicht mitnehmen kann?

Vielen Dank schon im Vorraus für eure Hilfe!!!


 Ich bin verzweifelt von Dirk
Hallo Leyla,



willkommen hier im Forum! Sei bitte so gut - und bau ab und zu einen Absatz ein :D



Ohne genaue Kenntnis der Sachlage - schätze ich rein erfahrungstechnisch - die Chancen 70 zu 30 für Dich ein - aber das ist nichts, worauf man sich verlassen oder gar ausruhen könnte. Es gibt viele Fallstricke - und ohne einen guten Anwalt bist Du immer im Hintertreffen. Geh zu einem Fachanwalt für Familienrecht - und sei umsichtig.............

_________________
Grüße

Dirk


 Ich bin verzweifelt von Leyla
Hallo, erstmal nochmals eingrosses Hallo an alle ... vielen Dank für deine Antwort.. ja ich war so im Schreiben drin, dass ich so manches mal den Absatz vergessen habe .... ;) sorry!!



Ich bin schon auf der Suche nach einem guten Anwalt... ich hoffe ich werde bald fündig.



Ich denke all das was ich auch hier geschrieben habe muss ich beweisen... nur wie kann ich das? Kommt es dann zum psychologischen Gutachten? Wenn ja wie läuft sowas ab? Ist das nicht für die Kinder sehr heftig?



Die Kleine und mein Grosser waren heute tagsüber bei seinen Eltern.Wie jeden Samstag und haben ausdrücklich gesagt dass sie nicht umziehen wollen.Aber darauf wird nicht eingegangen, denn mein Lebensgefährte und auch dessen Eltern sind der Meinung dass Kinder nicht gefragt werden brauchen. Das haben Sie auch schon so zu meinem Sohn gesagt :Ihr habt nichts zu melden.Wenn Erwachsene was sagen wird es so gemacht."



Wie werden Aussagen der Kinder ins Gewicht gelegt? Ich bin ehrlich froh um jeden Tip ,Erfahrungswerte und Ratschläge!!!



Was könnte dafür sprechen dass ihm das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen wird?Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Im Enddeffekt entscheidet er sich dann gegen seine Familie wenn er geht, denn er muss nicht.Er tut es aus freien Stücken!



..........und ich werd auch zukünftig brav meine Absätze machen :flehan:



Vielen Dank für eure HIlfe! :tach:


 Ich bin verzweifelt von Dirk
Hallo Leyla,



nicht immer beantragen alle, die dies vorher lauthals verkünden, auch das ABR. Wenn, dann werden beide Anwälte bis zum Termin ein bissel hin-und-herschreiben und Argumente austauschen (wer ist Hauptbezugsperson? wer hat sich bisher wieviel gekümmert? wer macht den Kindern das Essen? wer bringt sie ins Bett? wer geht zur Elternversammlung? etc) Der Richter wird sich dies nochmal beim Termin zu Gemüte führen, wird ggf. die Kinder hören - und üblicherweise nach 2-3 Terminen entscheiden.Jeder Richter hat da seine eigene Vorgehensweise, üblicherweise wird aber auf die Aussagen der Kinder sehr viel Wert gelegt. Etwas "zu beweisen" ist im normalen Verfahren unüblich. Sowas gibt es eher in diversen Gerichtsshows im TV ;) Auch wenn es unrühmliche Ausnahmen gibt - ein Familienrichter macht nichts anderes den ganzen Tag, als solche Sachen - er kann bei der Meinungsbildung auf seine Erfahrungen zurückgreifen. Ein Gutachten wird so schnell nicht in Auftrag gegeben - da muß der Fall schon schwieriger als gewöhnlich sein.



Ich würde vorschlagen, such Dir einen Familienrechtsanwalt und dann besorechen wir von Vorfall zu Vorfall die ganzen Einzelheiten - alles auf einmal ist ein bissel viel ;)

_________________
Grüße

Dirk


 Ich bin verzweifelt von Martina
Hallo Leyla,



Dirk hat absolut Recht, was du als erstes brauchst, ist ein Anwalt für Familienrecht, denn ich befürchte, das man sonst versuchen wird, dir alles mögliche einzureden.



Das Familiengericht hört die Kinder natürlich an und die Entscheidung fiel zumindest bei mir, gottseidank schon nach den Wünschen der Kinder aus.

Aber ich weiß natürlich nicht, was du für einen Richter bekommen wirst.



Das ist aber alles noch sehr weit weg. Zuerst muss mal eine rechtliche Beratung her, welche Möglichkeiten du hast.

_________________
liebe Grüße

Martina



 Ich bin verzweifelt von Leyla
Hallo! Vielen Dank für eure Antworten ! Ich habe schon morgen einen Termin beim Anwalt und hoffe auf gute Ratschläge von ihm und Erfahrungen von Euch.... mir ist so zweierlei bei der Sache.Alleine der KInder wegen. Die 2 lassen mich im Moment nicht aus den Augen...

Liebe GRüsse, Leyla


 Ich bin verzweifelt von Moehrenmolch
Leyla hat geschrieben:
(...) Ich wollte aber das gemeinsame Sorgerecht, da ich der Meinung bin dass auch Väter Rechte auf dem Papier haben sollten. (...)




Ein aufschlußreicher Satz.



Mir ist aber überhaupt nicht klar geworden, was eigentlich Deine Beziehung genau sein soll. Ein bißchen was von Krankenpflegerin, ein bißchen ungeliebte Schwiegertochter.... Du nennst es "Geschwisterliebe", was aber auch nicht stimmen kann (Ihr habt ein gemeinsames Kind!).

Gemeinsam Eltern für die gemeinsame kleine Tochter seid Ihr aber offenbar nicht.



Um es mal aufzudröseln:



*) Das Sorgerecht für Deinen Sohn (13) kann der Vater Deiner Tochter (5) natürlich nicht bekommen, da er nicht dessen leiblicher Vater ist; ein ganz anderes Verfahren.



*) Natürlich kann er theoretisch morgen die Kleine nehmen und umziehen; ich würde da entsprechend "vorsorgen" also.



*) Beim ABR wird der Richter auch prüfen, inwieweit starke geschwisterliche Bindungen zwischen dem 13jährigen und der 5jährigen zu berücksichtigen sind; Dein einer Trumpf, der andere scheint mir Deine engere Bindung und stärkere Fürsorge für die Tochter zu sein.



*) Eure jeweiligen Beziehungen zu den eigenen wie den Eltern des "Partners" scheinen mir weitgehend ungeklärt zu sein; eine der Wurzeln der Verwicklungen wie auch der psychischen Probleme Deines Partners, vermute ich. Ein Satz wie
Zitat:
Seine Eltern sind seine besten Freunde...
ist - aus meiner Sicht jedenfalls - sehr entlarvend. Eltern sind immer Eltern und KEINE Freunde!



*) Ein Ort in Deutschland, der 1.000 km von Deinem jetzigen Wohnort entfernt ist? Darüber grüble ich noch. Kap Arkona auf Rügen bis Völklingen im Saarland sind 850 km, Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen ca. 900 km, Luftlinie jedenfalls. Deutschland ist kleiner als man denkt. Doch das nur am Rande... :D



Gruß von Fred ;D

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Ich bin verzweifelt von Leyla
Hallo Fred :hallo:



Also die tausend Kilometer sind ein bisschen aufgerundet ;) es sind genau (laut Navi) 986km. Von ganz unten bis ganz oben.Ca.8 Stunden Fahrt ohne Pause....so quasi einmal durch Deutschland durch.



Gemeinsame Eltern, ja genau das ist das was mir so schwe im Magen liegt.Ich habe mir immer gewünscht gemeinsam zu erziehen, da ich es bei meinem Sohn Anfangs ganz alleine schaffen musste(mit Hilfe meiner Eltern)ohne Partner, da ich alleinerziehend war und auf dem Papier bin.

Die Beziehung zu meinem Lebensgefährten kann ich nur als Geschwisterliebe bezeichnen, wir tuen seit bestimmt 4 Jahren NICHTS mehr was zu einer Beziehung gehört :nein: Wir leben unter einem Dach... ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll. Wir leben nebeneinander...keine gemeinsamen Unternehmungen obwohl ich es immer wieder versuche ihn zu motivieren.Schlussendlich sitz ich mit den Kids allein im Auto und unternehme was.Mit Ausnahme dass seine Eltern ihn motivieren...ja dann kommt er raus aus der Bude.Aber mit uns allein? Nein.Uns als kleine Familie,wir 4,gibt es nicht und das tut weh. Er weiss dass mir das sehr fehlt ich habe es oft gesagt und ihn darum gebeten aber er hat es bischer nicht geändert.Leider....es gibt immer wieder Gründe und ausreden dafür.Hier könne man nichts unternehmen.Nur die Kinder sehen das anders!!



Das Sorgerecht für meinen Sohn kann er nicht haben.. das weiss ich.Für ihn bin ich alleine sorgeberechtigt.



Die beiden Kinder haben ,ich würde es eine normal Geschwisterbeziehung nennen.Hin und wieder krachts und es fallen unfreundliche Worte, aber dann ist wieder alles ok.Der Grosse ist der grosse Bruder, der für sein kleines Schwesterchen da ist...trotz Kraftausdrücke ;)



Eltern ersetzen keine Freunde.... aber da er sich die letzten Jahre abgeschottet hat, Freunde verloren hat,keine Kontakte gepflegt hat weil eh alle doof sind stand er plötzlich alleine da..Und er sagt auch seine Eltern sind die einzigen und besten Freunde die er hat!

Aber mal sehen.... ich habe heute einen Termin beim Anwalt.... zu was er mir rät....

Ich möchte auf gar keinen Fall dass die kleine ihren Vater verliert.... darum habe ich mich auch bisher nicht getrennt....



Liebe Grüsse,Leyla


 Ich bin verzweifelt von Moehrenmolch
Leyla hat geschrieben:
Hallo Fred :hallo:

(...) Das Sorgerecht für meinen Sohn kann er nicht haben.. das weiss ich.

Für ihn bin ich alleine sorgeberechtigt.


Die beiden Kinder haben ,ich würde es eine normale Geschwisterbeziehung nennen.

Hin und wieder krachts und es fallen unfreundliche Worte, aber dann ist wieder alles ok.

Der Grosse ist der grosse Bruder, der für sein kleines Schwesterchen da ist
...trotz Kraftausdrücke ;)

(...)

Liebe Grüsse,Leyla






Siehst Du, das ist für das Gericht immer von Interesse.

Das spricht doch dafür, die beiden Kinder nicht auseinanderzureißen.



Gruß von Fred :cool:

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Ich bin verzweifelt von Leyla
Hallo, da bin ich wieder , nachdem es mir mein Lapto zerlegt hatte :motz: ja ich war beim Anwalt....

sobald der Vater die Kleine gegen meinen Willen aus der gemeinsamen Wohnung entfernt müsse ich einen "Notfall Rechtschutz" beantragen und somit eine einstweilige Verfügung bewirken....solch eine Aktion würde sich auch sicherlich nicht zu seinen Gunsten auswirken.



Mit dem ABR ... ich könne es sofort beantragen und die Schlacht beginnen... nur ich versuche immernoch auf das Gute zu warten und seine Einsicht zu bewirken...der Kleinen bzw.der Kinder wegen.Noch leben wir unter einem Dach...er weiss dass ich nicht dorthin ziehen werde aber er sucht mit seinen Eltern immer weiter nach Bauplätzen,das heisst sie verhandeln schon über einen bestimmten.Man redet über Häuser mit Kinderzimmern.... es ist alles so grausam.



Mein Sohn hat Schlafprobleme mittlerweile,die Leistungen in der Schule haben seither nachgelassen , Alpträume fast jede Nacht.Die Kleine sagt immerwieder sie möchte nicht weg von zu Hause ,sie lässt mich nicht mehr aus den Augen und der Gang in den Kindergarten wird immer schlimmer...für uns beide. Mein herz sagt ..ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende...sachen packen und weg.Aber mein Kopf sagt nein....und ich hab Angst davor. Rechtlich könne ich das tun, vorrausgesetzt ich sage deutlich wo ich mit den Kindern hingehe, nur wird er dann sehr harte Geschütze auffahren. Und er sagte erst kürzlich, wenn ich denn so mies und undankbar sei und nicht mitgehen würde , würde er mir Probleme machen wie ich sie in meinem Leben noch nie hatte. ...vor den Kindern. Nachdem die Kleine sagte er solle das lassen sagte er sie sei nicht mehr seine Tochter... oder heute erst am Tisch ... wo ich zuerst einmal sagen muss dass seine Manieren zu wünschen übrig lassen. Er läuft zu Hause nur in Unterhosen herum, duscht nicht etc... naja heute bei Tisch hatte er mal wieder lautstark gerülpst und die kleine meinte er solle sich doch entschuldigen , denn das macht man nicht. Von den Kindern wird es auch erwartet und er als Vater sollte Vorbild sein... seine Antwort war:Ihr Kinder habt nichts zu melden.Die Kleine gab sich geschlagen....



respekt den Erwachsenen gegeüber ist völlig richtig.Aber auch Kinder haben Respekt verdient und das sieht er und auch seine Eltern anders.



Wie ich schon geschrieben hatte ist die Kleine derzeit etwas übergewichtig.Ich kämpfe seit geraumer Zeit um einen Therapieplatz und habe nun endlich Erfolg gehabt und eine Stelle gefunden die sich auch mit kleineren Kindern befasst. Die Zusage bekam ich heute.Ich habe ihn gebeten auch daran teilzunehmen, da er ebenfalls stark übergewichtig ist aber es kam ein klares NEIN. Was tun wenn er sagt die kleine dürfe da auch nicht teilnehmen obwohl es vom Arzt als dringend notwendig attestiert wurde?Er hält von solch einem Kram nichts, denn in seinen Augen bin schliesslich ich an ihrem Übergewicht schuld....



Das Ende vom Lied ist nun... gehen und Streiten und hoffen dass alles zu Gunsten der Kinder entschieden wird oder bleiben und hoffen dass die Vernunft siegt?????

Ich bin im Moment mächtig am Boden....



Ich bin euch um jeden Tip oder um jeden Erfahrungswert dankbar...



Liebe Grüsse,

Leyla


 Ich bin verzweifelt von Martina
hallo leyla



diese Entscheidung kann dir hier keiner abnehmen, ich kann dir nur sagen, das ich letztes Jahr im Mai meine Kinder genommen habe und gegangen bin, weil ich meinen Kindern diese ewigen Streitereien und Wutausbrüche meines EX Mannes ersparen wollte. Auch wenn ich bis heute um das SR kämpfe und wohl auch noch eine Zeit lang dafür weiter kämpfen werde, habe ich bis heute nicht bereut, gegangen zu sein.

Und für meine Kinder würde ich auch jederzeit wieder tun.

Was für dich und deine Kinder das beste ist, kannst nur du wissen.

Aber ein letzter Rat, entscheide dich bald, ehe die Kinder noch einen größeren psychisen Schaden davontragen. Ich habe 5 Jahre überlegt, gewartet, gehofft. Das ist definitiv zu lange gewesen. Aus heuter Sicht muss ich sagen, ich hätte diesen Schritt schon viel früher tun sollen.





Viel Glück

_________________
liebe Grüße

Martina



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