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 Umgangsregelung von München
Hallo,

mich würden Erfahrungen von getrennten Eltern in Bezug auf Umgangsregelungen interessieren. Mein Mann und ich haben uns getrennt uns suchen nach der bestmöglichen Umgangssituation für unseren 3,5 Jahre alten Sohn. Wir sind relativ offen und wollen nur sein bestes. Für uns wäre es am schönsten wenn er abwechselnd ein paar tage bei mir und ein paar tage bei ihm wohnen würde - sprich zwei Kinderzimmer und unsere Wohnungen würden in der Nähe liegen damit er auch weiterhin sein soziales Umfeld hat. Aber braucht ein Kind nicht einen festen Wohnsitz, damit es weiss wo es hin gehört? Weder mein Mann noch ich wollen uns mit der "jedes 2. Wochenende und die Hälfte der Ferien"-Rolle zufrieden geben. Aber im Endeffekt zählt was gut fürs Kind ist. Er hat eine sehr intensive Beziehung zu seinem Vater - vielleicht intensiver als zu mir.

Wer kann mir seine Erfahrungen mitteilen?


 Umgangsregelung von karoli
Ui ui,



ne sehr schwere Kiste!!!



Langfrsitig ist so ne halbe/halbe Regelung ganz schwer durchhaltbar. Wenn ihr euch nach wie vor und auch in zukunft komplett einig über die Erziehung des Kindes seid, dann mag das gehen aber sobald einer großzügigier erzieht als der andere sind ständige Diskussionen sowohl zwischen den Eltern als auch zwischen dem "strengeren" Elternteil und dem Kind vorprogrammiert.



So lange das Kind klein ist ist das noch regelbar, später wirds wahrscheinlich heftig.



Prinzipiell bin ich schon der Meinung, dass das Kind hauptsächlich ein zu Hause haben sollte, das schließt ja häufigen Umgang mit dem anderen Elternteil nicht aus.



Ich habe mit meiner Ex einen relativ umfassenden Umgang vereinbart. (5 Tage incl. 2 Übernachtungen innerhalb von 14 Tagen). Der Kleine ist knapp 8, lebt hauptsächlich bei mir (sie ist vor 4 Jahren ohne die Kids (Sohn heute 7, Tochter 18) ausgezogen) und es geht jetzt langsam los dass er es cool findet, dass er von Mamma häufig was einfach so geschenkt bekommt. Das diese Geschenke bis vor wenigen Monaten ausschließlich von meinem Unterhalt gekauft wurden und jetzt von geld was sie sich hauptsächlich von Freunden leiht... so what.... er weiß es ja nicht und freut sich. Das schafft schon Begehrlichkeiten auch mir gegenüber. Und wenn ich darauf nicht eingehe, wird es manchmal schwierig.



Fazit: Gemeinsames Erziehen bei getrennt Lebenden ist wahrscheinlich immer ein Tanz auf den Seil.



sonnige Grüße



Oliver


 Umgangsregelung von Dirk
macht erstmal halbe/halbe - und laßt später (ab Einschulung) das Kind mitentscheiden - das dürfte der Weg des geringsten Widerstandes sein ;)

_________________
Grüße

Dirk


 Umgangsregelung von Martina
Hallo München,



Wir hatten so eine Frage erst vor kurzem schon mal hier im Forum, ich bin nach wie vor der selben Ansicht, das ein Kind ein festes Zuhause haben sollte. Was soll euer Kind denn sagen, wo es wohnt, soll es etwa künftig 2 Adressen angeben müssen. Ich find diese Regelung nicht sehr positiv für das Kindeswohl.

Egal ob es bei beiden Elternteilen sein soziales Umfeld hat, bin ich der Meinung, das man dem Kind dann eben irgendwann, wenn dazu alt genug ist die Entscheidung wo es nun wirklich wohnen möchte selbst überlassen sollte.

Sorry, aber das ist meine Meinung

_________________
liebe Grüße

Martina



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