Hallo Oliver,
Moehrenmolch hat geschrieben:
Einn "gemeinsames ABR" ist mir dennoch völlig unbekannt.
Aber das mache ich morgen.
das kenne ich so auch nicht. Als ich das ABR beantragen wollte, sagte mir mein Anwalt, das die nicht mehr notwendig wäre, da bei der Scheidung ja geregelt wurde das die Kinder bei mir leben und ich somit automatisch das ABR habe.
Das SR ist nach wie vor leider automatisch unter gemeinsamer Regie. Und nachzuweisen, das man das SR wegen Gefährdung des Kindeswohls beantragt ist sehr sehr schwierig. Ich arbeite noch daran...........
Wo ich mir immer noch unschlüssig bin bei deiner Geschichte, ist die Schuld bei den Schulschwierigkeiten im 3 maligen Schulwechsel zu suchen. Vielmehr denke ich, das es etwas mit eurer Trennung zu tun hat.
Mein Sohn besuchte zum Zeitpunkt der Trennung das Gymnasium (5.KL.)
Zum Halbjahr der 6.Klasse waren seine Noten unter aller Kanone. Der Beratungslehrer und alle Lehrkräfte rieten mir, ihn zum Halbjahr in die Realschule zu geben. Ich habe zuerst nur allein seinem Vater die Schuld an seinem Absturz gegeben, zu einem gewissen Teil trägt er auch dazu bei, denn er hat meinen Sohn einem ständigen Leistungsdruck ausgesetzt und das bereits seit der Einschulung in die 1.Klasse.
Er hingegen warf mir vor, es hätte nur an meinem Auszug aus dem gemeinsamen Haus in eine 11 KM entfernte Stadt gelegen. Was aber völliger Blödsinn ist, da mein Sohn sich sehr schnell an die neue Umgebung und die neue Schule gewöhnt hat.
Sicher liegt es auch daran, das er von seinem Vater so sehr unter Druck gesetzt wurde, aber auch daran, das mein lieber Herr Sohn derzeit in der Pubertät steckt und zum lernen einfach zu faul ist.
Ich möchte dir damit nur sagen, das du nicht automatisch davon ausgehen kannst, das die Umzüge deiner EX an den Versetzungsschwierigkeiten deiner Tochter schuld sind.
Wenn Kinder schon die erste Klasse wiederholen, sind sie einfach oft noch nicht reif genug für die Einschulung gewesen. Bei manchen besteht auch ein gesundheitliches Problem, wie z.B. ADS. Dies ist heute sehr weit verbreitet. Es kommt immer darauf an
wo die Kinder wirklich Schwierigkeiten haben, oder ob diese Schwierigkeiten nicht auch manchmal einfach nur auf chronische Faulheit zurückzuführen sind.
Ich denke manchmal auch, das mein Sohn Schule nur als unwillkommene Unterbrechung seiner Freizeitaktivitäten ansieht, dann kann ich reden was ich will. Die Konsequenz daraus bekommt er mal wieder mit einer miesen Note in der nächsten Ex.
Ihr solltet erstmal herausfinden, wo die Schwierigkeiten genau liegen, mit Beratungslehrern oder auch Schulpsychologen sprechen um heraus zu finden, warum gleich beide Mädchen bereits in der Grundschule ihr Klassenziel nicht erreicht haben.