Merkst Du eigentlich, daß diese beiden Aussagen sich gegenseitig ausschließen?
Aussage A
dezember hat geschrieben:
Allerdings ist die Stimmung häufig so schlecht, das Kind auch häufig von ihm in Streits mit einbezogen, dass ich das Kindeswohl eher gefährdet sehe, inzwischen. schade eigentlich, aber er ist zu verletzt, und würde so gerne, dass dem Kind auch klar ist, wie schrecklich die Mutter gehandelt hat, indem sie die Familie zerstörte.. Kind soll Mutter ablehnen und zum Vater (höchste Führungsposition, ich halbtags tätig wegen Kind) ziehen, das wäre wohl sein größter Wunsch.
Aussage B
dezember hat geschrieben:
Mein Problem ist, dass Kind total an Papi, der auch wirklich sehr guter aufmerksamer Vater ist, hängt.
Ein Vater, der nicht nur sich und seiner "Verletzung" Aufmerksamkeit schenkt, läßt das Kind in Ruhe mit diesen emotionalen Belastungen. Ein GUTER Vater akzeptiert die Situation, und ERLEICHTERT sie dem Kind.
"Höchste Führungsposition"...? - Lebt aber in einer (Zweit)Wohnung, die er nicht finanziert.
Toll.
dezember hat geschrieben:
Das machts mir so schwer, die bestehenden Verhältnisse zu beenden...
Ich vermute, etwas ganz anderes macht es Dir schwer.
Er hat das Kind emotional längst als Geisel gegen Dich genommen.
Viele Männer handeln so.
Besitzdenken...
Gruß von Fred
