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 Vorstellung und Ehesituation von Goldesel
Hallo zusammen,



da ich neu in diesem Forum bin möchte ich mich vorstellen und meine Situation zum besseren Verständnis erklären.



Ich bin 43 Jahre alt, seid 18 Jahren verheiratet, habe zwei Kinder im Alter von 15 und 18 Jahren.



In meiner Ehe knirscht es schon seit längerer Zeit, um genau zu sein seit ca. 7 Jahren. 7 verschenkte Jahre in denen ich es nicht geschafft habe, dem Drama ein Ende zu bereiten.

Innerhalb dieser 7 Jahre hatte ich immer noch die Hoffnung, dass sich die Dinge zum Besseren wandeln, aber das Gegenteil war der Fall. Wer nun letztlich Schuld trägt ist dabei unerheblich. Tatsache ist es klappt nicht mehr und ich will nicht mehr. Es ist zu viel vorgefallen, gegenseitiges Misstrauen dass nicht mehr zu reparieren ist. Jedes weitere Jahr in dieser „Ehe“ wäre einfach nur katastrophal. Um meine „Partnerin“ kurz zu charakteriersieren : Sie ist Hausfrau, will NUR Hausfrau sein, sträubt sich gegen ALLES neue. Putzen, wachsen Bügeln, das wars mehr ist nicht zu erwarten.



Berufstätig werden ?..Fehlanzeige. Autofahren?.. Fehlanzeige.



Nachdem ich eine Kontoänderung vorgenommen habe und sie nun pro Woche 600 € Haushaltsgeld + 308 € Kindergeld/Monat zur Verfügung hat, meinte Sie ich müsste ihr „Taschengeld“ geben  . Ich sagte ihr daraufhin: „Wenn Du Geld brauchst, such Dir Arbeit. Zeit hast du genug“.



Es ist einfach unmöglich widerzugeben, was alles schiefgelaufen ist in 18 Jahren Ehe. Ich will keine Schuld zuweisen.



Wir haben uns auseinandergelebt und ein ZURÜCK gibt es nicht mehr. Ich will es nicht mehr !!





Da ich mir unsicher bin, wie ich vorgehen muss um mich zu trennen, möchte ich dieses Forum nutzen, um 1. das Gefühl zu haben, dass ich nicht allein dastehe und 2.. nichts falsch zu machen auf dem Weg in die Unabhängigkeit, denn !!!!ich will nicht als „GANZ ARME SAU“ *sorry* enden, die zu Ehezeiten nur dazu gut war, dass Geld heranzuschaffen und den man nach der Ehe weiter finanziell bluten lässt.



Ich hoffe ich finde hier Rat.



Viele Grüße vom Goldesel


 Vorstellung und Ehesituation von hörnchen
Hallo Goldesel,



wieviel Gold verdienst Du denn?



Goldesel hat geschrieben:
Sie ist Hausfrau, will NUR Hausfrau sein, sträubt sich gegen ALLES neue. Putzen, wachsen Bügeln, das wars mehr ist nicht zu erwarten.




O.k., das heißt Du kaufst ein, kochst und machst den Rest?



Zitat:

Berufstätig werden ?




Nach der Zeit und in der jetzigen Arbeitsmarktsituation auch ein denkbar schwieriges Unterfangen.



Zitat:
Autofahren?.. Fehlanzeige.




wie lange ist sie denn schon nimmer gefahren???



Zitat:

Nachdem ich eine Kontoänderung vorgenommen habe und sie nun pro Woche 600 € Haushaltsgeld + 308 € Kindergeld/Monat zur Verfügung hat, meinte Sie ich müsste ihr „Taschengeld“ geben  .




Dazu gibts sogar, glaub ich mal gelesen zu haben, ein Gesetz.



Zitat:
Ich sagte ihr daraufhin: „Wenn Du Geld brauchst, such Dir Arbeit. Zeit hast du genug“.




Ein netter Umgang miteinander.



Zitat:
Es ist einfach unmöglich widerzugeben, was alles schiefgelaufen ist in 18 Jahren Ehe. Ich will keine Schuld zuweisen.




Tust Du aber.



Zitat:

Wir haben uns auseinandergelebt und ein ZURÜCK gibt es nicht mehr. Ich will es nicht mehr !!




Kein Problem, das steht jedem zu. Getrennt leben bedeutet getrennt von Bett und Tisch, also ab sofort selber waschen, bügeln, kochen........



Zitat:

Da ich mir unsicher bin, wie ich vorgehen muss um mich zu trennen, möchte ich dieses Forum nutzen, um 1. das Gefühl zu haben, dass ich nicht allein dastehe und 2.. nichts falsch zu machen auf dem Weg in die Unabhängigkeit,




An Deiner stelle würde ich mir lieber vor Ort eine Familienberatungsstelle suchen die Euch in dem Trennungsprozess begleitet und Mediation anbietet´.



Zitat:
denn !!!!ich will nicht als „GANZ ARME SAU“ *sorry* enden, die zu Ehezeiten nur dazu gut war, dass Geld heranzuschaffen und den man nach der Ehe weiter finanziell bluten lässt.




Öööööhm. Hier gibts auf allen Seiten Verlierer. Also wäre erstmal der Trennungsunterhalt zu berechnen..... Soll ja eine faire Trennung werden dass die Kinder nicht vorgelebt bekommen dass die Eltern eine Schlammschlacht ausfechten.... Eigentlich ist alles recht übersichtlich rechtlich geregelt.



Zitat:

Ich hoffe ich finde hier Rat.




Versuch Dich fair zu trennen, ihr profitiert alle davon. Man kann auch viel notariell regeln, ist billiger wie gerichtlich zoffen, da gewinnen nur die Anwälte und Gerichte UND es kostet ne Menge Nerven.



Viele Grüße vom



hörnchen



*das mal BU bezogen hat "ohne die ehelichen Pflichten zu erfüllen* :D


 Vorstellung und Ehesituation von Goldesel
einen Termin bei einer Sozialarbeiterin hatten wir heute zusammen. Dabei ging es nicht um uns, sondern um den jüngsten Sohn, der aufgrund unserer Probleme und den Spiegel vorhält und die Schule verweigert, bzw. eine komplette Antihaltung uns gegenüber durchzieht.



Die Sozialarbeiterin hat uns angeboten mit uns zusammen unsere Probleme aufzuarbeiten, um unserem Sohn zu helfen. Villeicht profitieren wir ALLE davon.



Wie gesagt, Schuld gebe ich keinem.



Ich habe nur versucht darzustellen, womit ich nicht einverstanden bin.


 Vorstellung und Ehesituation von Moehrenmolch
Goldesel hat geschrieben:
Wie gesagt, Schuld gebe ich keinem.


In aller Freundlichkeit: ich finde, das tust Du doch.

In Deinem ersten Beitrag.



Aber es ist ja so oder so Deine Sache.

Mir ist nur noch nicht klar, wo eigentlich Dein Problem liegt.



Wenn ich Deinen selbstgewählten nick richtig deute, ist das, was Du am meisten fürchtest,

die finanzielle Belastung, die durch eine Scheidung GENERELL entsteht. - Richtig?



Gruß von Fred :cool:





P.S. Wie hat denn Deine Frau auf Deine Mitteilung der Trennungsabsicht reagiert?

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Vorstellung und Ehesituation von Goldesel
ja natürlich ! Ich möchte mein Leben nach einer gescheiterten Ehe finanziell gut leben können. Zumal meine "Partnerin" nie etwas innerhalb von 18 Jahren was zum fin. Gedeih beigetragen hat. Was sehr gut möglich gewesen wäre, hätte sie sich nur bemüht.



Da ich aber nur der Goldesel war, möchte ich mein eigenes Leben leben. Sie soll halt sehen wie sie klar kommt. Sie hatte über all die Jahre ALLE Möglichkeiten und Unterstützung, die sie nicht wahrgenommen hat.



Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.


 Vorstellung und Ehesituation von Moehrenmolch
Goldesel hat geschrieben:
(...) Zumal meine "Partnerin" nie etwas innerhalb von 18 Jahren was zum

fin. Gedeih
beigetragen hat.

Was sehr gut möglich gewesen wäre, hätte sie sich nur bemüht. (...)


Ich verstehe.



Sie hat 18 Jahre lang auf der faulen Haut gelegen...

Das hast Du 11 Jahre lang hingenommen, seit 7 Jahren nun stört es Dich?





Goldesel hat geschrieben:
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.


Hm.



Wäre der Kontext ein anderer und ginge es um eine Frau, würde ich eventuell

an den Begriff "Torschlußpanik" denken...



;) Fred





P.S. Zum sachlichen Inhalt: teuer wird es so oder so.

Und ich denke, Du hast die schlechteren Karten, was das finanzielle angeht.

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


Zuletzt geändert von Moehrenmolch am 19/5/2007, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

 Vorstellung und Ehesituation von Goldesel
keine Torschlusspanik.



So nötig habe ich es nicht. Würde auch gut allein zurechtkommen. Eine andere Frau ist auch nicht im Spiel.



Es geht um grundsätzliche Dinge im Miteinander.



Kindererziehung und Finanzielles. Das Gefühl möchte ich Aussen vor lassen. Das eine eine andere Sache.



Mag sein, dass ich hart rüberkomme, aber alles hat seine Geschichte.


 Vorstellung und Ehesituation von Dirk
sei unbesorgt, Dich verurteilt keiner - meine beiden Vorredner stellen Dir nur mit einigem Geschick Fragen, die Du dir selbst so nicht stellen würdest. Ein Richter ggf aber schon..... ;)

_________________
Grüße

Dirk


 Vorstellung und Ehesituation von Moehrenmolch
Goldesel hat geschrieben:
Es geht um grundsätzliche Dinge im Miteinander.


In der Tat, das sehe ich auch so.



Und dewegen stolperte ich auch etwas über Deine Aussage in Deinem ersten Beitrag:

Zitat:
Nachdem ich eine Kontoänderung vorgenommen habe und sie nun

pro Woche 600 € Haushaltsgeld + 308 € Kindergeld/Monat zur Verfügung

hat, meinte Sie ich müsste ihr „Taschengeld“ geben.



Ich sagte ihr daraufhin:

„Wenn Du Geld brauchst, such Dir Arbeit. Zeit hast du genug“.


Wie gesagt: es geht um grundsätzliche Dinge im Miteinander.



Und weder kenne ich solche einseitigen Handlungen (Kontoänderung) in einer

Ehe(!) noch die (gesetzlich unzulässige!) Verweigerung von Taschengeld.



Was Eheleute gemeinsam erwirtschaften, gehört auch beiden.

Es sei denn, sie hätten einen Ehevertrag mit Gütertrennung.



Wenn Deine Frau nicht beruflich, sondern privat engagiert ist (ich denke, das ist

etwas mehr als das von Dir beschriebene Putzen/Waschen/Bügeln):

Zitat:
Um meine „Partnerin“ kurz zu charakteriersieren :

Sie ist Hausfrau, will NUR Hausfrau sein, sträubt sich gegen ALLES neue.

Putzen, wachsen Bügeln, das wars mehr ist nicht zu erwarten.


so "steht" ihr dennoch ein ANGEMESSENER Teil des Geldes "zu", was Du erwirtschaftest.

So will es das BGB, so kenne und handhabe ich das auch. - Wo ist da das Problem?



Freundlichen Gruß von Fred :cool:

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Vorstellung und Ehesituation von Martina
Hallo goldesel,



Zitat:
Nachdem ich eine Kontoänderung vorgenommen habe und sie nun pro Woche 600 € Haushaltsgeld




habe ich das jetzt wirklich richtig gelesen, 600.-- pro Woche ????



schön für dich, wenn du dir das leisten kannst.

Was nicht so schön ist, ist die Tatsache, dass du deine Frau die letzten 18 Jahre anscheinend als Putzfrau, Köchin, Erzieherin, Wäscherin kurz als Haushaltshilfe missbraucht hast.

Seit 7 Jahren nun ist dir das zu wider. Die Frage ist, was war vorher ???



Denkst du allen Ernstes, dass es für eine Frau, die 18 Jahre lang allein den Haushalt und die Familie gemanagt hat leicht ist wieder Arbeit zu finden.

Außerdem kann ich mir schlecht vorstellen, dass sie damit einverstanden sein wird bei einem Wöchentlichen Haushaltsgeld von 600.-- so weit unter ihren Standard zu gehen und eine Putzstelle annehmen wird, denn das wird vermutlich das einzige sein, was sie nach 18 Jahren Hausfrau bekommen wird.

Weißt du eigentlich was du da von deiner Frau verlangst ???



Ihr habt offensichtlich die ganzen Jahre über nicht schlecht gelebt und jetzt soll sie das plötzlich alles aufgeben, nur weil es dir auf einmal nicht mehr gefällt!!!!!

Ganz schön heftig findest du nicht ?



Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Familientherapie bei einem Mediator da viel bringen wird. Dein Jüngster bekämpft euch beide, ist doch klar, auch er ist an einen gewissen Lebensstandard gewöhnt und sieht wohl seine Felle davonschwimmen. Außerdem steckt er wohl mitten in der Pubertät und ist von vorne herein gegen alles, was für ihn nachteilig sein könnte.

Dir geht es nur ums schnöde Mammon, deiner Familie irgendwie schon auch, aber sie werden sich nicht so einfach nach so vielen Jahren auf ein Minimum zurücksetzen lassen. Bedenke auch, dass deine Kinder diesen Standard von Anfang an kennen und jetzt wissen, dass es nach einer Trennung sicher nicht so weitergehen wird.

_________________
liebe Grüße

Martina



 Vorstellung und Ehesituation von Goldesel
Sorry, vertan 600 € + 308 € Kindergeld/MONAT.



Von außen betrachtet mag das so aussehen als würde mir jetzt nach 18 Jahren Ehe PLÖTZLICH einfallen, dass ich mit der Situation nicht mehr einverstanden bin.

Tatsache ist, dass das ein lange schwelender Prozess ist, jahrelange Unzufriedenheit und irgendwann ist einfach der Punkt da, wo ich mir denke. Es reicht jetzt !



Glaubst du nicht dass ich versucht hätte mit ihr zu reden?? Sie davon zu überzeugen, dass es doch schön wäre wenn sie halbtags was machen würde? Nicht nur des Geldes wegen, sondern auch für SIE persönlich um im Haushalt nicht zu verblöden. Sie war und ist keinem Argument zugänglich. Notfalls (tatsächlich passiert), hält sie sich auch die Ohren zu.

Vor Jahren sagte sie mir mal: „Wenn die Kinder groß sind, lackiere ich mir nur noch die Fingernägel“. Toll, ne?!! Und ICH? Ich darf bis zum 67sten ins Büro marschieren, um dann vielleicht noch ein bischen Rente zu beziehen und dann das Zeitliche zu segnen. Tolle Perspektive !!



An deinem verwendeten Begriff missbrauch störe ich mich sehr. DENN, 1. wenn man sich NICHT „missbrauchen“ lassen will, dann geht das auch nicht. Sie fühlt sich ja offensichtlich sehr wohl in der Rolle als „Haushaltshilfe“. 2. Habe ich nicht geheiratet um den Haushalt versorgt zu wissen. Das hätte ich wesentlich günstiger haben können, wenn ich eine Haushaltshilfe bezahlen würde. Das wäre der ehrlichere Weg. 3. Ich fühle mich ebenfalls „missbraucht“ nämlich als Goldesel.



Hätte meine Frau unbedingt gewollt, (wie übrigens viele Frauen !!) wäre Beruftstätigkeit durchaus drin gewesen.



Wieviele Frauen nehmen Erziehungsurlaub und steigen dann wieder in den Beruf ein ?! Wenn man WILL, geht alles….

Erst vor kurzem hat Sie in meinem Beisein von einer Versicherungsvertreterin ein Angebot zum Wiedereinstieg bekommen. Wie sie sich da rausgewunden hat, war einfach nur peinlich.



Fand es aber gut, das andere auch mal gehört haben was ich seit 18 Jahren zu schlucken bekomme.


 Vorstellung und Ehesituation von Martina
Zitat:
Hätte meine Frau unbedingt gewollt, (wie übrigens viele Frauen !!) wäre Beruftstätigkeit durchaus drin gewesen.




ganz bestimmt sogar............. aber sie wollte eben nicht und du hast das ja wohl auch irgendwie akzeptiert.



Vor allem, bedenke welche Chancen sie in ihrem Alter noch bekommt zu einem Wiedereinstieg. Das Angebot von der Versicherungsvertreterin war eben einfach nicht das richtige für sie.

Dagegen kannst du auch nichts machen.

Irgendwie verstehe ich, dass du deinem Nicknamen alle Ehre machst, aber andererseits hat deine Frau den Haushalt ja wohl auch 18 Jahre lang zu deiner Zufriedenheit gemeistert, sonst hättest du ja schon gleich nach ihrem Erziehungsurlaub darauf gedrängt, dass sie wieder arbeiten geht oder ?

_________________
liebe Grüße

Martina



 Vorstellung und Ehesituation von Moehrenmolch
Goldesel hat geschrieben:
Sorry, vertan 600 € + 308 € Kindergeld/MONAT.


Habe mich schon gewundert. Denn 600 Haushaltsgeld pro Woche wäre für

einen 4-köpfigen Haushalt recht nobel.



Für einen Monat allerdings ist es wieder arg wenig.

Aber egal, das geht mich nichts an.



Ich habe mich nur gewundert, daß Du so "einseitig" die Dinge änderst (Konto)

und Dich dann über die "grundlegenden Dinge" im Zusammenleben ausläßt...



Für mich sind da einige Widersprüche und Selbstgerechtigkeiten.



:| Fred

_________________
"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


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