Hallo nippon,
Deine Situation ist ziemlich übel, die Mühlen der Justiz mahlen sehr sehr langsam - ich kenne das. Man ist hilflos und trotzdem voller Aktionismus - und ist zur Untätigkeit verdammt. Aber Du solltest nicht untätig sein - zumindest nicht in dern Bereichen, in denen Du etwas tun kannst. Schicke Briefe, Postkarten, Pakete, ruf an, geh zu Veranstaltungen im Kindergarten - sei präsent und zeige Interesse.
Und um nicht ganz depessiv zu werden, halte Dir vor Augen, es geht auch viel viel schlimmer:
Zitat:
der Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und das Bundesverfassungsgericht haben entschieden, daß der Mann seinen Sohn sehen darf - trotzdem ordnen das OLG Naumburg und der Amtsvormund immer wieder an, daß der Kontakt verhindert werden soll. Nicht nur ein unglaublicher Vorgang an sich (Rechtsbeugung hoch zehn) - sondern auch eine unglaubliche Lebensgeschichte.
Wittenberg/MZ/jpt. Der jahrelange Kampf des Türken Kazim Görgülü um Kontakt zu seinem leiblichen Sohn spitzt sich weiter zu: Obwohl das höchste deutsche Gericht Ende Dezember dem in Krostitz wohnenden Vater Umgang mit seinem Sohn Christofer zugesprochen hat, weigerte sich der Amtsvormund des im Landkreis Wittenberg bei Pflegeeltern lebenden Kindes erneut, den Gerichtsbeschluss umzusetzen. Stattdessen legte der Amtsvormund Widerspruch gegen die "öminöse Entscheidung" des Bundesverfassungsgerichts ein, wie der zuständige Landrat des Landkreises Wittenberg, Kurt Dammer, der MZ sagte.
Aus Protest gegen diese "Amtswillkür" hielten Görgülü und Vertreter von Väter-Organisationen am Dienstag eine Mahnwache vor dem Jugendamt Wittenberg ab.
vorhergehende Sachlage:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer ... uckfassung Tagebuch:
http://www.vafk.de/themen/Tagebuch/Tagebuch.htm