Hallo
Bin auch neu hier.
Ich möchte mich von meinem Mann trennen, nach 14 Jahren Ehe, jedoch den Kindern möglichst wenig zumuten - Schulwechsel, u.s.w..
Das alte Haus hat mein Mann mit in die Ehe gebracht,
mit etwa 40000 DM Schulden und Wohnrecht seiner Mutter über die untere Wohnung.
Dann haben wir noch ein Haus drangesetzt, Heizung, Fenster u.s.w. erneuert. Wohnfläche vor der Ehe: 120qm, jetzt etwa 220qm.
Kreditraten für die nächsten 12 Jahre : 670€ monatlich.
(Für die Kredite habe ich mit unterschrieben.)
Ich würde das Haus für die Kinder gerne behalten wollen, vom Platz wäre das auch nicht das Problem, mein Mann könnte sich in der oberen Etage eine 2 Zimmerwohnung einrichten, theoretisch. Praktisch sagt er: es ist sein Haus, sein Auto, sein...
Hat jemand Erfahrung mit einer Hausaufteilung?
Vermietung wäre vielleicht auch eine Lösung, aber warum soll ich das Zuhause der Kinder vermieten, um dann ein neues Zuhause anzumieten?
Haltet Ihr eine vernünftige Lösung für möglich? Glätten sich die Wogen nach einiger Zeit?
Bis jetzt fragt mein Mann nur ob ich "wieder schlecht geschlafen hätte", wenn ich eine Trennung vorschlage.
(Die Situation ist noch im erträglichem Rahmen, werde nicht geschlagen , er trinkt nicht, aber sooo möchte ich auch nicht ewig leben. Es gab Zeiten, da konnten wir miteinander reden, danach konnten wir wenigstens noch zusammen arbeiten (Bauphase), jetzt schweigen wir uns seit 10 Jahren an. Ich war die letzten 7 Jahre Selbstständig, habe jetzt das Geschäft aufgelöst, da die Arbeitszeit in keinem Verhältnis zum Verdienst stand.
Mein Mann freut sich, da ich jetzt NUR noch Hausfrau bin, brauch er jetzt keine Flasche mehr zudrehen, Müll kann überall liegenbleiben, schließlich hat er mich ja...
Also auf die nächsten 10 Jahre???)
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Ein Haus in 2 Teile aufteieln, stelle ich mir schwierig vor: Gartennutzung, Wartungsarbeiten, der Umgang mit dem EX, dazwischen Schwiegermutter, .... scheint lustig zu werden, grins.
Ich möchte nicht egoistisch sein, aber etwas mehr darf man doch vom Leben erwarten, oder?
Liebe Grüße, Jana