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Hallo!
Mein Mann arbeitet seit mehr als 14 Jahren auf Montage. Wir haben zwei Kinder 18 und 11 Jahre. Vor 10 Jahren haben wir ein Haus gebaut. Neben meiner Berufstätigkeit habe ich versucht, immer allen Belangen der Familie gerecht zu werden. Nun allerdings ist der Punkt gekommen, an dem ich in einem langwierigen Selbsterkenntnisprozeß festgestellt habe, daß wir keine Ehe führen, sondern eine Zweckgemeinschaft.
Wir haben uns auseinandergelebt und uns nichts mehr zu sagen.
Ich habe daher meinem Mann im Herbst 2006 erklärt, daß ich die Trennung will. Er hat es nicht Ernst genommen, so daß ich im Mai 2007 meine Anwältin beauftragte, ihm es schriftlich zu erklären. Ich bot ihm an, mit Vernunft auch im Interesse der Kinder, alles klären zu wollen.
Wir leben getrennt im gemeinsamen Haus.
Das Problem meinerseits, er will weder Trennung, noch Scheidung.
Sagt, wenn ich alles zerstören will, bitte dann soll ich es gründlich tun und in aller Konsequenz. Er wird weder zum Anwalt gehen noch ausziehen, denn er will, daß alles bleibt wie es ist.
Ich habe ihm bezüglich des Hauses mehrere Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Er bewegt sich in keine Richtung, schließlich will ich ja die Trennung und nicht er.
Außerdem habe ich ihn aufgefordert, Unterhalt für die Kinder zu zahlen, was er ignoriert. Das Jugendamt habe ich um Hilfe gebeten, das nun ihrerseits eine Aufforderung schreiben wird.
Ein weiteres Problem, er will mich anzeigen wegen Verleumdung o.ä. Angeblich hätte ich verbreitet, wir lassen uns scheiden und verkaufen das Haus, was seiner Meinung nicht wahr ist.
Was kann ich tun, um diese entsetzliche Situation auch im Interesse der Kinder zu entschärfen? Wie kann ich erreichen, daß er sich der Situation stellt und Entscheidungen mit herbeiführt?
Man sagt, es gibt Trennungsphasen - Schmerz,Trauer,Haß...Muß ich einfach noch Zeit vergehen lassen, obwohl ich endlich Klärungen brauche, bis er begreift, daß ein Neuanfang, jeder für sich, her muß?!
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