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 erste Schritte. von schwarzeRose
Ich, 25. Jahre, bin seit Juli 2006 verheiratet. Habe mit meinem Mann zusammen Dezember 2007 ein Haus gekauft. 2008 verlor ich wegen Krankheit und dazukommender Firmenumstrukturierung meinen Job. :/ Seitdem tut sich nicht wirklich viel für mich auf dem Arbeitsmarkt, trotz wirklich intensiver Bemühungen. Staatliche Unterstützung bekomme ich keine. Nebenbei betreibe ich seit gut 4. Jahren ein Kleingewerbe welches mal mehr mal weniger gut läuft.

Nun steht die Trennung an. Mich würde interessieren was die für mich ersten Schritte sind. Wie läuft das mit dem Haus? Habe ich ein Recht auf Unterhalt? Kinder haben wir keine.

Haben damals einen Vollfinanzierung von 155.000,00EUR aufgenommen und zahlen seitdem natürlich größten Teils nur die Zinsen.

Unser Haus habe ich inzwischen abgeschrieben weil es mir ja eh nicht möglich wäre, es zu halten. So wie es aktuell aussieht, wird mein Mann auch nicht in die Scheidung einwilligen.

Ich brauche dringend Rat. Bin mit meinen Kräften am Ende!


 erste Schritte. von schwarzeRose
Hat niemand einen Rat für mich? :(


 erste Schritte. von OnkelGis
Hallo schwarze Rose,

die Schritte wären ausziehen, Hartz IV und TU beantragen.
Das löst aber nicht deine Probleme,
sondern schafft nur neue.

Das Haus müsstet ihr gemeinsam verkaufen,
und wenn er sich nicht trennen will,
kann das schnell Probleme bringen.
Für die Schulden steht ihr beide ein.

Du solltest dir sicher sein, den Schritt zu tun.


 erste Schritte. von hörnchen
OnkelGis,

woher weißt du das mit Hartz4 und kennst das Einkommen des Mannes?

Ich kann aufgrund der Angeben jedenfalls keine Einschätzung abgeben und würde dringend dazu raten entweder einen Fachanwalt für Familienrecht zu konsultieren oder aber vorab eine Beratungsstelle die Trennungsbegleitung und Moderation anbietet.

hörnchen


 erste Schritte. von OnkelGis
@hörnchen: sie hat z.Zt. keine Arbeit und wenn sie auszieht hat sie Anspruch auf Hartz IV.
Sollte ihr Mann genügend verdienen, muss sie es zurück zahlen und erhält von ihrem Mann TU.
(Hat meine Frau jetzt schon zum zweiten Mal so gemacht :ja: )
Und da sie z.Zt. nur die Zinsen für das Haus zahlen, wird das Geld sicher nicht reichen.


 erste Schritte. von hörnchen
Na,

und warum sollte sie ggf. Hartz4 beantragen statt TU? Hartz4 beantragt man als letztes wenn nichts anderes mehr greift.

hörnchen


 erste Schritte. von papa45
Hallo schwarze Rose

Fakten schaffen -- Wohnung suchen und ausziehen. Zahlst du an dem Haus mit ?
Dann ab zur Bank mit Nochmann oder eben alleine und versuchen die Sache zu klären.
Vielleicht übernimmt dein Nochmann die monatliche Abzahlung oder es wird verkauft.

TU wirst du wohl nicht erhalten aber vielleicht HartzIV. Ist ein beschwerlicher Weg aber wenn
du es ernst meinst dann schaffe Fakten.

pp


 erste Schritte. von schwarzeRose
Ich war längere Zeit nicht mehr online aber das Thema ist mehr als aktuell. :(

Bislang habe ich versucht, durchzuhalten bis meine Bewerbungen Früchte tragen doch mit meiner Ausbildung und meinem Schwerpunkt scheint das alles irgendwie aussichtslos. Ich bin inzwischen emotional total am Ende.

Mein Mann verdient monatlich 1790€. Davon zahlen wir aktuell alles. 630€ Haus im Monat. Vierteljährlich kommen nochmal 630€ KfW hinzu.

Zu unserer Bank kann ich nicht gehen. Das lief damals alles nur über den Postweg. Es ist eine Internetbank.

Die Klärungsversuche über eine Trennung mit meinem Mann laufen auch nach wie vor ins Leere. Er tut so, als wäre alles okay. Wenn ich das Thema anspreche, sagt er gar nichts!

Ich gehe davon aus, dass ich mir dann Hartz Vier beantragen müsste. Nur bezweifele ich, dass ich mit zwei Hunden eine Wohnung finde, die in die Qm-Begrenzung sowie in die Kostenbegrenzung passt.

Meine Hunde gebe ich niemals ab. das ist für mich völlig induskutabel! Dann könnte ich mich gleich erschießen. :(


 erste Schritte. von schwarzeRose
Guten Morgen, ihr Lieben.

Ich war wieder längere Zeit nicht online. Habe weiterhin intensiv versucht, Arbeit zu finden. Habe mich auch schon bei der Jobagentur um eine eventuelle Umschulung bemüht. Alles ohne wirklichen Erfolg.

Seit Dezember letzten Jahres nehme ich Antidepressiva ein. Suche nach einem therapeuten, weil ich es Zuhause, in dieser Ehe, nicht mehr aushalte.

Alles scheint über mir zusammen zu brechen und mit meinem Mann wird es jeden Tag schlimmer. Er sieht das alles nicht, nach seiner eingenen Aussage.

An den Fakten bezüglich der Daten/Einkommen/Ausgaben hat sich nichts geändert.

Ich habe meinem mann vorgeschlagen, dass er das Haus alleine behält. Tragen tut er es ja aktuell sowieso alleine. Doch er riegelt das alles ab! Will nichts davon hören, reagiert auf nichts. Gar nichts! ;(


 erste Schritte. von Goldie61
Hallo SchwarzeRose,

ich bin nicht wirklich der Experte - obwohl ich auch geschieden bin - aber wenn ich mir Deine Zeilen so durchlese, kann ich Dich nicht verstehen.
Warum bist Du überhaupt noch bei Deinem Mann ? Wenn Du darauf wartest, bis er Deine "Meinung" akzeptiert, kannst Du vermutlich warten, bis Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen.
Ihr habt keine Kinder, Du bist (sehr) jung....pack Deine 7Sachen und zieh aus. Stell Dich auf Deine eigenen Füsse. Such Dir ne Wohnung (das geht auch mit Hunden) und werd erwachsen. Sorry, wenn das jetzt hart klingt. Aber Du kannst Dein Leben nicht durch Andere bestimmen und leiten lassen.
Wie heisst es doch immer so schön: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende".

Was ich mich noch frage. Was für eine spezielle Ausbildung hast Du denn, dass Du in Deinem zarten Alter überhaupt keine Chance auf einen Job hast ?

LG Goldie


 erste Schritte. von Goldie61
Sorry, hab noch was vergessen.

Klar stellt Dein Mann auf Durchzug. Du redest ja auch nur ! Meiner hat mir auch nie geglaubt, dass ich mich von ihm trennen werde, bis ich es dann getan habe !

Einfach nur "drohen" bringt Dich keinen Schritt weiter und macht Dich unglaubwürdig.

LG Goldie


 erste Schritte. von Volldeppin
Ich stimme Goldie zu. Mach Nägel mit Köpfen.

Klar sind die Hunde ein Problem bei der Wohnungssuche. Wenn du vlt in eine ländlichere Gegend ziehen würdest, wäre das nicht so schwierig wie in einer Großstand im Ballungszentrum.

Überleg, ob du nicht aus "dem Mangel eine Tugend" machen kannst.
Eine kleine Hundepension eröffnen?
Oder eine Hundeschule?
Ein "Spielcamp" für Hunde mit Klönecke für die Frauchen?

Ein Internetshop für sinnvolles Hundezubehör?

Wenn du sowas machen möchtest...mache Pläne, erstelle einen kleinen "Businessplan",
sprich mit dem Arbeitsamt....

komm auf andere Gedanken und entdecke DEIN Leben.

(und drück die Antidepressiva in die Tonne ^^)


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