|
Geh mit den Kindern in Frauenhaus. Sofort! Schon der 1. Schlag war einer zuviel....dass du da nicht sofort die Konsequenzen gezogen hast, hat ihn ermutigt, dich wieder zu schlagen - die Intervalle werden immer kürzer, wenn du bleibst.
In jeder größeren Stadt gibt es Notdienste, die dann veranlassen, dass du mit deinen Kindern abgeholt wirst. Dort könnt ihr zur Ruhe kommen - du bekommst viele Tipps, was jetzt zu tun ist (Anwalt...und welche für dich am besten sind... Ämter...etc.)
Mach dir KEINE Sorgen ums Fiinanzielle. Ist NUR GELD. Das regelt sich. Du wirst einen Job finden, der dich und deine Kinder versorgt. Das schaffst du. Denke nicht an übermorgen, sondern kümmere dich HEUTE darum, dass es deinen Kindern gutgeht. Rede ganz viel mit ihnen, nimm sie in den Arm und sag ihnen, dass sie eine ganz starke Mama haben und dass sie sich darauf verlassen können, dass alles wieder richtig gut wird!!! Heulen kannst du, wenn du allein im Bett liegst - aber danach: stehe auf und kümmere dich immer nur um das nächstliegende.
Meine Cousine hat all das versäumt, geheult und gehofft, dass es besser werden würde. Es wurde schlimmer. Zum Schluß (nach dem ersten Brief des Anwalts) hat er die Kinder in seine Heimat entführt, bei seiner Mutter gelassen und ein Druckmittel gehabt, dass sie die Scheidung zurückzog.... Die Kinder sind HEUTE (10 Jahre später) immer noch schwer gestört....der jetzt 20-Jährige braucht nachts eine Windel - mehr muss und will ich dazu auch nicht sagen.
Mach es besser!
Viel Mut, Kraft und alles Gute für euch
LG
|