Eigentlich wollten mein Noch-Ehemann und ich die Scheidung friedlich regeln. Aber meist klaffen Theorie und Praxis weit auseinander. Er machte Schulden, lieh sich das Geld bei mir (fast 2.000 €) und wir vereinbarten eine monatliche Ratenzahlung. Die ersten Monate kam das Geld auch und dann plötzlich nicht mehr. Ich versuchte ihn zu erreichen aber erfolglos. Er reagierte auf keinen Anruf und auf keine sms. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich rief alle paar Minuten bei ihm an. Siehe da, irgendwann meldete er sich. Ich erfuhr das er arbeitslos war und die Raten nicht mehr zahlen konnte Ich frage mich noch heute, warum hat er mir das nicht gesagt?! Man hätte doch über alles reden können. Inzwischen hat er einen neuen Job aber gezahlt hat er nicht mehr. Es geht mir auch nicht so sehr um das Geld, sondern das er mich so hat auflaufen lassen. Ich habe schließlich mit der monatlichen Zahlung gerechnet und er hat mich hängen gelassen. Einen Job hat er inzwischen wieder aber zahlen tut er trotz allem nicht. Das kurz zur Vorgeschichte.
Wir sind jetzt 2 jahre getrennt und soweit ist alles geregelt. Er hat jetzt die Scheidung eingereicht und gestern bekam ich Post vom Familiengericht. Er hat einen Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt und ich habe 10 Tage Zeit mich dazu zu äußern.
Puh...
Hier jetzt meine Fragen
1. Kann ich auch Prozeßkostenhilfe beantragen? Da die Gerichtskosten ja wohl geteilt werden.
2. Ich habe gehört, man kann sich einen Beratungsschein für eine einmalige kostenlose Beratung bei einem Anwalt besorgen. Wo aber bekommt man den.
3. Ist es Richtig, das ich dann bei der eigentlichen Scheidung auf jedenfall ein Anwalt dabei haben muss?
Das war es für den Anfang
