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Hallo, ihr alle !
Meine Partnerin hat sich schon vor mehreren Jahren von mir getrennt und möchte die Scheidung. Ich stehe dem auch nicht im Wege, auch wenn ich das nicht so toll finde.
Wir kommen miteinander friedlich aus. Sie hat einen RA und hat PKH beantragt, um danach den Scheidungsantrag zu stellen.
Nun haben wir uns getroffen, und sie erzählte, PKH sei nur mit Ratenzahlung bewilligt, die sie sich nicht leisten kann. Daher würde alles noch dauern, da sie zunächst eine Anzahlung vornehmen müsste, bevor der Antrag überhaupt bearbeitet wird.
Einen Tag später erreicht mich der Scheidungsantrag mit Fragebogen zum Versorgungsausgleich vom Gericht. Dabei in Abschrift auch der Beschluss, dass ihr die PKH bewilligt wurde.
Ich verstehe den Sinn ihrer Geschichte nicht - die scheint ja nun gar nicht zu stimmen.
Muss ich hier mit Überraschungen rechnen ? Sollte ich doch einen eigenen RA nehmen ? (Dafür bräuchte auch ich PKH).
Oder hat man beim Scheidungstermin im Falle überraschender Anträge noch die Möglichkeit zu sagen: Sorry, dafür brauche ich rechtliche Beratung ?
Ich wäre dankbar für jeden Tipp.
Eigentlich dachte ich, wir bekommen das sauber über die Bühne; jetzt habe ich ein komisches Gefühl.
Viele Grüße !
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