*lach* kommt mir recht bekannt vor - mein kleiner Bruder hat (allerdings schon vor einigen Jahrzehnten) eine äußerst kurzlebige Studentenehe geschlossen.
Damals ging das recht easy:
Er zum Anwalt....Anwalt schreibt an Ehefrau, dass sie bitte überlegen soll, ob sie auf Hinzuziehung eines eigenen Anwalts verzichtet, damit die Scheidung nicht unnötig teuer wird.
Ehefrau zickt erst rum, willigt dann ein. Beide dackeln zum Anwalt und er erklärt ihnen, wie es am preiswertesten läuft.
Kurz vor Ablauf des Trennungsjahres gehen beide zum Notar und lassen eine gegenseitige Unterhalts-/ Versorgungsausgleichs-Verzichtserklärung beurkunden (gilt für alle Zeiten ^^)
einigen sich, wer welches Ikea-Regal kriegt und beim Scheidungstermin nicken beide artig, dass sie nix mehr miteinander zu tun haben wollen. Geschieden, tschüss gesagt und einander nie wieder gesehen ^^
(Beide kriegten Bafög vorher, hatten kein Vermögen...die Kosten für Notar und Anwalt wurden friedlich geteilt, Ehefrau behielt die Mietwohnung und teilte sich die Miete zum Scheidungszeitpunkt bereits mit ihrem neuen Freund

)
Übrigens: tut richtig gut, dass du NICHT lang und breit rumheulst, warum und wieso...und wer alles Schuld ist....manchmal macht mal halt nicht unbedingt für Außenstehende nachvollziehbare Sachen. Rechtfertigen musst du dich vor niemandem.
Alles Gute!