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Hallo Ajdadjana,
ich seh das sogar noch ein wenig pragmatischer als meine Vorposterin:
sobald man merkt, dass einem ein Mann nicht mehr gut tut, sobald man merkt, dass man sich freier fühlt wenn er nicht daheim ist sobald man merkt, dass man nicht mehr so handelt wie es der eigenen Natur entsprechen würde.....:
sollte man NICHT auf diejenigen hören, die einen beschwichtigen NICHT nach Erklärungen oder gar Entschuldigungen für SEIN Verhalten suchen NICHT tausend Gründe finden, warum man vor einer Trennung Angst hat
sondern sein Leben selber in die Hand nehmen.
Ich selber hätte das alles schon vor Jahren beherzigen sollen - auch ich habe viel zu lange jeden konkreten Gedanken an Veränderung beiseite geschoben und nur noch "funktioniert". Das macht aber nichts besser.
Liebe ist eine gute Sache - aber mal ehrlich: eine EHE ist eine ganz andere Hausnummer, weil es hier um eine Art VERTRAG geht zwischen zwei Menschen. Liebe definiert jeder anders - aber Vertragspartner haben IMMER einander zu respektieren, und ein VERTRAG beinhaltet IMMER die beiderseitigen Interessen und Befindlichkeiten der VertragsPARTNER.
Ist das nicht mehr gegeben oder wird einseitig (stillschweigend oder durch Handlungen) "aufgekündigt", fehlt einer EHE die entscheidende Grundlage.
"Frau" ist - bedingt durch kulturelle/gesellschaftliche, gewachsene Rollenbilder meist mehr darauf aus, immer wieder Beziehungsarbeit zu leisten, zu verzeihen, zu dulden.... und meist hat sie noch damit zu kämpfen, dass ihr genau DAS von ihrem Umfeld immer wieder in die Ohren geblasen wird.
Du bist innerlich reif für die Trennung? Okay. Dann hast du den wichtigsten Schritt vollzogen
und dann trenne dich. Machs einfach.
NICHTS von dem, was danach folgt ist schlimmer als deine jetzige Situation.
Alles Gute!
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