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 So war und ist es bei mir....................... von anni
11.06.2206





Einen kleinen Ausschnitt, aus den Jahren, die ich verheiratet war.





War gerade 18 Jahre und schwanger, als wir geheiratet haben.

Habe die ganzen Jahre von meinem Mann keinerlei Unterstützung bekommen, war immer für alles alleine verantwortlich.

Ich war irgend ein Gegenstand für ihn, der benutzt wurde.

Er war nur für seine Arbeit da, die ihm unheimlich Spass machte, somit konnte er sich aus jeder Situation herausziehen.

Habe 35 Jahre, nur für andere gelebt, für meine Familie, auch für meine Eltern und Geschwister, habe immer nur gegeben.

Mein Mann sah mich nie als Frau, ich habe ihn gebittelt und gebettelt, dass er sich doch verändern möge um die Ehe zu retten, er sagte nur ja, tat aber nichts.

Ihm war alles egal, was ich machte, was ich versuchte um die Ehe zu retten.



Habe ihm auch gedroht einen Freund zu suchen, da meinte er nur, dann mach mal. Ich wollte nur ihn, er hat es nicht gemerkt oder merken wollen.

ER ist mir gegenüber ein paar Mal handgreiflich geworden, von einem Mal leide ich heute noch, denn ich habe seither einen Gehörschaden.

2000 habe ich in einem Behinderten Forum einen Mann kennen gelernt der Hilfe suchte, da er eine behinderte Tochter hat.

Ich selbst arbeitete zu der Zeit mit und bei geistigen Behinderten, deshalb war ich in dem Forum.

Wir verstanden uns sofort und es entwickelte sich eine Freundschaft ohne Erwartung auf eine Beziehung.

Ich lud ihn ein, mit seiner Tochter mit auf eine Sommerfreizeit zu gehen, wo er auch freudig zusagte.



Mein Mann hat in der Zwischenzeit Mails gefunden, hat gemeint ich habe eine Affäre mit dem, das war nicht so.

Er rief mich an, bedrohte mich, es war so schlimm, dass ich Angst hatte nach Hause zu gehen. Es eskalierte…………..Kurze Zeit später(2-3 Wochen) hatte er sich eine Freundin ins Haus geholt.



5 Jahre war ich weg, aber mein Mann versuchte mir immer wieder

verständlich zu machen, dass er ohne mich nicht leben kann, ich zurückkommen soll.

Ich habe ihm schon 2002 gesagt, wenn die Frau draußen ist, werde ich es mir überlegen, aber dann hörte ich Monate lang nichts mehr von ihm, was mir auch sagte, er will gar nicht, dass ich wieder komme.

Das ging über Jahre so.

Juni 2005 hatte ich solches Heimweh, dass ich mir sagte ich möchte nach Hause, es ist meine Heimat.

Dann hat er auch die Frau rausgeschickt,

was dann kam war nur noch, dass ich gedemütigt wurde Psychoterror mit mir betrieben wurde.

Er war immer wieder für Wochen, mit der Freundin im Urlaub unterwegs, auf verschiedenen Familienfeste, Weihnachen und Silvester, ich war immer alleine zuhause.

Ich wusste nie wo er war, hatte keine Adresse, nichts.

November 2005, wäre ich so auf seine Hilfe angewiesen gewesen, da ich eine OP an beiden Händen machen lassen musste, auch da war er nicht da.



Seine Demütigungen gingen so weit, dass ich psychisch krank wurde und 6 Wochen stationär in die Nervenklinik mußte.



Noch zu sagen ist, dass ich in der Zeit, von Mai 2005 bis heute, wo ich mit ihm unter einem Dach gelebt habe, nie eine eheliche Beziehung bestand, ich hatte immer mein eigenes Zimmer, nur Bad und Küche wurde gemeinsam genutzt.



Im Moment ist er schon wieder 14 Tage weg, ohne Adresse,

ich ohne Geld, denn er hat die Konten gesperrt und die Sparbücher mitgenommen, so daß ich auf andere Menschen angewiesen bin.



Hatte die Scheidung schon mal eingereicht, habe sie zurück genommen, was absolut nicht gut war. Jetzt weiß ich, dass ich es durchziehen muß, weil es anders nicht mehr geht.



Er kann sich in seiner Art sehr gut verstellen, wenn man ihn das erste Mal trifft meint man, es sei so ein gutmütiger Mensch, er kann auch gut Weinen um Mitleid zu bekommen, aber wehe man sagt was, was ihm nicht passt, dann ist es passiert.

ER kann so was von ungerecht und unberechenbar sein, teilweise nimmt es schon psychopatische Züge an, dass man nicht weiß was passiert.





Ich kann und will mich auf ihn nicht mehr einlassen.



PS: habe da noch eine Frage, ist das Forum hier nur eine Info Quelle, weil ich fast nichts privates finde, dann wäre ja mein Beitrag fehl am Platz.



DANKE für die Antwort


 So war und ist es bei mir....................... von Moehrenmolch
Hallo Anni,



dieses Forum ist das, was wir draus machen.

Also Austausch, Fragen, Persönliches, Rechtliches.



So habe ich das jedenfalls verstanden.



Eine schlimme Geschichte, die Du da erlebt hast.

Kann momentan gar nichts dazu sagen, muß das erst mal verdauen.



Herzlichen Gruß von Fred

_________________
"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 So war und ist es bei mir....................... von Martina
Liebe Anni,



wenn ich deine Geschichte so lese, kommen mir sehr viele Parallelen zu meiner eigenen 15 Jährigen Ehe, der einzige Unterschied, mein EX Mann hat es immer bestens verstanden seine Schläge nur verbal auszuteilen.

Ich zolle dir Respekt :respekt: , das du das überhaupt so lange durchgehalten hast. Ich kann dir nur einen einzigen Rat geben, soweit mir das als die jüngere von uns beiden überhaupt zusteht, versuche diesen Menschen so schnell wie möglich loszuwerden und lebe wieder dein eigenes Leben, es wird lange genug dauern, bis du über 35 Jahre Bosheit und Verletzungen überhaupt hinwegkommen wirst, aber je schneller du damit anfängst um so besser.

Du irrst dich, wenn du denkst, das persönliches in diesem Forum fehl am Platze ist, lies doch mal die älteren Beiträge von uns allen und du wirst feststellen, das es noch mehr solche EXPartner wie deinen Mann gibt, egal ob es nun Männlein oder Weiblein ist.

Dazu ist das Forum da. Und wenn du dich hier nicht ausprechen kannst, wo sonst. Es ist oft viel einfacher und auch hilfreicher mit völlig fremden Menschen über ein Problem zu sprechen, als mit den Menschen die man kennt und auch liebt. Man muss immer angst haben, das einem aus Mitleid Zuspruch widerfährt. Hier bekommst du auf jeden Fall ehrliche Meinungen, auch wenn sie manchmal kritisch klingen.

Alles Liebe und schreibe weiter, es wird dir helfen zu verabeiten.

:flower: :kleeblatt:

_________________
liebe Grüße

Martina



 So war und ist es bei mir....................... von anni
Hallo liebe Martina, lieber Fred, vielen DANK für eure Antworten, ja es tut gut sich auszusprechen.

Ich werde auch weiterschreiben, aber ich kann es nicht immer, da mich das Erzählen so mitnimmt, dass ich fertig bin.



Ich wünsche euch noch einen schönen, nicht zu heißen Tag.

Liebe Grüße von anni :lach:


 So war und ist es bei mir....................... von Moehrenmolch
Gern :ja:



Ich hoffe aber (und wünsche Dir), daß Du nicht nur "virtuelle" Gesprächspartner im Internet hast, sondern auch in der Nähe gute Bekannte und Freunde, die Dir zur Seite stehen...



Herzlich: Fred :blume:

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 So war und ist es bei mir....................... von Martina
tu das anni, schreib dir den Mist von der Seele, auch für Tips wenns dann wirklich um die Scheidung geht, sind hier immer welche, die sich da auskennen. So weiß eben jeden immer ein bisschen was und damit können wir uns auch alle gegenseitig helfen.



;D

alles Liebe

_________________
liebe Grüße

Martina



 So war und ist es bei mir....................... von anni
:) Ja es ist nicht ganz einfach, auf deine Frage Fred, ob ich sonst noch jemanden habe ausser dem Forum, muß ich echt gestehen, dass es viele gibt, die mich nicht verstehen, nach so vielen Jahren Trennung, wenn man so viel miteinander aufgebaut hat.

Aber was ist einem lieber, das materielle oder den Seelenfrieden?

Meine Tochter ihr Mann und ein paar Freunde stehen schon hinter mir, aber das sind alle ohne ERfahrung, was Scheidung und Trennung betrifft.



Bei uns geht es unter anderem auch um ein Haus, das sehr groß ist, es ist von meinen Großeltern, von denen ich das bekommen habe, mein Mann hat es neu auf und umgebaut, viel alleine gemacht, deshalb meint er das Haus gehöre alleine ihm.



Vor 4 Jahren stand ich alleine im Grundbuch, er hat mich überrupelt, weil er sagte, es kann nicht sein, dass ich alleine die Schulden trage und ich nicht im Grundbuch stehe, ( es waren nicht mehr viel Schulden drauf).

In meiner Gutmütigkeit, bin ich mit ihm zum Notar habe ihm die Hälfte eingeschrieben, obwohl viel davon mir gehört, hatte von meinen Eltern zum Bauen einiges bekommen.



Jetzt stehe ich da, habe kein Geld und er weilt im Urlaub.

Habe jetzt einen Antrag gestellt, für den Unterhalt der mir zusteht, denn er nimmt das ganze Geld ein, auch die Miete von 2 Wohnungen.



Ich habe, leider nie angemeldet gearbeitet immer nur gejobbt und auf Honorarbasis, da ich meinte für meine Lieben immer da sein zu müssen.

Ja ich bin noch die Generation, wo der Mann die Alterssicherheit war.



Es ist nicht, dass ich keien Beruf habe, ich habe drei davon, nur nützt mir das im Moment nichts, da ich in den Jahren ständig, wegen Überlastung, mehr krank wurde und im Moment einen Arbeitsunfähigkeitsrente bekomme, 120 € davon kann ich nicht mal sterben.



Ach es geht alles so schleppend, bis die Post hin und her geschickt ist.



Mir sagte mal eine Therapeutin, "sie sind einfach zu gut für diese Welt " weil ich auch immer nur gebe und kann fast kaum was annehmen.

Es fällt mir auch unendlich schwer, um Geld zu betteln, obgleich ich weiß, dass es mir zusteht.



Werde jetzt versuchen, alles durchzustehen, ohne mit ihm noch mal in Kontakt zu kommen, denn wenn er vor mir steht und weint, dann weiß ich nicht ob ich nicht wieder umfalle.

Oder er wüßte wo ich bin und es gäbe was, was ihm stinkt, dann müßte ich Angst vor ihm haben.



Unsere Tochter die auch im Haus gewohnt hat, ( die zieht jetzt auch aus, wegen dem Terror und den Übergriffen von ihm)

hat so viel mitmachen müssen, vielleicht weil sie mir sehr ähnlich ist und wir uns unheimlich gleich sehen.



Der Sohn, der hält sich aus allem raus, aber der läßt sich auch von ihm nichts gefallen.



Das heißt ich stehe vor der Scheidung, es ist schön, bei euch, Menschen gefunden zu haben, die mir beistehen können, die mir gut tun.



;)


 So war und ist es bei mir....................... von Martina
Hallo Anni,

da hast du ja noch einiges vor dir, lass dich bitte nicht von ihm übervorteilen, gehe zum Gericht und hole dir einen Beratungsschein für einen Anwalt für Familienrecht, dann hast du sicher auch Anspruch auf Prozesskostenhilfe, aber das wird dir der Anwalt noch genau erklären.

_________________
liebe Grüße

Martina



 So war und ist es bei mir....................... von anni
Hallo Martina,

ich bekomme keine Prozesskostenhilfe, da er so viel hat, dass er es übernehmen muß, hat meine Anwältin gesagt.

Ich habe eine Anwältin, weiß aber nicht, ob sie alles so gut macht, weil ich ja überhaupt noch nie mit einem Anwalt zu tun hatte.

Auf was muß man denn da achten?

Habe auch Angst, dass sie mich abzockt, oder kann man das nicht so sagen, weil es eine Gebührenordnung gibt.?

Kann sie auch Dinge vorschlagen, die unnötig sind zu machen?

Wäre echt froh, wenn ich darüber mehr erfahren könnte, liebe Martina.



Wünsche dir einen schönen Abend.

Lieber Gruß von anni


 So war und ist es bei mir....................... von Moehrenmolch
anni hat geschrieben:
Hallo Martina,

ich bekomme keine Prozesskostenhilfe, da er so viel hat, dass er es übernehmen muß, hat meine Anwältin gesagt.




Sicher ein Mißverständnis.

Stell auf JEDEN FALL einen Antrag auf Prozeßkostenhilfe.



Rückwirkend geht das nicht!





Freundlicher Hinweis von: Fred :ja:

_________________
"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 So war und ist es bei mir....................... von anni
Hallo Fred, danke für deine Antwort,

kann ich das auch ohne meinen Anwalt?

Und wo sollte ich das machen, wo ich angemeldet bin, oder geht das auch überall?

DANKE

Gruß anni


 So war und ist es bei mir....................... von Martina
liebe Anni,



Ambesten du wendest dich an dein zuständiges Familiengericht, dort bekommst du einen Beratungsschein für eine Anwaltliche Beratung, dann suchst du dir am besten einen Fachanwalt für Familienrecht, der kennt sich da am besten aus.

Den Antrag auf Prozesskostenhilfe musst du stellen, habe ich auch gemacht. Ein guter Anwalt wird dir da helfen, so wars zumindest bei mir.

;)

_________________
liebe Grüße

Martina



 So war und ist es bei mir....................... von Moehrenmolch
anni hat geschrieben:

Und wo sollte ich das machen, wo ich angemeldet bin, oder geht das auch überall?




Das zuständige Familiengericht ist das Amtsgericht Deiner Stadt oder Deines Kreises.

Solche Formulare hat jeder (gute) Anwalt in der Schublade, außerdem.



Das ist der erste Akt beim Anwalt:

Vollmacht unterschreiben und Prozeßkostenhilfe beantragen.



:D Fred

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 So war und ist es bei mir....................... von Katze
Mann mann mann... die beiträge hier liegen ja alle schon sooo weit zurück...

liebe Anni, ich hoffe, dir geht es heute gut.

2006 war auch für mich ein schlimmes jahr, mitte des jahres hatte ich endlich eine kleine, bezahlbare wohnung gefunden, ganz in der nähe und konnte aufatmen. erst mal weg vom psychoterror und auch handgreiflichkeiten. während der vom ex erklärten festgelegten trennungszeit gab es die nicht mehr, wohl weil er damit rechnen konnte, dass ich ihn dann anzeige.
dennoch musste ich über monate täglich in der angst leben, was er sich als nächstes ausdenkt und ob er nicht doch die beherrschung verliert und zuschlägt.
im beisein meiner jüngsten, damals 16, sagte er sogar, dass er mich erschlagen würde, wenn er nur könnte.

anfangs verliefs noch halbwegs "ruhig", sofern ich seinen forderungen nachgab. als ich dann einsah, an der ehe ist absolut nichts mehr zu retten, ließ ich diesen menschen einfach links liegen, ging ihm aus dem weg, so gut das in einer gemeinsamen wohnung möglich war und fing an, mich um meine eigene zukunft zu kümmern.
anwaltstermine, wohnungssuche, beratungsstellen suchen etc. ich hatte ja zum thema scheidung keinen blassen schimmer und sehr bald kein internet mehr, weil er meinen pc per biospasswort gesperrt hatte, ebenso den der kinder. die telefon- und internetrechnungen durfte ich allerdings bezahlen, dazu kassierte er zusätzlich noch die hälfte der internetgebühren vom nachbarn ab, weil ein netzwerk bestand und die über unseren anschluss mit flatrate rund um die uhr surfen konnten.

ich litt, schon vor der trennung, mehr und mehr an depressionen. wie ichs geschafft hab, noch arbeiten zu gehen, weiss ich nicht, der job war mein einziger halt, ich hatte noch ein einkommen, sonst wäre ich ihm völlig ausgeliefert gewesen. wie sich das anfühlt, habe ich erlebt, als die kinder noch sehr klein waren und ich keinen job bekam.

sicher, gerade durch die depris, die ich lange nicht erkannte bzw nicht wahrhaben wollte, litt vieles. ich wollte hilfe und bekam keine, vor professioneller hilfe hatte ich angst. wieso eigentlich ??? :eek:

an dem tag, als ich mich innerlich von der ehe verabschiedet hatte, ging der terror richtig los. was hat er denn erwartet? dass ich ihn auf knien bitte, die ehe aufrecht zu erhalten?
wenn ich bisschen mehr mut gehabt hätte, wäre ich schon jahre vorher gegangen, MIT den kindern.
die wurden so gegen mich aufgehetzt, dass ich alleine untergeh und unter der brücke lande etc, dass sie es vorzogen, in der "sicherheit" der väterlichen wohnung zu bleiben. ausserdem hatte ich ihnen gesagt, ich kann mir im falle einer scheidung weder die gemeinsame wohnung noch etwas ähnliches in dieser grösse leisten.
meine älteste ist heute froh, an einem anderen ort zu studieren und dort in einer kleinen studentenbude zu wohnen. die kleine hat noch kein einkommen, macht im nächsten jahr erst ihr abi und muss dort noch eine weile aushalten, ist allerdings sehr oft bei der familie ihres freundes.

der ex streicht nach wie vor das kindergeld für unsere studierende tochter ein, was ihm gar nicht zusteht. nur weils kind sich verplappert hat, habe ich davon erfahren und war tagelang nur noch entsetzt.

ich wollte ja nur wissen, wieviel sie bafög bewilligt bekommen hat und hab mal mit uh und kindergeld ausgerechnet, was sie im monat zur verfügung hat. da kam, nein, ist nicht so viel, sie kriegt das kindergeld nicht...

drüber reden will sie nicht, ihr kommentar war "ich leg mich nicht mit dem an". und ich kann nichts dagegen tun.
mir kommt der kaffee hoch, ich sollte damals umziehen, an meinen arbeitsort, weil da die mieten günstiger sind als hier und ich kein auto mehr brauche (was mir auf den uh angerechnet wurde), und er kassiert noch das kindergeld, das ihm gar nicht mehr zusteht.

einmal frage sie mich sogar, ob sie denn anteilig miete für ihr zimmer zu hause zahlen müsse, wenn sie an ihren studienort zieht und das zimmer zu hause behalten will, weil sie da ja auch noch gelegentlich hin fährt...

ich hab ihr klar gemacht, sollte es so weit kommen, dass bei mir zwar nicht viel (50 qm, 2,5 zimmer, mit kater und lebenspartner) platz ist, meine tür aber immer offen steht und ich sogar ihre wäsche umsonst wasche, falls ihr vater dafür mal geld haben will. kostet ja strom, wasser und waschpulver...

der ex gab als trennungsgrund an, er hätte die große liebe seines lebens gefunden, die ehefrau eines befreundeten ehepaares. beide keine kinder (sie kriegt keine), 8 jahre verh.
wir waren sogar mal zusammen weg, die kinder waren auch mit. ein abend, der ganz ok war, aber schon da lag etwas "bedrohliches" in der luft. ich war zu sehr mit mir und den depris beschäftigt, zu sehr in meiner welt versunken, um das zu merken.

einige monate, nach dem ich die eheliche wohnung verlassen hatte und frei war, traf ich mich mit dem mann von der neuen meines ex. einfach so, wir wollten nur mal reden. keine gefahr, wir kannten uns ja, hätte ne freundschaft werden können oder auch nicht.
nö - es funkte, nach dem 3. gemeinsamen we. und prompt kam: ich hätte ex betrogen und soll nicht vergessen, dass ich initiatiorin des gemeinsamen abends bei der veranstaltung war und mein heimlicher partner schon dabei war.

der kerl scheint bis heut nicht begriffen zu haben, dass es keine schuldfrage mehr gibt und versucht mir permanent nachzuweisen, dass ich ihn mit m. betrogen hätte
;D versteh den sinn des ganzen nicht, aber wenn er das braucht...


ich war kaum raus aus der wohnung, saß die neue schon drin. und als ich noch drin war, die letzten wochen, durfte ich nicht mal mehr an diverse schränke, weil dort schon sachen von ihr lagen...

kurz bevor ich meinen mietvertrag unterschrieben hab stand ich, mit einem vollen insulinpen in der hand da und dachte, wenn ich mir den nach der arbeit reinjage.........
die angst davor war ein schock, der mich davon abgehalten und wachgerüttelt hat. ich suchte meinen hausarzt auf, schilderte ihm die situation und bekam endlich..............hilfe.
von da an gings bergauf. angst und ausweglosigkeit hatten keine chance mehr, ich wusste es würde weiter gehen, hatte ja einen vollzeit job. wie, wusste ich nicht, nur, dass es schlimmer nicht werden kann sondern besser.

kaum in der neuen wohnung, holte ich meinen kater, dems damals bei den vorbesitzern auch nicht so berauschend ging und wir halfen uns gegenseitig. ich gab ihm ein liebevolles zuhause und er gab mir viel liebe und geschnurre zurück.
ich hatte geschafft, wovor ich viele jahre angst hatte... und es war gar nicht so schlimm, wie ichs mir immer vorgestellt hab (also das gehen und alleine klar kommen).

ich hoffe ihr seid mir nicht böse, dass ich hier so ein endlosposting reingebrummelt hab. es musste einfach mal raus.

ganz liebe grüße
Katze


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