Hallo netze,
Zitat:
bestes beispiel: im januar wechselt meine ex den job und verdient 100 euro netto weniger als zuvor. klar das geht ja, weil der ex kräftig zahlt. nun heute ganz neu - sie reduziert das arbeitspensum von 70 auf 50 % und verdient nochmals ca. 250 euro netto weniger.... auch das funktioniert nur, weil sie von mir unterhalt bekommt. das finde ich nicht wirkich gerecht. wenn ich heute weniger arbeiten will, weil ich sonst meinen haushalt nicht schaffe, reicht die kohle hinten und vorne nicht. sie kann es sich aber leisten....
Was nun, kannst du dich bitte entscheiden, was dir wichtiger ist.
Zuerst beschwerst du dich darüber, dass der Kleine nicht weiß wo er schläft, von wem er wann abgeholt wird..............
und dann wirfst du der Mutter deines Kindes vor, dass sie ihre Arbeitszeit reduziert.
Ich nehme mal stark an, sie macht das um deinen ewigen Vorwürfen nach einem geregelten Leben für´s Kind zu entgehen.
Was mich ein wenig wütend macht, ist allerdings die Tatsache dass der Junge sich 2 Wochen nach der Trennung vom neuen Partner der Mutter schon wieder an einen anderen gewöhnen soll.
Zu deinen Gunsten, auch das entspricht nicht dem oft so gepriesenem Kindeswohl.
Aber ich denke es wäre an der Zeit, der Mutter mehr Unterstützung anzubieten und selbst mal in die Gänge zu kommen. Frag sie doch mal, ob du sie begleiten sollst zu diesem Kinderpsychologen.
Sie hat da evtl. ein wenig überreagiert. Eine Scheidungskindergruppe, in der Kinder die Trennung der Eltern besser verarbeiten können, hätte es wohl auch getan, als gleich zum Therapeuten zu laufen. Zugegeben.
Aber sie macht sich offensichtlich Gedanken darüber, ob der Kleine mit eurer Trennung zu Recht kommt.
Ein dementsprechender Vorschlag hätte ja wohl auch mal von dir kommen können.
Ich möchte dir damit nur sagen, dass jammern nicht viel hilft. Und Vorwürfe bringen gar nichts. Es ist immer leicht dem Haupterziehenden Elternteil vorzuwerfen, er würde das Kind nicht richtig erziehen, wenn man selbst nur die Rolle des WE Elternteils einnimmt.
Das das Kind im Alltag bei der Mutter auch mal schwierig ist und zickig, bei dir aber nicht, sondern sehr ruhig, zeigt mir ganz klar, dass das Kind sich bei der Mutter so sicher fühlt, dass es auch mal aus der Reihe tanzen darf.
Was glaubst du wohl, wie meine beiden rumzicken. Der Große steckt mitten in der Pubertät und die Kleine zeigt bereits erste Anzeichen.
Jeder Kinderpsychologe, Erzieher oder Pädagoge wird dir bestätigen, dass dies die glücklichsten Kinder sind, die sich zu Hause so sicher fühlen, dass sie eben auch mal ausrasten dürfen, ohne dass sie mit furchtbaren Strafen rechnen müssen.
Wenn ein Kind dann wo anders ist, verhält es sich ruhig und zurückhaltend.
Weil es sich außerhalb der häuslichen Umgebung eben nicht sicher sein kann, dass ihm nichts passiert.
Das sollte dir mal zu denken geben. Wieso verhält sich dein Sohn bei dir wohl so brav und zu Hause bei Muttern nicht ????????????