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 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
Hallo!



Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Ich kenne meinen "Freund" nun seit drei Jahren, aber er trennt und trennt sich nicht, da er - obwohl er meint, mit uns beiden sei alles "perfekt" - weil er Angst hat seine Kinder nur alle zwei Wochen zu sehen.

Ich bin auf der Suche nach Fakten, wie das Sorgerecht vorerst im Trennungsjahr aussehen könnte.

Einige Details: Seine beiden Kinder (6 und 3) kommen sehr gut mit mir zu Recht, ich spiele oft mit ihnen

- Seine Frau hasst mich (aus Verständlichen Gründen), obwohl sie nichts von unserer Beziehung weiß (aber ahnt)

- sie sind seit 3 Jahren verheiratet



Er ist selbstständig, ich verdiene recht gut und könnte sowohl für ihn als auch für mich Sorgen.



Könnt ihr mir da helfen? Ich durchforste zur Zeit das Internet, aber da jede Situation einfach verschieden ist, hoffe ich, dass ihr mit eurer Erfahrung mir helfen könnt!



Vielen Dank!


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von Moehrenmolch
MikeJuliett hat geschrieben:
Ich bin auf der Suche nach Fakten, wie das Sorgerecht vorerst im Trennungsjahr aussehen könnte.


Was willst Du denn genau wissen?



Das Sorgerecht ist seit Jahren generell ein gemeinsames.

In der Trennung und nach der Scheidung.



:cool: Fred

_________________
"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
. wenn sie das nicht möchte? Das Problem ist folgendes: Ich war derselben Meinung, aber er meint zu mir, er hätte das bei einem Kollegen mitbekommen, der würde seinen Sohn jetzt alle zwei Wochen sehen, und damit könne er nicht zurecht kommen. Er geht davon aus, dass er im Falle einer Trennung die selbe Geschichte erlebt... ich versuche jetzt herauszufinden, ob das tatsächlich so passieren kann und unter welchen Umständen, um ihm mit Gewissheit antworten zu können!



Danke schon mal...


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
Fred, ich glaub ich ahne es ;D trotzdem bin ich auf die Antwort gespannt.



Hallo MikeJuliett,



als erstes solltest Du mal drüber nachdenken was ihr hier macht und worauf Du versuchst eine Beziehung aufzubauen, meine ich.

Verschwende einfach mal ein bisschen Zeit darin Dir vorzustellen dass nach ein paar Jahren beziehung Du in der gleichen Situation steckst - nicht unwahrscheinlich - wie würdest du damit umgehen?



Zitat:
Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Ich kenne meinen "Freund" nun seit drei Jahren, aber er trennt und trennt sich nicht,




Ihr beide habt seit 3 Jahren ein Verhältnis?



Zitat:
da er - obwohl er meint, mit uns beiden sei alles "perfekt" - weil er Angst hat seine Kinder nur alle zwei Wochen zu sehen.




Oder auch weniger, ihr schafft gerade die Basis dafür dass das ggf. eine hochstrittige Trennung wird.



Zitat:

Ich bin auf der Suche nach Fakten, wie das Sorgerecht vorerst im Trennungsjahr aussehen könnte.




Wie Fred bereits sagte: Es ist ein gemeinsames.



Zitat:
Einige Details: Seine beiden Kinder (6 und 3) kommen sehr gut mit mir zu Recht, ich spiele oft mit ihnen

- Seine Frau hasst mich (aus Verständlichen Gründen), obwohl sie nichts von unserer Beziehung weiß (aber ahnt)




Versuch mal das neutral zu lesen und durchdenke es?



Zitat:
Er ist selbstständig, ich verdiene recht gut und könnte sowohl für ihn als auch für mich Sorgen.




Hmmmmm, Du willst also für den Mann sorgen?



Zitat:
Könnt ihr mir da helfen? Ich durchforste zur Zeit das Internet, aber da jede Situation einfach verschieden ist, hoffe ich, dass ihr mit eurer Erfahrung mir helfen könnt!




Darf ich ehrlich sein? Egal wie oder was ihr weiter macht, es riecht nach verdammt viel Ärger. So repektlos wie ihr mit anderen Menschen umgeht kann das nur nach hinten losgehn.

Ich käme zwar nicht in so eine Situation, wenn ich mich dennoch in einen Mann verlieben würde der eine Familie hat würde ich tunlichst schaun wie er sich verhält. Entweder eine Beziehung ist gescheitert, dann trennt man sich in Würde oder sie ist nicht gescheitert dann leistet man Beziehungsarbeit. Ich bin gespannt was Du weiter schreibst denn ich habe nicht das Gefühl dass sich der Mann trennen wird. Ist doch "perfekt", ein Verhältnis und eine Familie. Treffen wird vermutlich die Ehefrau die Entscheidung.



Wie fühlst Du Dich denn in diesem Konstrukt?



hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
MikeJuliett hat geschrieben:
. wenn sie das nicht möchte? Das Problem ist folgendes: Ich war derselben Meinung, aber er meint zu mir, er hätte das bei einem Kollegen mitbekommen, der würde seinen Sohn jetzt alle zwei Wochen sehen, und damit könne er nicht zurecht kommen. Er geht davon aus, dass er im Falle einer Trennung die selbe Geschichte erlebt... ich versuche jetzt herauszufinden, ob das tatsächlich so passieren kann und unter welchen Umständen, um ihm mit Gewissheit antworten zu können!

.




Mit Gewissheit kannst Du ihm nicht antworten. Alle 2 Wochen ist üblich, es kann aber durchaus zu weniger kommen, nichts ist unmöglich. Es kann auch dazu kommen dass er die Kinder monatelang nicht sieht, zu Gutachten usw..



meint hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
... beschissen (sorry für die Ausdrucksweise) wenn du es genau wissen willst @hörnchen.

Ich weiß, dass es ganz und gar nicht ok ihr gegenüber ist, und ich fühle mich nicht gut. Ich bin selber betrogen worden nach 5 Jahren Beziehung und weiß wie es sich anfühlt - gleichwohl es "weniger schlimm" ist, wenn keine Kinder vorhanden sind. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir geschworen, dass ich NIEMALS in diese Generation gerate. Und wir haben uns es auch nicht einfach gemacht, es hat auch Ewigkeiten gedauert bis wir schlussendlich richtig was miteinander angefangen haben. Ich kann mir nicht helfen, ich bin nach drei Jahren verknallt wie ein Teenager und ihm geht es gleich. Dass er bis jetzt nicht den Arsch in der Hose hatte um eine klare Trennung zu vollziehen liegt an seinen Kindern, so hat er es auch seinem besten Freund gesagt.



Ob ich für ihn Sorgen möchte? Ich sage mal, am finanziellen sollte es nicht scheitern, wollte damit sagen, dass das nicht der Grund sein sollte für ihn es nicht zu tun.



Wenn mir das mal passiert in ein paar Jahren? Darüber habe ich natürlich auch nachgedacht, ich hoffe es natürlich nicht, aber man steckt nicht drin. Was soll ich machen? Aus dieser Angst meinen Traummann sausen lassen? :( scheiss Situation


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
Mist... ich meinte Situation und nicht Generation - wenn man an sowas komplexes denkt und im Hinterkopf das Geschäft hat ists einfach nichts... sorry!


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
Mensch,



les Dich mal was Du schreibst!!! Ich kann Dir nur dringend raten zu überdenken ob Du nicht mal die Chance nutzt das Aug in Aug mit einem Therapeuten durchzureden.



Ausserdem würde ich persönlich Dir dringend raten Dich rauszuhalten was eventuelles Sorgerecht oder Umgangsrecht usw. betrifft. Sollte die Familie scheitern hast Du bereits genug "schuld" auf Dich geladen mit der Du leben mußt. Je mehr Du Dich einischt wirst Du Dir später (zu Recht) Vorhaltungen machen lassen müssen.



Wie traurig was Frauen mit sich machen lassen und mitmachen :/



hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
ich hatte mir eigentlich erhofft, eine Aussage zu bekommen, die lediglich sachlich auf das Thema Sorgerecht im Trennungsjahr eingeht. Ich bin weder an einer Wertung der Situation Ihrerseits interessiert, noch an einer Therapiestunde. Dass die Situation, die er und ich GEMEINSAM geschaffen haben suboptimal ist, daran hat weder er noch ich Zweifel. Ich denke es würde den Rahmen sprengen zu erklären, warum wir uns lieben und es trotz langer Diskussionen und mehreren Versuchen nicht schaffen von einander weg zu kommen - trotz der widrigen Umstände. Jedoch ist dies hier an dieser Stelle so oder so zweitrangig, denn der Forumstitel heißt "Sorgerecht" und nicht "verhaltet ihr euch moralisch korrekt".

Die Aussage "Wie traurig was Frauen mit sich machen lassen und mitmachen" werde ich nicht kommentieren und schmunzel einfach ein wenig darüber.

Ihre Aversion gegen mich bzw. die Problemstellung hat vielleicht tiefere Hintergründe Ihrerseits, über die ich aber nicht weiter spekulieren möchte und mir im Gegensatz zu Ihnen mir auch nicht Anmaße, über Sie zu urteilen ohne weitere Hintergrundinformationen zu haben.



Mit freundlichen Grüßen Juliett


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
Ich weiß ja dass ich Recht habe, drum braucht Frau nicht gleich sauer werden.



MikeJuliett hat geschrieben:
Dass er bis jetzt nicht den Arsch in der Hose hatte um eine klare Trennung zu vollziehen liegt an seinen Kindern, so hat er es auch seinem besten Freund gesagt.





Na denne, dann wird das wohl auch so bleiben. Denn die Gesamtsituation die "Sie" werte Fragerin gerne unbewertet haben wollen spielt eine große Rolle.



Dieser Mann wird immer Vater der Kinder bleiben und seine Frau immer die Mutter der Kinder, so ist das. Und das Gesetz ist nicht in der Lage menschliche Defizite und deren Folgen auszugleichen.



Alles Gute



hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von Moehrenmolch
MikeJuliett hat geschrieben:
ich hatte mir eigentlich erhofft, eine Aussage zu bekommen, die

lediglich sachlich auf das Thema Sorgerecht im Trennungsjahr eingeht. ...


Ja. - Und diese Antwort gab es doch.

Was wäre noch offen?



Wenn man sich auf den Markt der Meinungen begibt, muß man auch damit leben,

daß andere sich empathisch einbringen. Daran ist doch nichts Verwerfliches.



Wobei ich bei diesem "Fall" mich ganz bewußt zurückhalte, was den "moralischen"

und "psychologischen" Zusammenhang angeht. - Nur: die Fragestellung eingangs

hat dieses Feld nicht ausgeklammert.



Kurz: man kann "hörnchens" Beiträge so oder so "empfinden".

Die Frage, ob man ein halbvolles oder halbleeres Glas Wasser sehen möchte....



Gruß von Fred ;-)

_________________
"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
Das mit dem Glas ist ein gutes Beispiel. Bis vor geraumer Zeit hätte ich noch gesagt, es ist halbvoll, mittlerweile... na ja. Zeiten ändern sich. Ich weiß, dass ich in den letzten Monaten mich zu schnell angegriffen fühle, an mir nagt die Situation sehr. Ich kann verstehen was Hörnchen geschrieben hat, zumindest teilweise. Aber ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, ich würde mir keine Vorwürfe etc. machen, aber ich liebe ihn nunmal, ich kann mir nicht helfen. Ich habe derzeit eine 60 Stunden Woche seit Monaten, noch dazu diese Belastung, seine Kinder, meine Schwester die nun schwanger und verlassen worden ist, das ganze nagt einfach an einem.



Sorry @hörnchen



Ein Königreich für eine Lösung


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
Ist ok ;)



MikeJuliett hat geschrieben:
[Aber ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, ich würde mir keine Vorwürfe etc. machen




Darum gehts doch nicht. Keiner hier will dass Du Dir Vorwürfe machst. Aber schau, Du machst Dir welche.



Zitat:
Ich habe derzeit eine 60 Stunden Woche seit Monaten,




Kenn ich, da ist man irgendwann fertig.



Zitat:

noch dazu diese Belastung, seine Kinder,




Wie meinst Du das? Wann spielst Du viel mit Ihnen wenn die Mutter Dich haßt?



Zitat:

meine Schwester die nun schwanger und verlassen worden ist, das ganze nagt einfach an einem.





Das glaub ich dass das nagt.



Zitat:
Ein Königreich für eine Lösung




Ob es DIE Lösung gibt wage ich zu bezweifeln. Aber mein Hinweis mit einer neutralen Fachperson das durchzuackern war nicht um Dich zu ärgern, eher solltest Du mit Bedacht agieren damit Du nicht letztendlich diejenige bist an der alles hängen bleibt. Du klingst nicht seeehr jung, somit sollte Dir bewußt sein dass niemand anderer für Dich die Folgen Deines agierens trägt.



Ich bleibe dabei: Überlege Dir sehr genau ob Du diesen Partner mit allen Folgeerscheinungen unbedingt haben willst und mach Dir diese bewußt (ich meine nicht finanziell). Dann mach lass das Deinen Freund selbst regeln! Es ist ggf. seine Sache das mit seiner Familie "abzuwicklen". Sonst hat ers später einfach, dann bist Du schuld, weil Du hast ja gesagt.....



Und dann hast Du ja auch noch deine Schwester vor Augen.



Verliebt ok, aber versuch wenigstens an der rosa Brille vorbei zu schaun und sag später nicht: Warum hat mir das niemand gesagt.



hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
Zitat:

Wie meinst Du das? Wann spielst Du viel mit Ihnen wenn die Mutter Dich haßt?




Ich sehe sie des öfteren in der Sporthalle, wir sind beide Handballer und seine ältere Tochter kommt immer her und möchte spielen oder mir die Haare frisieren mit ihren Freundinnen. Sie spielt auch Handball und hat mich zu ihrem Spiel eingeladen, bin aber natürlich nicht hin weil sonst ihre Mutter ausgerastet wäre.



Zitat:

Ich bleibe dabei: Überlege Dir sehr genau ob Du diesen Partner mit allen Folgeerscheinungen unbedingt haben willst und mach Dir diese bewußt (ich meine nicht finanziell).



Ich überlege jeden Tag... glaube mir. Das "Problem", was eigentlich ja das beste wäre, was sein kann, ist dass wir uns jeden Tag besser verstehen...

ich fühle mich nicht im Stande, eine Entscheidung zu treffen. Ich kam mir lange nicht mehr so hilflos und infantil vor.



Zitat:

Dann mach lass das Deinen Freund selbst regeln! Es ist ggf. seine Sache das mit seiner Familie "abzuwicklen". Sonst hat ers später einfach, dann bist Du schuld, weil Du hast ja gesagt.....



Ja, da hast du wohl recht...



Danke...


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
MikeJuliett hat geschrieben:

ich fühle mich nicht im Stande, eine Entscheidung zu treffen. Ich kam mir lange nicht mehr so hilflos und infantil vor.





Hol Dir neutrale Hilfe, das ist keine Schande. Brösel das auf mit allen wenn und abers, Folgen usw. DANN wirst Du eine Entscheidung für Dich treffen können mit der DU auch leben kannst.



hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
MikeJuliett hat geschrieben:

Ich sehe sie des öfteren in der Sporthalle, wir sind beide Handballer und seine ältere Tochter kommt immer her und möchte spielen oder mir die Haare frisieren mit ihren Freundinnen. Sie spielt auch Handball und hat mich zu ihrem Spiel eingeladen, bin aber natürlich nicht hin weil sonst ihre Mutter ausgerastet wäre.





Die Mutter weiß es und DU weißt dass sie es weiß. Vertrauensbrüche und Spiele ohne Ende. Kein Kind spielt beim Sport mit den Haaren einer erwachsenen beim Sport.



Du kannst in vielen Foren bebauchpinselt werden, das wird hier nicht stattfinden. Aber du solltest Dir genau überdenken was Du tust und vor allem worauf Du Dich einläßt, stellst Du Dir so Dein Leben vor?



Überleg mal, angenommen er trennt sich.... spinn es einfach weiter, wobei ich der Mutter wenn sie schreiben würde dringend raten würde den Mann sont wo hin zu jagen.



Klar ist es prickelnd, Handball, keine Familie die fordert.... wenn man nachdenkt kommt: Wäsche waschen und und und dazu. Das möcht ich sehen wie der gutste sich fühlt wenn er die Folgen seines Handelns zu spüren bekommt. Bequem hats der Herr, eine Geliebte die ihn anbetet und macht und eine Frau die den Haushalt, die Kindererziehung schmeißt und er pickt sich das raus was ihm passt....



Bist Du dafür nicht zu wertvoll? Oder andersrum, was sind überhaupt Menschen wert, mitmenschlich gedacht?



Wenn ihr beide die Werte habt: Nach mir die Sintflut, dann macht, nur haltet die Kinder da raus!



hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von Moehrenmolch
MikeJuliett hat geschrieben:
Ein Königreich für eine Lösung


Lösungen gibt es wie Sand am Meer.

Jede hat ihren Preis.



Es kommt drauf an, welchen Preis Du zu zahlen bereit bist.

Und das kann keiner "für" Dich beantworten. :nein:

Nur Du Dir selber.



:juggle: Fred

_________________
"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


Zuletzt geändert von Moehrenmolch am 7/5/2007, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.

 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
Ich möcht nicht "bebauchpinselt" werden, gleichwohl ich dieses Wort nie gehört, aber spaßig finde :-).



Zu dem Thema "frisieren" und spielen. Seine Tochter ist in einem Alter in dem sie gerne Haare flechtet und versucht andere zu schminken. Ich bin in ihren, und wohl auch den ihrer Freundinnen, Augen das geborene Model. Erst wenn ich aussehe wie ein Clown und 8 Minuten brauche um meine Haare in den Originalzustand zurück zu setzen ist sie zufrieden.

Mir geht es schlecht, wenn sie sich freut dass ich mich mit ihr beschäftige, sie hat mich kürzlich gefragt ob ich mich in ihr "Freundebuch" eintragen möchte und hat das ihren Freundinnen erzählt. Ich versuche in der letzten Zeit ihr aus dem Weg zu gehen, aber oftmals gelingt es einfach nicht!



Mir geht es wirklich nicht gut... Ich bin zur Zeit froh, dass ich die letzten zwei Wochen im Ausland war und den kompletten Juni auch wieder weg bin, so kann ich wenigstens mich auspowern und mal ein wenig Abstand gewinnen - und nachdenken!


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von hörnchen
MikeJuliett hat geschrieben:
Ich bin zur Zeit froh, dass ich die letzten zwei Wochen im Ausland war und den kompletten Juni auch wieder weg bin, so kann ich wenigstens mich auspowern und mal ein wenig Abstand gewinnen - und nachdenken!




Dann wünsche ich Dir eine Entscheidung, einen Weg den Du langfristig verantworten und damit leben kannst. Überdenke mal ob Du Dir nicht einen Therapeuten nimmst der Dich begleitet und coacht - egal welchen Weg Du wählst.



hörnchen


 Sorgerecht in Trennungsjahr(en) und danach... von MikeJuliett
Darüber habe ich seit unserer letzte Konversation auch schon öfters nachgedacht... Danke erst mal.



Es fällt mir schwer mir einzugestehen, dass ich vielleicht doch hilfe brauche. Ich habe mich immer alleine durchgeboxt, früher war ich oft alleine da beide Eltern berufstätig (Vater im Ausland unter der Woche), dann Abi, durch zufall in nen Job geschlittert, Ausbildung und nebenher Fernstudium, immer mit viel Willen zum Ziel gekommen. Und nun zieht mir etwas die Füße weg, das ich nicht kontrollieren kann. Im Prinzip wollte ich immer einen guten Job, ein paar gute Freunde und einen tollen Mann kennenlernen. Lustigerweise habe ich alles was ich mir gewünscht habe - einerseits. - Andererseits macht mich der "kleine Haken" todesunglücklich! Ich liebe einen Mann und er liebt mich. Wir verstehen uns blind, ich bin ein anderer Mensch wenn ich mit ihm zusammen bin. Und was mir am meisten gefällt: Ich kann stundenlang lachen mit ihm, mich fallenlassen, wir können stundenlang reden, spazieren gehen, vorträge besuchen, über sport diskutieren, wir spielen tennis, squash, handball, fahren ein tag weg, gehen schwimmen, schön essen, kaffee trinken und vieles mehr.

Verstehst du wo mein problem liegt?!?!


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