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 Wechselmodell von Martina
Nun JP,



Zitat:
Ja, das hast Du und genau darum ging es hier doch! Ist eine Diskussion, die sich ständig im Kreis dreht, weil man selber nicht mehr weiß, was man schreibt, nicht ziemlich sinnlos??




Vielen Dank, ich weiß und wußte immer, was ich schreibe. außerdem ging es hier um meine Kinder und meine Meinung darüber, dass meine Kinder ein derartiges Wechselmodell nicht haben möchten, selbst dann nicht, wenn es von Anfang an Möglich gewesen wäre mit ihrem ERZEUGER, und ich benutze diesen Ausdruck ganz bewusst, wenigstens eingermaßen normal umzugehen.



Du wirfst mir allenernstes vor, das ich jedem hier einen Stempel aufdrücken möchte und im Forum bestätigung für mein, deiner Meinung nach, vollkommen falsches Handeln suche.

Gehts dir gut ?????

Du hast absolut keinen Einblick, was meine Kinder mit ihrem ERZEUGER schon alles mitmachen mussten.

Auch vor unserer Trennung hatten meine Kinder keinerlei Beziehung zu ihrem ERZEUGER. Es hat ihn einfach nie interessiert. Kindererziehung war für ihn immer meine Angelegenheit.

Was soll das bitte für ein Vater sein, der es nicht geschafft hat, in 15 Jahren Ehe mit seinen Kindern wenigstens einmal etwas zu unternehmen ????

Ausflüge, Kindergartenfeste, Schulfeste und Familienfeste fanden ausschließlich ohne ihn statt, weil er dafür weder Zeit noch Interesse zeigte.

Ihm waren sogar bei beiden Geburten meiner Kinder irgendwelche Auslandstermine mit Kunden wichtiger, als bei der Geburt der Kinder anwesend zu sein.

Den Umzug ins eigene Haus habe ich mit meinem damals 2 Monate alten Sohn alleine erledigt und er kam nach 4 Tagen Dienstreise ins neue Zuhause und hat nicht mal gesagt ob es ihm gefällt oder nicht.

Auf die einfache Frage hin, ob er sich mal 5 Minuten während er in seinen Büro, wohlgemerkt zu Hause, gearbeitet hat, um seinen damals 6 Monate alten Sohn kümmern könne, damit ich eben mal zur Nachbarin laufen kann um Eier einzukaufen, beantwortete er mit der Frage:

Ich habe zu arbeiten, denkst du ich bin hier auf Rente oder was ????





So dies war nun nur ein kleiner Eiblick auf das Verhältnis zwischen meinen Kindern und ihrem ERZEUGER. Wenn du nun immer noch der Überzeugung bist, das meine Kinder bei einer Trennung ohne Rosenkrieg gerne zu ihrem ERZEUGER gegangen wären, dann bitteschön.

Ich kenne meine Kinder und ich weiß, wie sehr sie darunter leiden, das er nicht in der Lage ist, sie endlich in Ruhe zu lassen.

Denn dieses ganze Theater um sein Umgangsrecht, geschieht tatsächlich nur aus Rechthaberei. Die Kinder interessieren ihn doch gar nicht.

OT: Es ist mir scheißegal, ob ihr zu mir wollt am WE oder nicht, ich habe das Recht euch zu holen und das werde ich auch tun.



Seine eigene Familie hat sich von ihm abgewandt, weil keiner akzeptieren kann, was er den Kindern angetan hat.





Was das Thema Beleidigungen anbetrifft, so bin ich der Überzeugung, das eine Diskussion immer ohne Selbe geführt werden sollte.

Ich mache immer noch keinen Hehl daraus, das sich kaum einer so ein Wechselmodell leisten kann. Deine Verschuldung spricht da für mich Bände.....................!

Was haben die Kinder davon, wenn sich die Eltern verschulden und ihnen irgendwann nichts mehr bieten können ?

Sie werden irgendwann selbst zu der Überzeugung gelangen, das es wohl besser gewesen wäre bei einem Elternteil zu leben, aber dafür vernüftig.

Wie sollen Kinder glücklich sein, mit der Gewissheit, das die Eltern Schulden gemacht haben, nur um ihr Wunschmodell durchzusetzen.

Ich glaube kaum, das ein Kind dafür Verständnis aufbringen kann.

Was sagen denn deine Kinder dazu, wenn es immer nur heißt, das können wir uns nicht leisten..................?



Meine Kinder haben endlich eine richtige Familie, mit ihrer Mutter und einen Stiefvater, der sie unglaublich liebt und in den letzten 2 Jahren mehr für sie getan hat, als ihr ERZERUGER das in den ganzen Jahren der Ehe . Damit meine ich nicht nur das Finanzielle, wir hatten harte Zeiten, das kannst du mir glauben. Damit meine ich vor allem die Liebe und Zuneigung die sie erhalten haben und weiterhin erhalten werden.



Wenn ihr ERZEUGER irgendwann endlich Ruhe geben wird, können die Kinder dieses Familienleben endlich auch ohne Störungen geniessen.



Das ist mein Ziel, nicht für mich, sondern für meine Kinder.

_________________
liebe Grüße

Martina



 Wechselmodell von Moehrenmolch
Ich glaube nicht, liebe Martina, daß man sich auf Anwürfe rechtfertigen muß.

Schon gar nicht, wenn sie unter die Gürtellinie gehen.



:juggle: Fred

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Wechselmodell von Moehrenmolch
martina hat geschrieben:
...Ihm waren sogar bei beiden Geburten meiner Kinder irgendwelche

Auslandstermine mit Kunden wichtiger, als bei der Geburt der Kinder anwesend zu sein...




Das mußt Du positiv sehen.

Er wollte doch nur damit viel viel Geld verdienen, damit er Deinen und der Kinder Lebensunterhalt sichern kann.



...think positive, meint Fred ;D

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Wechselmodell von Martina
Hallo Fred,



um so etwas noch positiv zu sehen braucht es eine gewaltige Masse an Opitmismus.

Früher habe ich ihm immer alles abgenommen was mit der Familie zu tun hatte, damit er sich in Ruhe auf seinen Weg zur Selbstständigkeit konzentrieren kann. Aber was habe ich davon gehabt......................



Wahrscheinlich war es mein größter Fehler, zumindest aus heutiger Sicht.

Aber was solls, mir kann und konnte er schon lange nicht mehr damit wehtun, aber die Kinder sind an Väterlicher Fürsorge dabei vollkommen auf der Strecke geblieben.

Meine Aufgabe war es schon immer ihnen Mutter und Vater gleichzeitig zu sein.



Es ist ganz lustig, mein Hausarzt hat vor 6 Jahren für mich einen Mutter Kind Kurantrag gestellt. um den Antrag möglichst schnell und unbürokratisch durchzubringen schrieb er damals in den Kurantrag:



nahezu alleinerziehende Mutter

cool, das war ich also damals schon.............

_________________
liebe Grüße

Martina



 Wechselmodell von jp
Oh je, jetzt fällt Dir schon nicht mal mehr die Ironie in Moehrenmolchs Antworten auf!! Wie bitte sollst Du dann meine Beiträge verstehen, wo ich doch eine etwas andere Sichtweise zu dem Thema habe!



All das, was Du in Deinem letzten Posting geschrieben hast, ist ganz traurig und belegt ja nur, dass der Vater Eurer Kinder wirklich nur der Erzeuger ist! Das habe ich Dir doch auch niemals abgesprochen und ich habe allen Respekt davor, was Du und vor allem wie Du es für Deine Kinder´versuchst zum Besten zu richten!



Und trotzdem habe ich einfach den ganz persönlichen Eindruck, dass Du durch Deine eigene Geschichte durchaus verständliche Schwierigkeiten hast, bei anderen alternative Möglichkeiten einer liebevollen Sorge für die Kinder noch in Betracht ziehen zu können!



Und nochmal: Hätte sich der KV als liebevoller Vater schon während eurer Ehe gezeigt, würden die Kinder auch zu ihm wollen. Vielleicht hast Du mich da nicht richtig verstanden, aber so meinte ich es!



Und zum Verschulden: Noch fehlt es den Kindern an nichts und man sollte stets in der Lage sein, sein Leben nach neuen Bedürfnissen oder neuen Umständen ausrichten zu können (d. h. z. B. eigene Bedürfnisse hinten anstellen). Was mach ich denn, wenn ich arbeitslos werden sollte?? Damit es den Kindern an nichts fehlt, geb ich sie zur Adoption frei? Nicht wirklich, oder?



Es ist die Geborgenheit und die Liebe die Du durch kein Geld der Welt jeden Tag zeigen kannst (was Du ja auch sicherlich hervorragend machst) und wenn Du nicht akzeptieren willst oder kannst, dass sie zwar leider als Tatsache einen traurigen KV haben und dies derzeit so erfahren, sich aber sicherlich tief in ihnen drin, wenn noch nicht jetzt, dann irgendwann, nach ihrem richtigen liebevollen Vater sehnen (werden), dann kann es vielleicht sein, dass Du Gefahr läufst, sie irgendwann nicht mehr richtig zu hören.



Ich kann Dir nur sagen, dass bei uns die Mama gegangen ist und dass die Kinder sich am Anfang so unendlich verletzt und verlassen durch ihre Mama fühlten, dass sie eigentlich keinen Kontakt zu ihr haben wollten. Ich habe genau deswegen die Mama immer mit Respekt und Achtung vor den Kindern erwähnt. Ich habe ihnen auch versucht zu zeigen, dass das eine momentane Situation ist und sie der Mama und sich Zeit lassen sollen, denn es wird alles wieder gut. Und es ist Gott sei Dank so gekommen.



In einem sind wir uns doch einig: Wenn sich einer der beiden Elternteile in der Familie und/oder bei der Trennung wie ein Berserker aufführt, dann muss zum Wohl der Kinder eine ruhige Lösung bei dem kooperativeren und vernünftigeren Elternteil gefunden werden. Bei euch war das so!

Bei uns Gott sei Dank nicht und deswegen können wir eine Lösung leben, die die schwierigen Randbedingungen gemeinsam abwägt und schließlich versucht irgendwie zum Wohl der Kinder meistert. Und das ist tägliche Sorge, auch wenn die Kinder gerade beim anderen sind!



@ moehrenmolch: So, ich bitte wieder um deine grammatikalischen Anmerkungen bzw. Spitzfindigkeiten. Man lernt Gott sei Dank nie aus und von einem Rhetorik-Fachmann sind solche Hinweise quasi unbezahlbar! Danke hierfür!



Nein, sind ja gar keine grammatikalischen Hinweise, nur bessere Erklärungen meiner wirren Aussagen. Aber auch dafür Danke!


 Wechselmodell von jp
Zitat:
Du wirfst mir allenernstes vor, das ich jedem hier einen Stempel aufdrücken möchte und im Forum bestätigung für mein, deiner Meinung nach, vollkommen falsches Handeln suche.




Ach ja... und noch etwas! Wo bitte, hab ich geschrieben, dass Dein Handeln falsch ist. Bitte zeig mir das! Ganz im Gegenteil, ich findes es gut, wie Du in eurer Situation für die Kinder handelst! Manche Sachen finde ich aus meiner Sicht als etwas schöngeredet, aber trotzdem tust Du sicher Dein Bestes für die Kinder!



Aber solange Du da jeden Beitrag mit einer anderen Sichtweise als Angriff auf Dein Handeln siehst, kannst Du m. E. noch viel weniger objektiv urteilen.



Eine gewisse Objektivität kann man doch nur dann erreichen, wenn man zwar durch seine eigene Erfahrungen geprägt urteilt, aber dennoch in der Lage ist bei diesem Urteil die zu beurteilende Situation als solche zu sehen und nicht ständig seine eigene Geschichte als Präzedenzfall vorzutragen.



Ich dachte bis jetzt immer, dass Moderatoren eines solchen Forums durchaus eher in der Lage sein sollten, eine zumindest neutrale Sichtweise zu ermöglichen. Wenn man natürlich sofort postet, dass man mit dem Wechselmodell grundsätzlich nichts anfangen kann, weil es gegen das Wohl der Kinder ist, dann find ich das einfach nur unausgewogen und schade!



Und außerdem spricht es einfach Bände!


 Wechselmodell von Moehrenmolch
Zum Zeitpunkt meiner Äußerungen war ich noch nicht Moderator.

Dies nur als sachlichen Hinweis.

Frag Dirk, wenn Du's nicht glaubst.



Außerdem dürfen sogar Moderatoren eine Meinung haben.



Lies richtig, Du hast mich angegriffen, darauf hatte ich reagiert.

Isses jetzt endlich mal gut? :rolleyes:

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Wechselmodell von jp
Ja, das ist es doch schon lange wieder! oder nicht?



Ich habe damals auf 2 Dinge Deines Postings geantwortet, mit der Bitte, doch etwas objektiver an solche Fragestellungen heranzugehen:



1. Dass das Wechselmodell von den meisten Familienrichtern sowieso abgelehnt wird!

und

2. Das Du es auch ablehnst!



Gerade weil Du überhaupt keine eigenen Erfahrungen mit so einem Sorgerechtsmodell hast und nur vom Hören-Sagen her urteilst (was ja auch nichts Schlimmes ist), ist es gerade dann angebracht, sich hier um eine etwas zurückhaltendere und objektivere Sichtweise zu bemühen.



Nicht mehr und nicht weniger! Den anschließenden Zirkus kannst Du Dir vielleicht erklären, ich bin da leider etwas überfordert!

Aber wieso man dann jemanden, der wirklich eigene Erfahrungen hat und in diesem Modell derzeit mit seinen Kindern lebt, so unumwunden das falsch gelebte Modell einreden möchte, verstehe iich nicht so ganz.



Anstatt zu sagen, ok, ich kann es mir für unsere Situation überhaupt nicht vorstellen, aber ich lass mir gerne mal Situationen erläutern, wo das dann scheinbar doch klappen kann, um meinen eigenen Horizont zu erweitern, lässt man eine solche Möglichkeit gar nicht erst zu!



Sobald man aber aus den Erfahrungen eines ganz strikten Residenzmodells lernen kann (wie bei martina) und damit seine eigene Sichtweise bestätigt sieht, da stellt man sich hin und behauptet, dass man solche subjektiven Einschätzungen zum Lernen gerne liest!



Glaubwürdig ist dies nur, wenn man das für alle Möglichkeiten so handhabt! Und Du selber bist derjenige, der sich da am besten einschätzen kann! Mir kommt es eben nicht so vor!


 Wechselmodell von Martina
Nun hoffentlich zum letzten Mal:



Zitat:
Ich kann Dir nur sagen, dass bei uns die Mama gegangen ist und dass die Kinder sich am Anfang so unendlich verletzt und verlassen durch ihre Mama fühlten, dass sie eigentlich keinen Kontakt zu ihr haben wollten. Ich habe genau deswegen die Mama immer mit Respekt und Achtung vor den Kindern erwähnt. Ich habe ihnen auch versucht zu zeigen, dass das eine momentane Situation ist und sie der Mama und sich Zeit lassen sollen, denn es wird alles wieder gut. Und es ist Gott sei Dank so gekommen.




Wenn meine Kinder verletzt gewesen wären, das der Vater sie verlassen hat, was er ja nicht hat, denn ich habe gewagt ihn zu verlassen, dann wäre das Verhalten ebenso verständlich gewesen, wie es für mich zumindest verständlich ist, das sie nach all den Gemeinheiten und Grobheiten nichts mehr mit dem Erzeuger zu tun haben wollen.





Bis jetzt hatte ich zumindest keine Schwierigkeiten Freds Ironie die er manchmal drauf hat zu verstehen. Ich fühle mich in Gegensatz dazu auch keineswegs angegriffen.

Allerdings fühle ich mich ein wenig angegriffen, wenn man mir vorwirft keine Objektivität zu besitzen.

Vielleicht liegt es daran, das wir es in letzter Zeit hier im Forum des öfteren mit derartigen Erzeugern oder Samenspendern so wie Fred sie im allegemeinen zu nenne pflegt zu tun hatten.

Vielleicht hättest du dir aber auch mal die Mühe machen sollen noch andere Beiträge zu lesen, als immer nur die selben.



Ich hoffe, das diese Diskussion jetzt endlich mal ein Ende hat. Denn langsam aber sicher geht mir das auf den..........!

Wenn du mit mir als Moderatorin nicht zufrieden sein solltest, so kann ich dir nur raten meine Beiträge künftig eben einfach nicht mehr zu lesen.

_________________
liebe Grüße

Martina



 Wechselmodell von jp
Ja, mit den Moderatoren Moehrenmolch und Dir kann ich leider nicht zufrieden sein! Nicht, weil ihr eine eigene Meinung habt und erst Recht nicht, weil diese Meinung von meiner abweicht!



Nein, es ist vielmehr die fehlende Neutralität um eine lebhafte und ausgewogene Diskussion zu ermöglichen. Ich dachte, dass wäre der Sinn eines Forums und gerade die Moderatoren sollen unbedingt zum einen ihre eigene Meinung haben und diese selbstverständlich auch kundtun dürfen, aber zum anderen auch nebenbei dafür Sorge tragen, dass ein reger Gedankenaustausch in alle Richtungen möglich ist.



Und wenn jemand nach Erfahrungen zu einem bestimmten Sorgerechtsmodell hat, dann kann man durchaus antworten: "Ich hab zwar keine, aber ich finde es nicht gut!", aber dann darüberhinaus jemandem, der positive Erfahrungen hat, dann diese Ausreden wollen nur weil sie nicht der eigenen Überzeugung entsprechen, empfinde ich weiterhin als unausgewogen!



Dass das alles als Angriff meinerseits bei euch rüberkam, tut mir Leid und es ist zumindest Anlass für mich, meine Art mich in ein Forum einzubringen, zu überdenken. Vielleicht seht ihr ja auch Anlass, eure Moderatoren-Funktion mal zu überdenken.



Es geht hier um das Sorgerecht! Wenn ihr ein Forum für "Erfahrungen aus dem Residenzmodell" aufmacht, dann seid ihr beide, und das meine ich ganz ehrlich und nicht als Angriff, sicherlich sehr gute Gesprächspartner mit vielen Erfahrungen.


 Wechselmodell von Moehrenmolch
jp hat geschrieben:
Ja, das ist es doch schon lange wieder!


Keine Ahnung, was Du damit sagen willst.



Aber ich wiederhole es gern nochmals:



Fred hat geschrieben:
Zum Zeitpunkt meiner Äußerungen war ich noch nicht Moderator.

Dies nur als sachlichen Hinweis.




Bei Dir muß man überdurchschnittlich viel Geduld aufbringen.

Das nur mal als feed back



Falls Dir das öfter gesagt wird, denk doch mal drüber nach, ob da was dran sein könnte.



:zzz: Fred

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"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 Wechselmodell von Arvalond
Toll das ich bei eurem ganzen gegenseitigen Angeschwaffel hier etwas zum Thema Wechselmodell gefunden habe. Ulli war seiner Zeit, ist ja schon etwas her, sicher auch dankbar für eure Antworten.



:eek:


 Wechselmodell von Moehrenmolch
Arvalond hat geschrieben:
...Ulli war seiner Zeit ... sicher auch dankbar für eure Antworten.


:ja: Davon gehe ich aus, ja.

Denn es sind ja - nachdem die verbalen Entgleisungen :rolleyes: eines Forenteilnehmers

moderiert worden waren - ja in der Tat einige Gesichtspunkte (positiv wie negativ)

dieses Modell betreffend thematisiert worden.

Und das war ja schließlich Ullis Ansinnen.



Welche fandest Du denn besonders wichtig?



;D Fred

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 Wechselmodell von Moehrenmolch
Arvalond hat geschrieben:
...bei eurem ganzen gegenseitigen Angeschwaffel


Ich bin kein Airbus-Schrauber wie Du... - ist das ein terminus technicus?



LOL ;D

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 Wechselmodell von Gregorianer
Mein Sohn ist heute 16, seit er 3 Jahre alt ist lebt er mit mir und seiner Mutter in einen Wechselmodell. Nach der Trennung haben wir uns, weitgehend einvernehmlich, auf dieses Modell geeinigt. Wir waren beide berufstätig, hatten aber Tätigkeiten, die eine Betreuung möglich machten. Er wohnt seitdem von Mo-Mi bei seiner Mutter, Mi-Fr bei mir. Die Wochenenden sind wechselweise bei mir und seiner Mutter. Der Wechsel erfolgt nach der Schule. In den Schulferien einigen wir uns gemeinsam, meist auf einen längeren Zyklus.

Unterhaltszahlungen gab es nicht, die Leistungen (Kindergeld, Steuererleichterung) gehen an die Mutter, da er offiziell seinen Wohnsitz dort hat. (Der Wohnsitz ist gesetzlich bei diesen Modell bei der Mutter, wenn sie nicht ihre Einwilligung für einen Wohnsitz beim Vater gibt) Allerdings zahlt sie fairerweise freiwillig mehr für das Kind als ich. Im übrigen hat er eben zwei Zimmer, was nicht zu besonderen finanziellen Belastungen führt. Insofern sehe ich praktisch keine finanziellen Nachteile für seine Mutter oder für mich.

Nach der Trennung gab es natürlich auch bei uns die üblichen Streitigkeiten, nach so langer Zeit haben wir aber ein sehr gutes Verhältnis. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir die wechselseitige Erziehungsarbeit sehr hoch schätzen.

Für meinen Sohn ist diese Lebensform einfach selbstverständlich. Von den Scheidungskindern wird er darum beneidet. Er würde von sich aus nie ein anderes Modell wollen. Der regelmäßige Wechsel ist ihm allerdings sehr wichtig, er hat sich eigentlich immer darauf gefreut. Der Abstand zwischen den Wohnungen ist relativ weit, etwa eine Fahrstunde. Kann ihn ein Elternteil mal wegen Krankheit oder ähnlichem nicht nehmen, so gefällt ihm das nicht. Auch mag er es nicht, wenn ich mich mit seiner Mutter über ihn austausche. Er zieht eben aus beiden "Welten" das beste für sich heraus. Es ist möglicherweise für Außenstehende nicht nachvollziehbar, aber für ihm gibt es eben zwei gleichwertige Wohnorte. Entwicklungsprobleme oder gar Identitätsprobleme sind bei ihm nie aufgetreten. Ich habe eher den Eindruck, die verschiedenen Einflüsse haben zu einer beschleunigten Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit geführt. In seiner Entwicklung war er immer den Altersgenossen aus "normalen" Familien voraus.

Mit dem neuen Partner seiner Mutter hat er ein hervorragendes Verhältnis, das Verhältnis zu meiner zweiten (Ex) Frau war gut. In der Vergangenheit hat es allerdings gelegentlich Eifersüchteleien zwischen den neuen und alten Partnern gegeben, die auf die gute Beziehung zwischen mir und meiner Exfrau zurückzuführen waren. Mein Sohn war davon nie betroffen.

Natürlich hat es auch gelegentlich Konflikte gegeben, die sich aber immer lösen liesen. Da wir in der Frage des Übertritts aufs Gymnasium uneinig waren, nahmen wir einmal eine Erziehungsberatung in Anspruch. Der (männliche) "Erziehungsexperte", der noch kein Wechselmodell erlebt hatte, wollte eindeutig in Richtung der Auflösung des Wechselmodells, was aber von mir und meinen Sohn grundsätzlich abgelehnt wurde. Heute ist mein Sohn einer der besten Schüler seiner Klasse. Wenn er in zwei Jahren mit dem Studium beginnt, möchte er das Wechselmodell beibehalten.

Meine Exfrau, mein Sohn und ich können das Wechselmodell nur empfehlen. Wenn die Voraussetzungen (Wohnortnähe, Beruf, Kommunikationsfähigkeit der Expartner) vorhanden sind, ist es dem klassischen Modell eindeutig überlegen. Vorbehalte durch Gerichte und Jugendämter gegen dieses Modell sehe ich ähnlich wie die Haltung gegenüber Homosexuellen vor 30 Jahren.


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