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Ich möchte mich hier mal mitteilen und aus Sicht eines Vaters erzählen, was hier so abgeht. Mich frustriert es und es wird keine andere Lösung als eine Gerichtslösung geben, aber lest selbst:
Ich möchte euch heute mal darstellen, wie ungerecht die Gesetze Deutschlands gegenüber den Vätern sind. Es fängt ja oft so an, das man sich kennenlernt, sich lieben tut und eine schöne Zeit hat. In diesem Fall war es von Anfang an etwas schwieriger als "Normal", denn beide brachten Kinder mit. Nach kurzer Zeit passierte es, sie wurde unverhofft Mutter. Ich freute mich sehr darüber, man ging zusammen zum Arzt, entschied sich zusammen wo die Geburt stattfinden soll und es kam ein gesundes hübsches Mädchen auf die Welt. Die Mutter wollte bereits nach 2 Monaten wieder arbeiten gehen, was sie dann auch tat, welches ich nicht befürwortete. Denn das was mehr an Geld blieb, war unerheblich. So wuchs die Kleine von Anfang an im Stress auf, dieses übertrug sich auf alle, und es wurde rechtzeitig versäumt, darüber zu reden. So staute sich immer mehr auf, beide Parteien fühlten sich Missverstanden, bis es dann knallte, die Kleine war 15 Monate alt. Es wurde, wie so oft, dreckige Wäsche gewaschen, allerdings von Ihrer Seite her. Nach 2 Monaten völliger Funkstille, ich besann mich dann darauf, die Kleine wieder sehen zu wollen, nimmt man Kontakt auf und hofft, die Kleine zu bekommen. Das klappte auch, ein erstes Treffen fand in einem Spieleland statt. Das war der Mutter aber zu stressig, sie drohte mit dem Deutschen Kinderschutzbund, denn da wäre ein neutrales Umfeld vorhanden. Großes Kino! Denn ich wurde gleichgestellt mit Schlägern, Alkoholigern und Drogensüchtigen. Ich machte mich schlau, und kam zu dem Ergebnis, das ich mir das nicht gefallen lassen werde, so erkundigte ich mich beim Familiengericht, nachdem der erste Kontakt zum Jugendamt eher Unglücklich verlief, denn die fragten, ob ich denn ein gemeinsames Sorgerecht hätte. Das rief nun das Familiengericht auf den Plan, die sagten, man müsse ein Negativzeugniss haben, um vor Gericht erfolg zu haben, dies bekäm ich beim Jugendamt. Diesmal fuhr ich direkt dahin, dort teilte man mir mit, das es dieses nur für Frauen gegen die Männer gebe. Sie verwies mich an einen Anlaufstelle des sozialen Dienstes, welche ich auch sofort anrief. Mir wurde dort mitgeteilt: sie werden zugelost, an einem Dienstag, zu dem Zeitpunkt also ne Woche später. In der zwischenzeit bekam ich meine Tochter Stundenweise zu sehen, mit Ihr an der Seite, aufpassend wie ein Schiesshund. Man einigte sich darauf, einen Termin bei der Familienberatung wahr zu nehmen, um eine Einigung zu finden, wie es weiter geht, auch sollte dort das gemeinsame Sorgerecht besprochen werden. Gesagt, getan, es kam wie es kommen musste. Die Mutter sieht es als reine Schickane, sie versteht es nicht, das ich das haben möchte, das gemeinsame Sorgerecht. Was hat es nun damit auf sich? Ganz einfach, es geht hier nicht darum, einer Mutter das Leben schwer zu machen, sondern es geht darum, ein Mitsprache und Auskunftsrecht zu haben, wenn das Kind im Krankenhaus ist, der Mutter mal was passieren sollte u.s.w. Ohne dem, hat der Vater keine Chance! Sollte der Mutter was passieren, kommt das Kind in eine Pflegefamilie, es kann passieren, das der Vater leer ausgeht. Die Mutter hat es Sachlich von mir erklärt bekommen, eiskalt kam zurück: Ich will nicht, das ich sie in einem solchen Fall zugesprochen bekommen würde.
Also ich kann euch nur raten, da sie mir nun noch den kontakt mit der Kleinen verwehren will, euch vor der Geburt darauf zu verständigen, das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen! Ich werde jetzt dafür kämpfen, leider auch zu lasten des Kindes, in der Hoffnung, das es doch noch einen Gerechten Ausgang gibt.
Gerne würde ich dazu andere meinungen hören, vielleicht seh ich ja auch alles Falsch?
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