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 komplizierte Situation von Cassio
Seit etwa 2-3 Wochen leben meine Frau (Angestellte) und ich (Beamter) getrennt, aber im gleichen Einfamilienhaus in einer Art WG. Sie hat dies so vorgeschlagen und die Trennung ausgesprochen. Keiner beiden Teile will auch ausziehen. Jeder hat sein eigenes Zimmer. Im gleichen Haushalt leben unsere eigenen Kinder (2xw/15 und 20 Jahre, Schülerin und die Große ab September 2011 Auszubildende). Jeder der beiden Ehepartner hat sein eigenes Konto. Die Kosten für das Haus betragen 800 Euro, welche wir hälftig tragen. Dass Netto-Einkommen meiner Frau beträgt ohne Kindergeld etwa 3150 Euro und mein Gehalt beträgt 2450 Euro ohne Kindergeld. Inwieweit und in welcher Höhe bin ich, trotz gleicher Wohnstätte im gleichanteiligem Haus, unterhaltspflichtig ggü. meinen Kindern und evtl. auch meiner Frau? Welcher Eigenbehalt steht mir im Fall aller Fälle zu ?
Von den psychischen Folgen seit Wochen will ich lieber nicht sprechen. Nahrungsaufnahme gen 0. Kaum Schlaf. Innere Unruhe usw.

Bitte gebt mir Unterstützung und gut gemeinte Ratschläge und wie ist die rechtliche Lage und Bewertung?

Ich bin sehr verzweifelt und weiß mir keinen Rat, wie es weiter gehen soll.

Wenn doch nur dieser Schmerz weggeht.


 komplizierte Situation von hörnchen
Hallo,

klar tut das weh.

Zu wem haben denn die Kinder die engere Bindung? Wie verkraften sie das.

Und in Zahlen: Wenn deine Frau die minderjährigen Kinder versorgt steht ihr der KU in Ihre Hände zu, dein Selbstbehalt liegt bei 1100 € und den Zugewinn also Haus solltet ihr tunlichst per Notarvertrag einvernehmlich regeln, sonst macht ihr nur Anwälte und Gerichte reich.

Das als rein sachliche Information.

Emotional muss man da leider jeweils mit seiner eigenen Geschichte durch und halt überlegen ob man ein Ende mit Schrecken will oder einen Schrecken ohne Ende.

Versuch zu sortieren und zu schaun wies vor allem den Kindern geht und keinen unnötigen Krieg zu führen.

Hörnchen


 komplizierte Situation von Cassio
Die Bindung ist eher bei der Kinds-Mutter. Ich könnte aber finanziell auch nicht den vollen Unterhalt (lt. Düsseldorfer Tabelle, da werden eh noch Abzüge eingerechnet)) tragen. Ich weiß auch nicht, ob das alles dann seitens meiner Frau fair ablaufen kann. Und eine Einigung sehe ich nicht in Sicht.

Es ist auch sehr schwer für mich, das Thema emotions- und gefühlslos in Angriff zu nehmen. Mir fehlt auch die psychische Kraft, eine WG mit der derzeitigen Eiseskälte durch zustehen. Ich denke, dass eine längere räumliche Trennung gut sein kann. Dann werde ich erst mal das Haus verlassen und KU für beide Kinder in Höhe von 600 Euro regelmäßig überweisend anbieten. Kindergeld muss meine Frau bei sich dann neu beantragen.

Tja, und das Haus ist ein schwieriges Thema. Das wird aber bei vielen so sein. Irgendwann muss auch sie sich überwinden, und dann mit mir sprechen. Nicht nur übers Haus. Ein Notar wird wohl sein müssen.

Ich werde erst mal gehen, mich seelisch und psychisch stärken und dann auch wieder arbeitstechnisch alles in die Reihe bringen. Oder hat noch jemand andere Tipps oder Ratschläge ?

Bis dahin alles Gutte


 komplizierte Situation von hörnchen
Hallo,

lass den Kindesunterhalt beim Jugendamt oder Notar berechnen und titulieren. Jugendamt ist in jedem Fall kostenlos.

Wie siehts denn aus, könnte deine Frau das Haus halten/übernehmen? Wie groß ist es und welche monatliche Belastung gibts da?

Wie hoch schätzt du den Zugewinn in der Ehe ein?

hörnchen


 komplizierte Situation von Birgit
Hallo Cassio,
ich kann dich gut verstehen bei mir sieht es ähnlich aus. Lebe z.Z. auch in innerhäuslicher Trennung.
Mein Mann müsste für den Sohn (21J) und in der Ausbildung keinen Unterhalt bezahlen.
Für die Tochter (18J ) jetzt fertig mit Abi und auf Studienplatz wartend hat er nach Düsseldorfer Tabelle gezahlt.
Nun ist sie 18 und er zahlt nicht mehr , hat über seinen Anwalt schreiben lassen das sie bis zur Aufnahme eines Studienplatzes einen
400€ Job machen kann bzw muss.
Sie ist nun zum Anwalt gegangen um in der Übergangszeit bis Okt. wenigstens den Unterhalt zu bekommen und danach noch bis Dez. da sie dann eine Praktikum ( Studienbezogen) macht.



Mit dem Haus ist es bei mir auch so eine Sache.
Genau wie bei dir , ich warte ab.

Gruß Birgit


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