Ein herzliches Hallo an alle die es hinter sich haben, mein Beileid an alle die mitten drin stecken und ein Grüß Gott an alle jene, denen es so geht wie mir
Tja wie geht es mir eigentlich?
Ich plane schon seit geraumer Zeit meine Scheidung und versuche dieses Vorhaben nun in die Tat umzusetzen. Allerdings möchte ich dabei gerne die Fehler vermeiden, die zum totalen Ruin führen können.
Auch wenn dieses Forum hier recht Frauen lastig ist, möchte hier doch gerne meine Strategie für eine, für mich, schadensfreie Trennung darlegen. Ob das allerdings so funktionieren wird, würde ich gerne von Euch, die bereits durch die Hölle der Trennung / Scheidung, gegangen sind wissen wollen.
Jetzt aber erst einmal zu meinen Eckdaten:
Ich bin 43 Jahre alt, MÄNNLICH !!!, seit 10, bald 11 Jahren verheiratet. Habe zwei Kinder 6 (bald 7) und 9 bald (10).
Ich habe einen festen Job mit ca. 2400 Euro Netto. Meine (Noch) Ehefrau hatte mal einen 400 Euro Job, ist aber seit gut 2 Monaten ohne eigenes Einkommen.
Ich habe weder eine Freundin, noch ahnt meine Frau etwas davon, das ich die Nase von ihr voll habe (glaube ich zumindest)
ICH habe ein Haus, welches ich per Schenkung bekommen habe. Das Haus und der Grundbucheintrag lauten AUSSCHLIEßLICH auf meinem Namen. Außerdem gibt es seitens des "Schenkers" noch ein paar notarielle Verfügungen zu dem Haus, die da lauten (sinngemäß):
1.) ICH darf das Haus nicht ohne Zustimmung des Schenkers verkaufen oder belasten.
2.) Gegen das Haus darf nicht vollstreckt werden.
3.) Sterbe ich früher als der Schenker, fällt das Haus NICHT an meine Kinder, sonder zurück an den Schenker.
4.) Wenn im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Zugriff auf das Haus genommen werden soll.
Tritt einer dieser Punkte ein, fällt das Haus wieder zurück an den Schenker.
Speziell der zweite Punkte wurde mit aufgenommen, damit sich meine Frau nicht die eine Hälfte des Hauses unter den Nagel reißen kann - so die Aussage des Notars damals.
Zum Zeitpunkt der Schenkung war ich mit meiner Frau ca. 5 Jahre verheiratet.
Alles was mit Geld zu tun hat, regele ich. So habe ich schon vor langer langer Zeit damit angefangen, mir einen "Schwarzgeldkoffer" anzulegen. Das ist wirklich ein Koffer mit Bargeld, welcher gut versteckt irgendwo

lagert.
So wie ich meine Frau einschätze wird sie mächtig angepisst sein, wenn ich sage "Schatz das war`s - nimm die Kinder und zieh aus" Erschwerend kommt hinzu, das die Verwandschaft meiner Frau alles Menschen mit viel "Tagesfreizeit" sind und ihr Wissen aus Talkshows a la´ Richterin Barbara Salesch beziehen.
Die Typen werden dann meiner Frau nochmal den richtigen Kick gegeben, ihren EX, also mich, so richtig auszupressen. Bin bei den Typen ohnehin sehr unbeliebt, weil ich der einzige in der Sippschaft bin, der ein normales Leben mit einem ganz kleinen bisschen Luxus führt (so man das denn von 2400 Euro hinbekommt)
Nun bilde ich mir ein, das ich alles soweit im Griff habe - Das Haus scheint ja laut Notar sicher zu sein. Der Schwarzgeldkoffer ist gut gefüllt. Die ganzen Lebens- & Rentenversicherungen für Sie und die Kinder, die ich die ganzen Jahre angefüttert habe, kann sie gerne mitnehmen.
Die Verträge wird sie ohnehin stilllegen müßen, weil sie die Beiträge dafür nicht bezahlen kann. Das Barvermögen, was sich offiziell auf unseren gemeinsamen Konten befindet kann sie ebenfalls gerne haben. Ich habe ja meinen Schwarzgeldkoffer
Der einzige Zugewinn im Rahmen unserer Ehe ist die Einrichtung des Hauses sowie die PKW`s. Vor 10 Jahren war das Zeug mal richtig teuer, aber mitlerweile ist es auch ganz schön abgewohnt - den Kindern sei Dank.
Größzügig wie ich bin, kann sie den gesamten Hausstand sowie das eine Auto gerne mitnehmen, denn - ihr ahnt es schon, ich habe ja meinen Schwarzgeldkoffer
Hört sich alles nach Easy going an - oder?
Hat von Euch schonmal jemand so seine Scheidung vorbereitet und ist dann letzendlich doch auf die Schnautze gefallen?
Was kommen auf mich an Kosten zu? Also Unterhalt für die Kinder, Verlust an Altersrente, möglichen Ehegattenunterhalt?
Der Unterhalt für die Kinder steht außer Frage, den werde ich auf jeden Fall zahlen müssen. Auch wenn ich die Kinder nie wirklich haben wollte, so stehe ich doch dazu, denn sie können ja am wenigsten dazu. Leider ist es ja so, das die Mutter die meiste Zeit mit den Kindern zusammen ist und somit ihr eigenes Verhaltensmuster auf die Kinder mit überträgt.
Wenn die Frau im Laufe einer Ehe Strukturen aufgebaut hat, die mir als Ehemann, gelinde gesagt, auf den Sack gehen, kommt es nicht selten vor, das auch die Kinder diese Strukturen übernommen haben. Somit gehen einem nicht nur die Frau, sondern auch die Kinder auf den Sack.
So ist das auch bei mir - und so kommt es, das meine Kinder einen nicht unerheblichen Anteil daran haben, das ich den Schritt der Trennung nun bald angehen möchte.
Da ja aufgrund der oben genannten Umstände bei mir nicht so wirklich viel zu holen ist, könnte ich mir vorstellen, das meine Frau versuchen wird, die Kinder als Druckmittel - wofür auch immer - gegen mich einzusetzen. Zum heutigen Zeitpunkt muß ich ganz klar und vielleicht auch leider sagen:
"Mir doch egal, dann nimm die Kinder und werde glücklich damit" Vielleicht ändert sich die Einstellung irgendwann einmal, aber zum jetzigen Zeitpunkt, gehen mir alle - Kinder und Frau - übelst auf den Keks.
Thema Ehegattenunterhalt.
Das ist die Nummer, um die ich gerne herum kommen möchte. Wie gesagt, die Verwandschaft meiner Frau hat viel Tagesfreizeit und würde im Falle, das ich meiner Frau etwas zahlen muss, ebenfalls davon profitieren und meine Ex-Frau aufgrund deren TV-Show-Weisheiten ebenfalls in dieses soziale Schiene hineinziehen - und wenn meine Ex-Frau da erst einmal drin steckt, zahle ich wahrscheinlich mein Leben lang.
Ich versuche daher, meiner Frau wieder einen Job zu besorgen (bislang habe ich ihr alle ihre Job`s besorgt) Erst wenn sie einen Job hat, werde ich sie vor die Tür setzen.
Gibt es eigentlich eine ca. Fomel für den Ehegattenunterhalt?
Ich falle ja nach der Scheidung in die ungüstige Lohnsteuerklasse 1 zurück. Allerdings bewohne ich mein Haus mietfrei (außer den üblichen Kosten bei einer Imobilie - Grundsteuer, div. Versicherungen und Nebenkosten). Außerdem habe ich keinerlei Kredite laufen. Sollte ich vielleicht trotz meines Schwarzgeldkoffers einfach mal ein bisschen Schulden machen?
Ich weiß, das sind viele viele Fragen. Auch wird der/die eine oder andere sagen: Spinnt der Typ. OK, manche Aussagen sind vielleicht sehr grenzwertig, aber alles was ich hier so geschrieben habe, spiegelt meinen momentanen Gemütszustand wieder.
Also geht bitte nicht so hart mit mir ins Gericht. Vielleicht ist ja der eine oder andere unter Euch, der mir ein paar Aspekte aufzeigt, das doch nicht alles so "Easy Going" wird.
Also wie gesagt, ich freue mich auf eure Antworten.
Viele Grüße
Christoph