....zieht sich nun seit 4 Jahren hin und nimmt immer noch kein Ende. Nach nachdem ich meinen Mann wegen ständigen Lugs und Betrugs rausgeschmissen hatte, hörte ich ein halbes Jahr nichts von ihm. Dann bot ich ihm an seinen Sohn zu sehen was in ständigem "Nicht Kommen" oder verspäteten holen und bringen endete. Streitereien führte letzendlich dazu, dass er mir mit Mord und Kindesentführung droht (er ist Kubaner) wegen all dieser Zusammenspiel wandte ich mich ans Jugendamt.
Ein betreuter Umgang wurde erteilt, nach dem dritten misslungenem Mal wurde der Umgang bis auf Weiteres wegen des Wohles des Kindes abgebrochen.
Ein Jahr später klagte er dann (wegen neuer Parnerin auch mit Kind) sein recht ein und die Sache wurde wieder aufgerollt. Mir war es recht, ich wollte ja, dass regelmäßiger Umgang stattfindet. Wieder betreuter Umgang, diesmal hat es einigermaßen Funktioniert, wegen seiner Freundin, die ihn dahin getrieben hat und ihm die verschärften Auflagen verständig machte.
Dann nach ein paar Monaten auf meinen Wunsch hin ein Lockerung, nur noch betreute Übergabe, alle 4 Wochen.
Dann ging es wieder los, zu spät kommen, kurzfristiges Absagen (wegen angeblicher Krankheit wurde aber am Abend vorher in der Disco gesehen)
Eskalationen mir gegenüber vor dem Kind, auch mit einer Aushilfsbegleiterin. Übrigens hat da JA in der Zeit 4x ihre Begleiter gewechselt.
So zog sich das nun das letze Jahr hin. Letzes Jahr wußte nicht mal den Geb. seines Sohnes, er kannte das Datum nicht.
Meine erste Tochter leidet mit, da die Umgangstage für meinen Sohn mit ihr als Mutter-Tochter Tage verplant sind und ich diese ständig absagen musste. Meinem Sohn (jetzt 5 ) tische ich ständig Lügen auf bzw. sage ihm erst kurz vorher bescheid, damit ich ihn wenigstens verschone, wenns wieder nicht klappt.
Er erkennt seinen Vater nichteinmal am Telefon, sagt Mama da ist ein komischer Mann dran, fragt nicht nach ihm. Geht zwar zum Umgang mit, weil ich ihm es gut rede und er ja auch dann was gekauft kriegt, aber einen wirklichen Draht kann er gar nicht aufbauen.
Ich kanns nicht verstehen.
Im November wurde nun wieder kurz vorher abgesagt, weil Vater für 4 Wochen nach Kuba wollte (dafür reicht da Geld, für Unterhalt nicht). Daraufhin hab ich das "Projekt" entgültig abgebrochen und lasse es nun auf das Gericht ankommen. Morgen ist der Termin und mir schaudert. Das Schlimmste was mir wohl passieren könnt wäre die Gleiche Umgansvereibarung aber diesmal mit gerichtlichem Druck.
Ich frage mich nun, welchen Sinn das alles macht. Ich wünschte einfach der Umgang würde abgebrochen bis der Kleine alt genug ist, selbst Rede und Antwort zu stehen, d. h. zu sagen "Vater" warum bist du nicht gekommen, oder ich hab heut keine lust, oder, ich will dies machen oder das....derzeit geht er eben mit und macht alles ohne ja und amen, weil eben kein Vertrauensverhältnis da ist und beschwert sich anschließend bei mir, wenn er keinen Spass hatte.
Wo liegt bei so einem Umgang das Wohl des Kindes? Vater? So sehe ich keine Vaterfigur und so kann es doch auch nicht sinnvoll sein.....
