martina kaczynski hat geschrieben:
Sorry, aber ich denke immer noch, das eine Scheidungs - bzw. Trennungsvereinbarung niemals so unstreitig ablaufen wird, das ein Anwalt für beide Parteien genügt.
Sag niemals nie... Man kann sich auch ganz ohne Anwalt scheiden lassen, wenn man alles strittige zuvor geklärt hat. Der einzige "Nachteil" ist, daß man ohne Anwalt länger auf den Rechtskraftbescheid wartet, da das Gericht den zu scheidenden eine längere Einspruchsfrist einräumt, als wenn sie anwaltlich beraten waren.
Ich habe im Bekannten- und Familienkreis mehrere Fälle, wo das mit einem gemeinsamen Anwalt geklappt hat. Voraussetzung ist natürlich die grundsätzliche Bereitschaft zur Fairness auf beiden Seiten.
martina kaczynski hat geschrieben:
Ich wiederhole mich ja ungern, aber warum trennen sich Partner, wenn sie sich doch so einig sind.
Weißt du, ich bin mir mit vielen Leuten in vielen Dingen einig, trotzdem würde ich sie nicht heiraten. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
martina kaczynski hat geschrieben:
Es wird immer der Punkt kommen, wo einer der beiden anfängt zu spinnen (sorry) und was passiert dann, spätestens dann wird der Anwalt parteiisch und eine Mediation beim Anwalt ist nicht mehr möglich.
Was hat denn der Anwalt damit zu tun? "Spinnereien" vor dem (gemeinsamen) Anwalt auszutragen ist doch nur unhöflich.
Glaube mir, man kann dem anderen durchaus alles Schlechte vom Himmel wünschen, und sich trotzdem finanziell fair auseinandersetzen - schon alleine, weil dann jedem mehr vom Kuchen bleibt...
Beide Parteien müssen sich natürlich klar sein, daß nicht einer alles haben kann und gerecht geteilt werden muß. Wenn das klappt, ist der Rest diskutierbar.
meine Meinung
K.