Zitat:
Er ist damit allerdings überhaupt nicht einverstanden und droht gerichtlich vorzugehen. Hat er Chancen, durchzukommen?
Selbstverständlich - und das wird er auch. Und Du wirst dann auch noch vor Gericht als "Umgangsverhinderin" da stehen.
Was jetzt grad bei euch passiert, ist die klassische Variante. Ein kleiner Streit eskaliert, man sieht sich vor Gericht und kommuniziert nur noch über Anwälte. Dein Ex wird ein Umgangsrecht beantragen und auch bekommen - und während dieser Zeit hat er das Recht zu tun und zu lassen, was er will - und auch sich zu treffen mit wem er will (mit Kind) - und wenn er Grund zu der Annahme hat, Du tust das, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen, wird er Dir später Deine aufzeigen.
Wenn bisher "alles bestens geklappt" hat, setzt Du jetzt sehr viel auf´s Spiel. Wenn es nur noch 3 Wochen sind - wäre es im Sinne Deines Kindes - diese 3 Wochen einfach zu akzeptieren. Wenn Du das garnicht hinbekommst - dann red mit ihm. Schließt einen Kompromiss. z.B. eine Woche kommt er das Kind besuchen, eine Woche gibst Du das Kind zu ihm - die letzte Woche teilt ihr. Das wäre fair. (naja, so ganz auch nicht - für ihn jedenfalls nicht) aber vielleicht kriegst Du es ja auch die 3 Wochen so rum.....