Moehrenmolch hat geschrieben:
Ich halte mich auch nicht für einen "besseren" Vater.
Das zu beurteilen steht sowieso nur meiner Frau oder meinen Kindern zu, meinst Du nicht?
Achso , Frau hast Du noch.
Ja.
Keine Ex-Frau mit Kindern.
Doch, auch.
Ja.
Geht mich nicht an, nur neugierig.
Macht ja nix.
Jeder erzählt hier, was er erzählen mag von sich.
Ich meine, wenn Ex-Frau u. Ex-Mann nicht auf dem gemeinsamen Nenner kommen wird es schwierig.
Das ist richtig.
Ich habe Dir mal ein paar alte Beiträge zitiert, damit Du Deine Neugier befriedigen kannst:
martina kaczynski hat geschrieben:
Ich will hier jetzt bloß keinen eine Wiederheirat vermiesen,
versteht mich bloß keiner falsch bitte. (...)
Wobei ich nicht ausschließen möchte, das ich nicht vielleicht mal wieder heirate.
Aber wie heißt es so schön, aus Schaden wird man klug.
Das wünsche ich Dir. Immerhin ist unsere
dafür ja endlich.....
Meint von ganzem Herzen:
........................................................Fred
(einmal geschieden, einmal verwitwet, zum letzten Mal verheiratet...)Bei allem Respekt: der Begriff
"Zweitfrau/-mann" scheint mir ziemlich problematisch.
Klingt nach
second hand oder so.
Die deutsche Sprache kann doch mehr als solche beleidigenden Begriffe zu formulieren...
Ich habe es - glaube ich - schon erwähnt, daß ich einmal geschieden und einmal verwitwet bin... - aber nie käme es mir in den Sinn, die Frau, die ich liebe und mit der ich glücklich bin, als "Drittfrau" zu bezeichnen oder von anderen so bezeichnen zu lassen.
Das andere, das was davorliegt, ist abgeschlossen:
bei der Scheidung blieb dann Ärger, Verachtung und Haß (ja, bis heute), beim Tod (verarbeitete) Trauer, gute Erinnerungen und das, was man vielleicht am besten als Wehmut bezeichnet. - Entscheidend in beiden Fällen ist aber doch, was man daraus macht!
Vergangenheit ist etwas ganz persönliches, und das macht einen Menschen zu dem, was er heute ist.
Die Frage ist doch nur, ob es geklärt ist und wie es abgeschlossen wurde.
Und da hilft auf jeden Fall: Rollenklarheit.
Meine Frau ist nicht etwa meine "jetzige" Frau, nein: sie ist meine Frau.
Das ist doch ein sehr deutlicher Unterschied.
Meine Frau war vorher auch schonmal verheiratet; diese jeweils eigene Vergangenheit ist nichts, was uns gegenseitig stört oder etwas "wegnimmt". Sie ist Geschichte.
Meine Geschichte hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin, der auch als genau dieser geliebt ist. Mit seiner Geschichte.
Ihre Geschichte hat sie zu der gemacht, die sie heute ist, die auch als genau diese geliebt ist. Mit ihrer Geschichte.
Findet jedenfalls

Fred