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 wenn die kinder nicht wollen von grausame33
hallo

wie verhalte ich mich wenn der Vater(bin geschieden) die Kinder in den Ferien 3 Wochen haben möchte aber die Kinder höchstens eine Woche bleiben wollen??

Da mein Exmann meint ich soll die Kinder überreden das sie länger wollen aber ich der Meinung bin das die das allein entscheiden können

die Kinder sind 7 und 9



weiss da jemand rat



Wenn die Kinder dann nicht so wollen wie er sagt er dann er wäre so traurig wenn sie nur eine woche bleiben was ja nun auch bei den Kindern wieder rum ein schlechtes gewissen auslöst.


 wenn die kinder nicht wollen von catweazle
Rat weiss ich eigentlich nicht, aber mir wird es wohl so aehnlich gehen.

Mein Mann will die Kinder in den grossen Ferien auch drei Wochen und die Kinder (besonders die aeltere) sind nicht sehr begeistert. Ich kann mir auch vorstellen, dass er schauen wird, dass sie in dieser Zeit nicht mit mir telefonieren.

Ich denke, das werden wir abwarten muessen. Kinder aendern ihre Meinung relativ schnell und wenn sie erstmal eine Woche bei ihm sind, dann wollen sie vielleicht doch noch laenger bleiben. Wenn nicht, dann traue ich meinen Kindern eigentlich schon zu, dass sie sich durchsetzen (bzw der Vater dann mit den Nerven am Ende ist). Ansonsten einfach den Kindern versprechen, dass sie jederzeit kommen koennen, wenn der Vater einverstanden ist (vorausgesetzt man hat nichts vor). Ich gehe davon aus, dass die Vaeter ihre Kinder lieben und so schlimm kann es nicht werden. Ich werde meine freie Zeit die erste Woche erstmal geniessen, spaetestens dann werde ich allerdings auch wenig Ruhe haben und mir meine Gedanken machen. 3 Wochen sind doch ziemlich lang. Aber auch die Zeit geht vorbei.


 wenn die kinder nicht wollen von Dirk
da muß ich catweazle zustimmen.



Am einfachsten wäre es, wenn jeder die Gewissheit hätte, daß jeder so lange könnte, wie er/sie/es wollte - d.h. es keinen Druck gibt.



Dann bleiben die Kinder so lange beim Vater, wie sie wollen und wie er will - damit hätten die Kinder die Gewissheit, daß sie ernst genommen und an der Entscheidung beteiligt werden, der Vater wüßte, daß die Kinder unbeeinflusst sind, wenn sie sagen "wir wollen wieder zu Mama" - und die Mutter wüßte, daß ihre Kinder Spaß haben, so lange sie beim Vater sind. So wäre allen wohl am meisten geholfen und keiner hätte einen Grund verärgert zu sein.

_________________
Grüße

Dirk


 wenn die kinder nicht wollen von karamia
Das Umgangsrecht richtet sich natürlich nach den Umständen des Einzelfalls und nach dem Alter des Kindes. Ein Besuchsrechtsmodell für nahe wohnende Eltern von Schulkindern sähe in etwa folgendes vor:



für Deutschland: jedes zweite Wochenende von Freitag abend bis Sonntag abend, an Feiertagen, wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten jeweils einer der Feiertage, sowie die Hälfte der Schulferien.



für Österreich: jedes zweite Wochenende (Freitag abend/Samstag morgen bis Sonntag abend), 1 Woche Weihnachtsferien (Heiligabend jährlich abwechselnd), im Gegenwechsel die Osterfeiertage (Karfreitag bis Ostermontag) sowie zwei Wochen Sommerferien.



Eltern können und sollen natürlich das Umgangsrecht auf ihre persönliche Situation abgestimmt vereinbaren - und sollten sich dann auch an die Vereinbarung halten.

In deinem Fall ist es tatsächlich deine Pflicht, auf die Kinder einzuwirken, daß sie ihrem Vater sein Umgansrecht in vollem Umfang ermöglichen. Mit 7 und 9 sind sie zwar in der Lage, ihre Meinung dazu zu äußern, aber nicht, die Entscheidung darüber zu treffen. Der Kontakt mit dem Vater ist gerade nach einer Scheidung sehr wichtig für die Entwicklung der Kinder, das können sie aber noch nicht nachvollziehen. In diesem Alter haben die Kinder natürlich andere und "kurzfristigere" Prioritäten.

Wenn sie sachliche Gründe haben, warum sie nicht zum Vater wollen, wäre es am besten, mit dem Vater darüber zu sprechen und die Gründe für die Ablehnung zu beseitigen.

Gruß

K.


 wenn die kinder nicht wollen von Moehrenmolch
karamia hat geschrieben:
(...) In deinem Fall ist es tatsächlich deine Pflicht, auf die Kinder einzuwirken, daß sie ihrem Vater sein Umgansrecht in vollem Umfang ermöglichen.




Widerspruch.

Eine solche Einwirkung ist weder eine Pflicht, noch ist sie gut.



Sie läßt sich auch nicht wirklich psychologisch-pädagogisch begründen und schon gar nicht mit der Sorge um das Kindeswohl vereinbaren.



Wenn 7 und 9 Jahre alte Kinder so deutlich Widerstand anmelden, dann wäre Ursachenforschung hier die erste Pflicht. Und wenn die Eltern sich noch so gut verständigen können, wie es - trotz des nicks - sich in der Schilderung von "Grausame33" anhört, dann sollten sie mehr GEMEINSAM mit den Kindern unternehmen.



Das Ansinnen des Vaters, die Mutter solle die Kinder "überreden", zeigt bereits, wie egozentrisch er das Problem sieht. Es geht nicht um sein isoliertes Recht, darauf hatte ich schon mehrfach hingewiesen; nach dem BGB ist das Umgangsrecht ein wechselseitiges und somit auch eine "Pflicht". Aber doch nicht mit dem Holzhammer oder mit psychischem Druck oder "Einwirkungen" durchsetzbar.



Hier wäre ein Gespräch der Eltern MIT den Kindern bei einer Erziehungsberatung/Partnerberatung oder eine Mediation äußerst sinnvoll und angebracht!



Ganz persönliche Empfehlung :ja: von Fred!

_________________
"Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen." (Harold Pinter)


 wenn die kinder nicht wollen von karamia
Moehrenmolch hat geschrieben:
Eine solche Einwirkung ist weder eine Pflicht, noch ist sie gut.


auch Widerspruch:

ich zitiere von http://www.daddy-at-kiddy.de/Umgangges.html

Zitat:
Wohlverhaltensklausel



Gemäß § 1684 Abs. 2 BGB haben die Eltern "alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert." Obwohl der Gesetzestext nur von einer Unterlassungspflicht spricht, wird die Wohlverhaltensklausel häufig als Handlungspflicht des betreuenden Elternteils interpretiert. So führt die vom Bundesministerium der Justiz herausgegebene Broschüre "Das neue Kindschaftsrecht" aus: "Insbesondere bei jüngeren Kindern, die zu einer eigenen, abgewogenen Willensbildung noch nicht fähig sind, ist es grundsätzlich die Pflicht des Elternteils, bei dem das Kind lebt, erzieherisch auf das Kind einzuwirken und es zu ermutigen, den Kontakt zum Umgangsberechtigten zu pflegen."




LG

K.


 wenn die kinder nicht wollen von ratlose
Bei mir ist das gerade umgekehrt! Angeblich wollen die Kinder (sie leben bei ihm) überhaupt keinen Kontakt zu mir! Aber in Wirklichkeit dürfen sie nicht, weil er es nicht möchte! Hat er bei nem Gutachter gesagt! Das Problem ist, dass der Richter seit Monaten nichts unternimmt! Er hat einen Beschluss gefasst, gegen den mein Noch-Mann regelmässig verstösst, ohne dass es Folgen hat! Bin da ziemlich ratlos und sauer! Wer kann mir nen Tipp geben, was ich tun soll? Werde den Richter höchstwahrscheinlich wegen befangenheit ablehnen müssen!


 wenn die kinder nicht wollen von Martina
Hallo Monika,



den Richter für Befangen erklären zu lassen wird wohl nicht der richtige Weg sein. Was unternimmt dein Anwalt eigentlich in der Angelegenheit ?

Es spielen da sicherlich überall menschliche Ansichten eine große Rolle. So ein Richter ist auch nur einer..............

Ich kann dir nur raten, nicht aufzudrehen und deinem Unmut vor Gericht luft zu machen, denn nichts hassen Richter mehr, wie Streithähne die sich vor ihm zerfleischen. Mein Anwalt hat mir von Anfang an gesagt, ich müsse ruhiger werden und vor Gericht einfach nur ruhig und sachlich antworten. Dies hatte zur Folge, das mein EX vorm Richter ausgeflippt ist. Das nutzt die Gegenseite natürlich immer als Pluspunkt für den eigenen Mandanten.

Versuche noch mal über deinen Anwalt einen neue Anhörung zu bekommen und dann wird sich die Sache schon klären, ganz in Ruhe...... :cool:

_________________
liebe Grüße

Martina



 wenn die kinder nicht wollen von ratlose
Die Frage ist nur wie lange ich noch warten muss! Mein Anwalt schreibt und schreibt Briefe an das Gericht, die anscheinend einfach ignoriert werden! Und die Spange zwischen den Kids und mir wird immer grösser! Warte nun ja schon ein ganzes Jahr!


 wenn die kinder nicht wollen von Martina
Hallo Monika,

ich denke, das kommt immer darauf an, wie viel Arbeit gerade beim Gericht anfällt.

Vielleicht würde es mal helfen, wenn dein Anwalt, so wie es meiner auch gemacht hat, einfach mal beim FG anrufen würde und um eine möglichst schnelle Anhörung bitten würde um zu gewährleisten, das die Kinder dich nicht ganz aus den Augen verlieren.

_________________
liebe Grüße

Martina



 wenn die kinder nicht wollen von karoli
Hallo an alle



ich halte in dieser Sache auch nichts von "Überredungskünsten". Ob das jetzt meine Pflicht wäre oder nicht ist mir ehrlich gesagt völlig wurscht.



Mein Sohn lebt bei mir, hat lange Zeit gebrauch um überhaupt mal bei meiner EX sein zu wollen; übernachten war auch nach 2 Jahren (da war er schon 5) nicht möglich.



Mittlerweile (er ist fast acht) gibt es eine Regelung das er innerhalb von 14 Tagen insgesamt 5 Tage und darin 2 Nächte bei Mama ist. Jeden Versuch mit ihm über eine Ausweitung zu reden blockt er total ab.



Jetzt ist er gerade 2 Wochen bei Mama in den Ferien, aber ich habe wieder gemerkt dass er immer anhänglicher wurde je näher der Ferientermin kam.



Ich habe mich mittlerweile zum "Anwalt" der Interessen meines Sohnes gemacht und beteilige mich nicht mehr an den Versuchen ihn zu einem weitergehenden Umgang bei der Mutter zu "motivieren", da er mir klar zu verstehen gegeben hat (wörtlich) " Papa, dass kann Mama vergessen, das ich die ganze Woche bei ihr sein soll, sie kann nicht immer alles bekommen was sie will". hintergrung ist, dass Mama ihm erklärt hat sie wünscht es sich, dass er bei ihr lebt.



Also von meiner Seite.... klare Absage an die überredungskünste!!!!





Sonnige Grüße



Oliver


 wenn die kinder nicht wollen von Martina
Hallo Oliver,

das kannst du aber nicht pauschalieren, meine Kinder wollen auch nicht zu ihrem Vater, weil er sie psychisch unter Druck setzt und ihnen dauernd gesagt hat, das sie eine unfähige Mutter haben, die nur auf sein Geld aus ist. Ich bin auch der Ansicht, das man die Entscheidung den Kindern überlassen sollte, wann und ob sie überhaupt den anderen Elternteil sehen wollen. Aber in Monikas Fall ist es ja ganz offensichtlich so, das die Kinder gerne zu ihr möchten, es aber nicht dürfen, weil der Vater den Umgang verhindert.

Grundsätzlich bin ich deiner Meinung, aber es trifft eben nicht auf jeden Fall zu.

_________________
liebe Grüße

Martina



 wenn die kinder nicht wollen von ratlose
Er setzt die Kinder so unter Druck (mit welchen Mitteln auch immer) dass sie keinen Kontakt zu mir wollen, angeblich. Dem Großen hat er ein Auto gekauft (seltsamerweisse das gleiche wie meins) und der Kleinen kauft er alles was sie möchte.Die Kleine trägt viele meiner T-shirts (sind noch in unserem Haus)und andere Bekleidungsstücke, die ich nicht bekomme. Er unterrichtet mich überhaupt nicht über die Kinder, sei es Gesundheit, Schule, Ausbildung,...! Jetzt habe ich erfahren, dass er für drei Wochen mit der Kleinen in Urlaub fährt, ohne mir etwas davon zu sagen, obwohl wir das gemeinsame Sorgerecht haben. Seine neue Freundin, schon die dritte, von der ich weiß, fährt wohl auch mit. Er hat sie in einer Vater-Kind-Kur kennengelernt, von der ich 3 Tage vorher erfahren habe durch einen netten 4-Zeiler seines Anwaltes.Auch das JA unternimmt nichts! Habe das Gefühl, als ob sich die ganze Welt gegen mich verschworen hat!Habe ich denn gar keine Rechte, nur weil ich ihn verlassen habe? Die Kinder wollten in der gewohnten Umgebung bleiben, was ich schweren Herzens akzeptiert habe.


 wenn die kinder nicht wollen von karoli
Ups, sorry...



das posting von monika ist bei mir durchgerutscht, ich hatte meine Antwort mehr auf das Anfangsposting bezogen.



Sicher, es ist immer der Einzelfall der entschieden werden muß. Und außerdem glaube ich nicht, dass ein Kind von sich aus ein Elternteil so sehr ablehnt, dass es rundweg nichts mehr mit diesem zu tun haben will.



Eine solche 100%-Verweigerung wird sicher vom Erwachsenen aus gehen. Das ist dann totaler Mist. Wenn ich diese Vollverweigerung mal ausschließe, bin ich dann jedoch der Meinung sollten "Überredungskünste" nur in begrenztem Maße eingesetzt werden.



Leider ist es jedoch so, dass der Umgangsberechtigte sehr schnell das andere Elternteil im Verdacht hat dass er den Umgang "minimieren" will.



Sonnige Grüße





Oliver


 wenn die kinder nicht wollen von Martina
Hallo Oliver,



du bist der Ansicht es gibt keine 100% Verweigerung, da irrst du leider.

Ich habe meinen Kindern die Entscheidung selbst überlassen. Obwohl sie schon seit etwa 8 Monaten nicht mehr zum Vater wollen, sage ich ihnen regelmäßig, das es in Ordnung für mich ist, wenn sie ihre Meinung irgendwann ändern und eine Aussprache mit ihrem Vater suchen sollten.

Aber nach all dem was der Vater ihnen angetan hat, ist es mehr als verständlich für mich, das sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen.

Dies ist aber bei Monika nicht der Fall. Hier werden die Kinder ganz offensichtlich vom Vater negativ beeinflusst. Warum also sollte Monika nicht versuchen alles Register zu ziehen um wieder Kontakt zu ihren Kindern zu bekommen. :boese:

_________________
liebe Grüße

Martina



 wenn die kinder nicht wollen von ratlose
hallo,

hier noch ein paar infos zu meiner situation.

die kleine (13) muss zum psychol. gutachten. der gemeinsame termin von ihr und mir wird ständig verschoben, ebenso wie die richterl. angeordneten besuchskontakte (mind. 2 std. im monat!!) nicht eingehalten werden. mittlerweile werden sie auch nicht mehr abgesagt! ich habe schon einen antrag auf unterlassungsgeld beim fg gestellt, aber es tut sich seitens fg nichts!das ja informiere ich auch regelmässig, aber alles ohne erfolg. mein ra informiert das fg auch regelmässig mit der bitte um baldigste lösung. aber es geht überhaupt nicht voran.

kann ich dagegen wirklich gar nichts tun? wir haben immer noch das gemeinsame sorgerecht!

lg

monika


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