ja,
da fühl ich mich doch glatt wohl wenn über den Tellerrand geschaut wird:
Steve hat geschrieben:
Man sollte vor solchen Äußerungen einmal darüber nachdenken, wieviele Menschen auf der Welt unfreiwillig verheiratet sind und / oder nicht mehr aus der Ehe herauskommen trotz übelster Vorkommnisse.
Und genau da ist für mich der Punkt. Klar wird oft versucht Menschen, trotz ihres Erlebten, zu etwas zu zwingen was der "Norm" entspricht.
Meiner Meinung nach gibt es Ursache und Wirkung. Beruflich habe ich viel mit Menschen und leider auch Sozpädads zu tun und mir sträuben sich oft die Nackenhaare.
Es gibt gute und funktionieren Partnerschaften und Ehen. Diese basieren aber niemals auf Macht und Abhängigkeit. Und jeder der sich beklagt dass die Folgen einer Ehe, die er nunmal eingegangen ist ihm auch was abverlangt, und auch oftmals lange die Vorzüge genossen hat, hat bei mir eh verloren.
Trotzdem braucht es nunmal eine rechtliche "Norm" und ich bin froh dass z.B. Beischlaf (seit gar nicht allzulanger Zeit) nicht mehr zu den ehelichen Pflichten gehört.
Wir regen uns auf wenn in Afrika Mädchen beschnitten werden (zu Recht) und hier laufen die Leute auf und wollen nötigen per Naturalunterhalt usw..
*seufz*
Vielleicht sollten so manche erstmal drüber nachdenken was ihr eigener Anteil an bestehenden Situationen ist.
Die Gesetze sind immer noch nicht gleichberechtigt und geschützt wird immer noch vorrangig der Mann, nicht die Kinder, nicht die Frauen - das wäre mein Wunsch, dass die Kinder an erster Stelle stünden und die Männer und Frauen gleichgestellt wären. DANN wäre so manch einer inkl zweckgebundener weibl. Unterstützer gezwungen sein Verhalten anzupassen.
hörnchen