Na Na Na, mal nicht so feindlich
Es gibt zum Einen das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit: Hiernach muss jeder dafür sorgen, dass er seinen eigenen Lebensunterhalt verdient, solange wichtige Gründe (kinder, Behinderung, Krankheit etc.) ihn nicht darn hindern.
Zum Anderen gibt es aber auch eine Menge Urteile, die immer noch das Solidaritätsprinzip unterstreichen: Sie hat, davon gehe ich jetzt mal aus, während der Ehe auch nicht mehr verdient und kann nun den aus der Ehe gewohnten Lebensstandard (für den Du gesorgt hast) nicht mehr aufrecht erhalten.
Worauf basiert denn die Unterhaltszahlung? Eine Vereinbarung zwischen Euch beiden? Mit oder ohne Anwalt? An Deiner Stelle würde ich einen Anwalt für Familienrecht aufsuchen, dieser wird sie wahrscheinlich schriftlich darauf hinweisen, dass sie alles dafür zu tun hat, eine Arbeit aufzunehmen, mit der sie ihren Lebensunterhalt selbst verdient. Lass Dich auf jeden Fall beraten, vielleicht ist ja auch eine notariell beglaubigte Scheidungsfolgevereinbarung möglich, die den Unterhalt nach der Scheidung zeitlich begrenzt.