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Hallo!
Ich komme langsam in die Endphase der Scheidung. Im Prinzip fehlt meines Wissens nur noch ein Termin. Allerdings habe ich mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht und würde eigentlich gerne Unterhaltsverzicht vereinbaren.
Kurz zu den Hintergründen: Mein NEM ist derzeit arbeitslos und das schon seit 2 Jahren. Er ist 37, hat keine Ausbildung und bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage hat er wohl wenig Aussicht erfolgreich einen Job zu finden. Es ging uns in der kurzen Ehe finanziell nie besonders toll, er war Alleinverdiener. Seit der Trennung lebe ich von Sozialhilfe, Kindsunterhalt bezahlt er.
Wenn ich nun in der Scheidung auf den Unterhalt für mich verzichte, kann mir das Sozi dann dumm kommen? Können die dann eine Sperre setzen o.ä.? Ich will nicht auf ewig vom Sozi leben, aber derzeit habe ich ein kleines Kind und noch einige andere Umstände "zwingen" mich mehr oder weniger für den Moment dazu. Ich werde aber, sobald es möglich ist, wieder arbeiten und da ich eine Ausbildung habe, sehe ich da keine großen Probleme. Nur sehe ich dann auf mich zukommen, dass ich für meinen NEM aufkommen muß.
Also, ich will da nicht irgenwie komisch rüberkommen und hoffe, ihr versteht mich richtig, abr für jemand, der im Prinzip nur am jammern ist, keine Ausbildung macht, seine momentane Situation mit seinen unrealistischen Ansprüchen an den Arbeitsmarkt selbst herbeiführt - naja, für so einen Menschen ... ich habe da einfach ein Problem.
Ich könnte da noch ganze Romane zu schreiben. Jedenfalls habe ich gute Gründe dafür ....
Danke für eine Antwort begzüglich des Sozis :)
Liebe Grüße,
Janni
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