Hallo Schwede,
die Miete deiner EX-Frau spielt m.E. nach keine Rolle bei der Unterhaltsberechnung. An vielen Orten sind nunmal die Mieten nicht gerade gering, erst Recht nicht wenn man bestimmt Anforderungen erfüllt sehen will.
Zitat:
Summe interessiert die meiner Ex demnächst zur Verfügung steht. Kindesunterhalt + Kindergeld, Job+ Betreuungsunterhalt = 2200,- cash/montl.!!!
Du meinst den Kindern und deiner Exfrau? Auch das spielt eine unwesentliche Rolle und sooo viel finde ich das auch wieder nicht.
Weißt du, viele sind losgerannt nach der Devise: Ui, neues Gesetz, jetzt bekommen Exehefrauen und Mütter nach 3 Jahren nichts mehr. Dem ist aber nicht so.
Als nicht verheiratete Mutter könnte ich das ja unfair finden, mach ich aber nicht. Wer den Vertrag einer Ehe abschließt und in dieser Kinder in die Welt setzt übernimmt nunmal eine Verantwortung. Und mal ganz ehrlich, die Kinder brauchen Betreuung und Zeit, auch die größeren.
Im Grunde ist es doch für alle beteiligten Mist, weil alle mit weniger auskommen müssen.
Zitat:
Das muß erstmal ein Ottonormal verdienen!
Mooomentmal, sie verdient diese Summe nicht, ein Teil davon ist z.B. Kindergeld, KU ......
Zitat:
Ich (mit neuer Partnerin) nach allen Abzügen die Hälfte. Gerecht??
Was ist schon gerecht? Du hast die Hälfte dessen zur Verfügung was die 3-köpfige Familie hat. Aber, auch darum gehts nicht wirklich.
Zitat:
Man muss ja nicht für 1000,- warm wohnen oder? Bin gespannt auf eure Beiträge.
Nein, muss man nicht. Aber, man kann! Und es kann durchaus auch gute Gründe haben wenn jemand so wohnt.
Also ich würde z.B. lieber 1000 € Miete schlucken und meinen Kindern ein normales Umfeld, ein eigenes Zimmer usw. bieten - wenn ich so über die Runden käme - als z.B. in einen sozialen Brennpunkt ziehen.
Du, da könnte man stundenlang philosophieren. Letzendlich muss man sich nach den Gesetzen und den eigenen Werten richten und das auch anderen zugestehen.
Was hat denn dein Anwalt verdient?
hörnchen