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 Trennung, Haus, Unterhalt... viele Fragen von Brunnengeist
Hallo liebe Community,

mein Bruder hat mir heute gesagt, dass er sich von seiner Frau trennen will. Den Schritt hatte er schon lang vor sich her geschoben, weil eben einige Dinge geklärt werden müssen.
Unterhaltsberechtigte Kinder gibt es nicht mehr. Sie stehen auf eigenen Beinen.
Problem: Vor 2 Jahren nahmen die beiden zusammen mit seinem ältesten Sohn einen Kredit auf, um den Ausbau des Hauses zu starten. Sein Sohn ca. 120.000 Euro, er und meine Schwägerin die Hälfte. Unter normalen Umständen würden sie den in 10 Jahren getilgt haben. Beide stehen im Berufsleben. Er hat ca. 1.600 netto, sie glaub ich sogar mehr. Beamtin.
Wenn sie sich trennen, wird sicher irgendwann eine Scheidung folgen. Er will das Haus nicht. Da sein Sohn in das Haus mit investiert hat, bleibt dieser drin und sicher auch meine Schwägerin. Wie erfolgt die Kredittilgung? Zu den selben Konditionen, wie bisher, nur eben jeder zur Hälfte? Beide haben ein gemeinsames Konto. Es gibt auch mehrere unbebaute Grundstücke. Ich glaube, dass ein Teil derer auf seinen Namen läuft.

Er hat nun Angst, dass sie in völlig ausnimmt. Er ist ein gutmütiger Mensch, der seine Familie immer unterstützt hat. Nun hat er Bedenken einen Tritt zu bekommen. Seine Frau neigt zu Depressionen, bzw. launenhaftem Verhalten. Verwehrt ihm Treffen mit Freunden etc. Bis dato hat er alles geschluckt. Seine Bedenken gehen in die Richtung, dass sie bedingt durch die bevorstehende Trennung, von der sie noch nichts weiß, sich krank schreiben lässt und er sie dann lebenslänglich aushalten muss. Geht sowas? Sind seine Ängste begründet? Ich gehe mal davon aus, wenn sie weiterhin arbeiten würde, müsse er keinen Unterhalt zahlen, aufgrund dessen, dass sie gehaltsmäßig besser da steht als er. Wie wäre es im Krankheitsfall, Arbeitsverweigerung oder Erwerbsunfähigkeit??? (sie hatte in Vergangenheit des öfteren mit Suizid etc. gedroht. Geht bei kleinen Konflikten zum Arzt und lässt sich Schlafmittel verschreiben, Psychopharmaka)

Ist es möglich, dass man diese Situation so klären kann, dass er nicht an die Grenzen seiner Existenz getrieben wird? Ich bin der einzige, mit dem er bis dato gesprochen hat. Freunde hat er wenige, da er sich wie beschrieben nicht wirklich um soziale Kontakte außerhalb der Arbeit bemühen kann..

Vielen Dank für ein paar hilfreiche Ratschläge.
Gruß Brunnengeist


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