Die Anwältin hat deinen Freund völlig korrekt beraten - das Problem scheint mir eher, dass du DEINE Interessen von ihr nicht genügend gewürdigt siehst.
Das ist aber nicht ihre Aufgabe.
Und weil es sich nicht nur um "deinen Freund", sondern um einen Papa handelt, der sich vorrangig um die Interessen seines Kindes zu kümmern hat, ist es meiner Ansicht nach ein Unding, wenn du - wie es auf mich den Eindruck macht - gegen die Mutter seines Kindes schießt. Das trägt nur dazu bei, die Situation zu verschärfen - und die Scheidung wird sich noch länger hinziehen.
Du siehst es nicht ein, den Lebensstandard deines Freundes mitzufinanzieren?
Dann trenne dich doch von ihm - zumindest bis er seine Angelegenheiten in Ruhe geregelt hat. Wenn du ihn so liebst, dass du die (eigentlich vorher zu erwartenden) Trennungskonflikte, die sich noch aus der anderen Paarbeziehung ergeben, in Kauf nehmen willst, halte dich raus!
DU musst seiner Anwältin nicht trauen - wenn ER ihr nicht traut, soll er wechseln.
DU musst sein Auto/seinen Lebensunterhalt nicht mitfinanzieren - das alles ist SEINE Sache.
Mach nicht den Fehler und gieß noch Öl ins Freuer, indem du deine eigenen Befindlichkeitsstörungen zum PROBLEM machst. So zeigst du dich ihm schon jetzt von einer Seite, die er ansonsten erst bei seiner 2. Scheidung realisieren würde.

Nee...lass ihn in seiner neuen Rolle ankommen und halte dich da raus. Freundinnen mag er im Laufe seines Lebens noch einige haben - wirklich wichtig ist es für ihn, zur Mutter seiner Kindes UM DES KINDES WILLEN eine verträgliche Ebene zu finden und nicht die Schuld für einen falsch kalkulieren Leasingvertrag auf die Ex schieben!
DAS ist ein blamabler Nebenkriegsschauplatz...
Alles Gute!