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 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Adele
ARGH, ich hatte eben einen ellenlangen Text geschrieben und jetzt ist alles weg *schimpf*.

Ich versuchs nochmal in Kürze.
TEIL 1
Hallo erstmal, liebe Forumsgemeinde! Ich habe mich hier angemeldet, um Meinungen von "Profis" zu lesen.
Die Basics:

Ich habe 3 Kinder ( 4, 6 & 8 Jahre). Zu meinem ExMann habe ich ein gutes Verhältniss und es gibt keine Umgangsprobleme, weder mit mir noch mit den Kindern.

Mein Partner hat einen Sohn (4 Jahre).
Wir sind über 2 Jahre zusammen, leben seit 1,5 Jahren zusammen mit meinen Kindern. Sein Sohn lebt bei der Mutter.

Mein Partner war und ist immer ein sehr engagierter Vater gewesen, für meine Kinder ist er das noch. Aber die Beziehung zu seinem Sohn ist mittlerweile fast nicht mehr existent.

Zu Anfang unserer Beziehung war sein Sohn sehr oft bei uns. Aber in den letzten 2 Jahren ist das Verhältniss so abgekühlt, dass er ihn jetzt fast gar nicht mehr holen will.

Sein Sohn stört massiv unser Familiengefüge. Von Anfang an (da war er erst 1,5 Jahre alt) war er trotzig, bockig, wollte immer nur seinen Kopf durchsetzen. Man kann ihm einfach nichts recht machen. Er kann sich nicht einfügen (auch im Kiga hatte er im 1. Jahr massive Probleme), er kann nicht teilen, nicht warten. Alles muss sich um ihn drehen.

Am Anfang war er fast jedes WE bei uns, die Hälfte der Ferien und auch wenn er krank war, holte ihn mein Partner, damit die Mutter arbeiten konnte.
Er boykottierte jeden unserer Ausflüge und Unternehmungen. Wenn es nicht nach seinem Kopf geht, schreit er, heult, bleibt einfach irgendwo sitzen.Er brüllt "ich habe keine Beine mehr", wenn er nicht laufen will. 150 Mal am Tag brüllt er nach seiner Mutter. Nein, du bekommst jetzt kein Eis mehr, Du hattest schon sein.........Wir sehen jetzt kein TV, wir spielen draussen...........alle Kinder gehen ins Bett........wasch Deine Hände.....ALLES Gründe für ihn, sofort loszubrüllen. "Ich will zu meiner Mama". Mittlerweile kommen auch Sprüche wie: Bei Euch gefällts mir nicht. Hier ist es nicht schön.

Wir haben immer versucht, geduldig zu sein und konsequent. Für ihn müssen nunmal die gleichen Regeln & Rechte gelten wie für meine Kinder. Aber nach 2 Jahren sind wir nervlich ziemlich ausgehölt. Mein Partner versuchte immer mehr, sich zu "drücken". Es wurde unterschwellig erwartet, dass ich mich um ihn kümmere, wenn er hier ist. Dass ich es "abfange", ihm "helfe".
Sein Sohn wurde immer genauso behandelt wie meine Kinder, er musste sich zwar ein (großes) Zimmer mit meinem gleichaltrigen Sohn teilen, aber mit eigenem Bett & Schrank.
Wir haben ein großes Haus mit Garten und genug Spielmöglichkeiten. Wir machten die tollsten Ausflüge, Schwimmbadbesuche und was weiß ich nicht alles, wenn er da war. Es war nie gut, nie gut genug. Er will immer mehr, mehr,mehr. Und alles für sich.

Ich habe vor einigen Wochen angefangen, mich etwas zurückzuziehen. Ich schlug vor, dass die beiden auch mal was alleine unternehmen. Eifersüchtig bin ich nicht. Ich würde mich freuen, wenn die zwei alleine Spaß hätten. Und ich freue mich auch, mal etwas mit meinen Kindern alleine zu unternehmen. Aber das funktioniert noch weniger! Mein Partner ist gereizt, genervt und total überfordert. Auf der anderen Seite ist er oft alleine mit meinen 3en, wenn ich arbeite und das klappt ausgezeichnet!

ICH SCHREIBE GLEICH WEITER, habe nur Angst dass es wieder gelöscht wird und ich wieder von vorne anfangen muss.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Adele
TEIL 2

Mittlerweile ist quasi ein "Wendepunkt". Mein Partner ist nicht mehr bereit, seinen Sohn jedes 2. WE zu nehmen.
Und schon gar nicht mehr über Nacht. Jeden Abend stundenlanges Gebrüll, wenn er ins Bett soll. Meine schlafen schon (obwohl sie älter sind) und der Kleine drückt immer noch auf die Tränendrüse und versucht zu disskutieren.
Jedenfalls holt er ihn jetzt nur noch 1 Tag jedes 2. WE, nur Von Vormittag bis Abend. Und er will es weiter reduzieren.

Wir haben mehrfach darüber geredet und ich habe vorgeschlagen, dass er eben 1 Tag mal was alleine mit ihm macht (ich denke, der Sohn möchte das und es wäre gut für ihn). Mein Partner will das auf keinen Fall. Nach langem hin und her und fadenscheiniger Ausreden hat er letzte Woche das erste Mal ehrlich zugegeben, dass er keinen ganzen Tag alleine mit ihm "schafft". Er wolle das nicht mehr und irgendwie ist das ein fremdes Kind, das halt manchmal zu Besuch kommt (und dann nur Terror macht). Er sieht ihn nicht mehr als Familie. Auch wenn viele Mütter sich jetzt aufregen werden: Ich kann ihn verstehen. Nach alldem, was ich hier nur in kürzester Kurzfassung wiedergeben kann, was wir die letzten 2 Jahre mitgemacht haben, kann ich es verstehen!
Ich befürchte nur, dass es ihm irgendwann leid tun wird. Aber er sagt, er wäre sich der Konsequenzen bewusst.
Er sieht meine Kinder als seine Kinder ( und es läuft hier auch wirklich einwandfrei). Er ist der perfekte (Stief-) Vater, kümmert sich um alles, bringt die Kinder zur Schule & Kiga, will immer mit zu Elternabenden, Arztbesuchen usw. Der krasse Gegensatz zum Umgang mit seinem eigenen Kind.

Die Mutter seines Sohnes weiß über all diese Probleme Bescheid und erwägt, mit dem Kind zu einem Kinderpsychologen zu gehen.
Ob sie es dann wirklich tun wird und in wie weit das die Probleme lösen wird ist dahingestellt.

Vielleicht habt Ihr ja noch Ideen? Oder gibt es Väter, die einige Zeit keinen Umgang hatten und ihn dann später wieder aufgenommmen haben?
Ich bin auch unsicher, wie ich mich verhalten soll. Soll ich sagen: Hol ihn wieder, ich kümmer mich schon? Oder auf meiner Haltung bestehen, dass er sich selbst mit ihm auseinander setzen soll? Eigentlich ist das ja deren Problem und keinem ist damit geholfen, wenn ich den Puffer spiele?!

Danke für Meinungen!


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von hörnchen
Hallo,

zunächst einmal habe ich dorthin verschoben wo es hingehört, zu den Zweitfrauen.

Zitat:
Soll ich sagen: Hol ihn wieder, ich kümmer mich schon? Oder auf meiner Haltung bestehen, dass er sich selbst mit ihm auseinander setzen soll? Eigentlich ist das ja deren Problem und keinem ist damit geholfen, wenn ich den Puffer spiele?!


Du beantwortest dir doch deine Frage schon selbst.

Ansonsten tacker ich mir die Finger fest, ich bin grad stinkesauer :rolleyes:

Vielleicht versuchst du das was du geschrieben hast nach ein paar Tagen mal zu lesen als wärest du außenstehend. Und deinen Partner solltest du in Beratung schicken.

hörnchen


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von OnkelGis
Hi Adele,

mag hörnchens Antwort hierzu nicht.

Mir kräuseln sich die Haare bei "holte ihn mein Partner, damit die Mutter arbeiten konnte."
Wen interessiert die Mutter ? Es geht doch um den Jungen, fragt ihn wenn ihr was unternehmt, ob er mit möchte und wenn nicht, lasst ihn einfach.

Er ist natürlich eifersüchtig auf deine Kinder. Er darf nur nie von irgendwas ausgeschlossen werden.

Fragt eine Erzieherin, wie man damit umgeht...


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Volldeppin
Hallo Adele,

die Situation ist für alle schwierig. Ich denke nicht unbedingt, dass ein Kinderpsychologe oder eine Erzieherin da Lösungen aus dem Hut zaubern können.

Der Kleine muss jetzt lernen, sich an unterschiedliche Situationen anzupassen - und gleichzeitig muss er das Gefühl bekommen, sich wohlfühlen zu dürfen OHNE dass andere darunter leiden.
Sozialkompetenz ist niemals jedem in die Wiege gelegt, sondern wird erlernt.

Setzt euch mit der Mutter des Kindes zusammen und erarbeitet gemeinsam ein verlässliches Regelwerk für den Kleinen, dass dann aber auch für DEINE Kinder gilt.
Und mach deinem Partner klar, dass er nicht dann den Schwanz einziehen und wegrennen darf, wenn es schwierig wird.
Von wem, wenn nicht von seinem Vater, soll der Junge denn ansonsten Sozialkompetenz erlernen?

Der Kleine testet grad aus, ob ihn sein Papa immer noch liebhat und akzeptiert.
Das ist hart, aber da muss dein Partner durch.
Und was soll das.... Papa will sich dem stundenlangen Gebrüll vorm Einschlafen nicht aussetzen?
Das IST nun mal (manchmal) so - insbesondere wenn sich ein Kind an ungewohnte Umgebungen und Zimmerpartner gewöhnen muss.

Oft hilft hier ein "Ritual". Gutenachtgeschichte, gemeinsames Gespräch, Licht aus.
Und als Belohnung vielleicht für die Jungs Taschenlampen, mit denen sich noch
herrlich "Fangen" spielen lässt...

Und dem Jungen die Chance geben, aus seiner Trotznummer wieder rauszukommen.
Bei meinen Kindern hat folgendes geholfen:

Kind zickt rum, wird unerträglich....
Ich....: Boah geh mal kurz vor die Tür. Warum? Wirst schon sehen....
Kind geht gespannt raus, klingelt.
Ich mache die Tür auf, freue mich total dass meine Maus wieder da ist.
"Vorhin - stell dir vor - war ne ganz Komische da. Sah aus wie du, war aber total komisch drauf....Gut, dass du jetzt wieder da bist!"

Bei uns hat das IMMER geklappt. Die sind ja nicht blöd und WISSEN, dass wir WISSEN, dass SIE das waren....aber lassen sich ganz interessiert erzählen, was "die Komische" denn alles so veranstaltet hat und finden "die Komische" echt voll daneben.

:-))

Oder: Waldspaziergang ist angesagt. Kind trotzt rum und will keine Schuhe.
Okay. EINMAL auf SOCKEN durch den Wald latschen wirkt Wunder....

oder im Schlafanzug in den Kindergarten bringen, wenn das Kind sich weigert, sich anzuziehen.
(wobei ich dann in einer Tüte Schuhe, Jeans und Shirt heimlich eingepackt hatte und
das Kind dann im Auto heilfroh war, sich noch schnell aziehen zu DÜRFEN)


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von hörnchen
gggggg kenn ich... Hat aber mit Alltag zu tun und scheinbar hat hier der Vater keine Bindung zu seinem Kind.

Volldeppin hat geschrieben:
oder im Schlafanzug in den Kindergarten bringen, wenn das Kind sich weigert, sich anzuziehen.
(wobei ich dann in einer Tüte Schuhe, Jeans und Shirt heimlich eingepackt hatte und
das Kind dann im Auto heilfroh war, sich noch schnell aziehen zu DÜRFEN)


Was aber da oben steht ist gerade für den Kleinen schon lange viel zu viel schief gelaufen, das geht ja nicht erst 3 Wochen.

Nicht der Kleine gehört zum Psychologen sondern der Vater nebst Freundin da ist 0 Einfühlungsvermögen vorhanden und erst Recht nicht Verantwortlichkeit.

Diesem Zwerg wird abverlangt zwischen 2 Welten zu wechseln und sich anzusehen wie der einzige Pappa den es hat andere Kinder mehr liebt. Eine Tortour. Und dann auch noch "Übermütterzweitfrau" die das wuppen will für den versagenden Vater der artig in der neuen Familie funktioniert.

Das Ding ging schon viel früher in die Hose. Der tolle Vater hat sich eine neue Familie zugelegt. Nur blöd dass die nicht mit der Altlast klarkommt, wäre ja noch schöner, wenn sichs um den Besuch drehte.

Umgang dient lt. Gesetz dazu dem gegenseiteigem Bedürfniss nach Liebe und Zuneigung Rechnung zu tragen. Die einen gebens an die GEs ab, die anderen an die Zweitfrauen.

Was ist hier wohl das faule Ei?

hörnchen


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von hörnchen
Adele hat geschrieben:
Mein Partner war und ist immer ein sehr engagierter Vater gewesen, für meine Kinder ist er das noch........

Sein Sohn stört massiv unser Familiengefüge. Von Anfang an (da war er erst 1,5 Jahre alt) war er trotzig, bockig, wollte immer nur seinen Kopf durchsetzen. Man kann ihm einfach nichts recht machen. Er kann sich nicht einfügen

Am Anfang war er fast jedes WE bei uns, die Hälfte der Ferien und auch wenn er krank war, holte ihn mein Partner, damit die Mutter arbeiten konnte.


Er boykottierte jeden unserer Ausflüge und Unternehmungen.


150 Mal am Tag brüllt er nach seiner Mutter.


Wir haben immer versucht, geduldig zu sein und konsequent. Für ihn müssen nunmal die gleichen Regeln & Rechte gelten wie für meine Kinder.


DAS spricht Bände. Armer Zwerg.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von hörnchen
OnkelGis hat geschrieben:
Mir kräuseln sich die Haare bei "holte ihn mein Partner, damit die Mutter arbeiten konnte."
Wen interessiert die Mutter ? Es geht doch um den Jungen, fragt ihn wenn ihr was unternehmt, ob er mit möchte und wenn nicht, lasst ihn einfach.


Hast du gelesen wie alt der Zwerg ist und wie lang das schon geht?

Und die Mutter
muss arbeiten weil pappa nicht fürn Unterhalt aufkommt. Wegen solcher Denke wie deiner stellen Arbeitgeber keine Mütter ein.

Wie sollen wirs denn nu haben? Mutter ist rund um die Uhr fürs Kind zuständig und Vater verdients Geld?

hörnchen

Achja, das Objekt Kind hat natürlich selbst im Kleinstkindalter das alles zur Zufriedenheit der "Erwachsenen" mizumachen. Was interessiert in dem Fall schon das Gefasel von Ritualen und Kontinuität.....


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von OnkelGis
..hab hier nicht raus gelesen, dass er nicht für den Unterhalt aufkommt. Für mich ist das Kindeswohl entscheidend.
(für mich war/ist Scheidung ein No-go, aber meine Frau hat da andere Intessen)


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Volldeppin
Adele...... mich lässt dein Thema grad nicht wirklich los. Wenn man deinen Text so liest, glaubt man dir durchaus, dass du dir Gedanken über den Vierjährigen machst.

Vielleicht aber solltest du den Focus eher auf deinen Partner richten.

Wenn du schreibst, dass er für DEINE Kinder ein engagierter "Vater" ist, dann ist davon auszugehen, dass er genau diese Rolle auch einmal für seinen Sohn gespielt (und das schreibe ich sehr bewusst) hat.
Würde er seinen Sohn aufrichtig lieben (oder auch nur gern haben!), dann würde er nicht rumzicken, wenn es darum geht, den Kleinen bei sich zu haben.
DAS ist ein grundlegender Charakterfehler deines Partners - und auf eines kannst du dich jetzt schon einstellen:

wenn EURE Beziehung endet, wird er sich mit dem gleichen Engagement auf die nächste Patchworkfamily stürzen, um Vater-Mutter-Kind zu SPIELEN.

Kinderpsychologe?

Nee.

Einzeltheapie für deinen Partner und gemeinsame Therapie für ALLE Beteiligten
inkl. Problemkind,Kindsmutter, Rabenvater, Patchwork-Mutter und deren Kinder.
Das einzige was du tun kannst ist, deinem Partner klarzumachen, wie er sich sich an seinem Sohn versündigt....und dass ER das Problem ist - nicht der Kleine.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von hörnchen
Hallo,

Volldeppin hat geschrieben:
Würde er seinen Sohn aufrichtig lieben (oder auch nur gern haben!), dann würde er nicht rumzicken, wenn es darum geht, den Kleinen bei sich zu haben.


UND er hätte dafür Sorge getragen dass nach der Trennung der Kleine seinen Pappa hat der sich (weiter?) um ihn kümmert und ihn langsam an die völlig andere Situation gewöhnt.


Zitat:
Einzeltherapie für deinen Partner und gemeinsame Therapie für ALLE Beteiligten inkl. Problemkind,Kindsmutter, Rabenvater, Patchwork-Mutter und deren Kinder.
Das einzige was du tun kannst ist, deinem Partner klarzumachen, wie er sich sich an seinem Sohn versündigt....und dass ER das Problem ist - nicht der Kleine.


Ich würde da erstmal Partner und Patchworkmutter in Therapie verfrachten, aber mit dem Lösungsansatz dass es dem Kleinen gut geht. Die Kinder reagieren auf das was mit ihnen fabriziert wird.
Gerade in solchen Fällen wäre es für die Kinder oftmals ein Segen wenn kein Umgang statt fände und sie einmal mit dem Verlust fertig werden müssen aber nicht ständig derart unempathischen Personen ausgesetzt werden.

Wie kann man nur "Schuld" auf ein so kleines Kind schieben das einfach nur nach seinen Möglichkeiten aufzeigt dass die Situation Sch..... ist.

Heftig genug dass man der Kindsmutter dringend raten sollte sich coachen und Junior stärken zu lassen. Aber nicht wie mans der neuen Familie "Recht" macht, sondern wie man das halbwegs unbeschadet durchsteht.

hörnchen


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Volldeppin
Ja Hörnchen... aber ich denke hierbei auch an Adeles Kinder. Die kriegen das doch ebenfalls mit und bekommen ein "Bild" das sie selber nicht einordnen können....

Und weil der Patchwork"papa" zu ihnen "nett" ist, ist für sie halt ebenfalls der Vierjährige ein Störfaktor....(das Leben ist ja sooo viel harmonischer, wenn der Trotzkopf nicht da ist) - und der Kleine steht bei seinen seltenen Besuchen erst einmal einer "Mauer der Ablehnung".

Hier gilt es doch, eine Balance zu finden . ALLE Kinder sollen sich wohl- und geliebt fühlen dürfen und ein Miteinander aufbauen können.... vielleicht sogar durch einen Therapieansatz OHNE Mitwirkung der (sich kontraproduktiv verhaltenden) beteiligten Erwachsenen.

???


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Adele
hörnchen hat geschrieben:
OnkelGis hat geschrieben:
Mir kräuseln sich die Haare bei "holte ihn mein Partner, damit die Mutter arbeiten konnte."
Wen interessiert die Mutter ? Es geht doch um den Jungen, fragt ihn wenn ihr was unternehmt, ob er mit möchte und wenn nicht, lasst ihn einfach.


Hast du gelesen wie alt der Zwerg ist und wie lang das schon geht?

Und die Mutter
muss arbeiten weil pappa nicht fürn Unterhalt aufkommt. Wegen solcher Denke wie deiner stellen Arbeitgeber keine Mütter ein.

Wie sollen wirs denn nu haben? Mutter ist rund um die Uhr fürs Kind zuständig und Vater verdients Geld?

hörnchen

Achja, das Objekt Kind hat natürlich selbst im Kleinstkindalter das alles zur Zufriedenheit der "Erwachsenen" mizumachen. Was interessiert in dem Fall schon das Gefasel von Ritualen und Kontinuität.....


Das kann ich so nicht stehen lassen. Sie arbeitet schon immer - freiwillig. Mein Partner zahlt seit der Trennung regelmäßig Unterhalt, da gabs keine Probleme. Dass er ihn bei Krankheit immer holte, lag daran dass er einfacher Krankentage auf seiner Arbeit nehmen konnte UND dass die Kindsmutter sich nicht mit einem kranken Kind abgeben will. Ich habe bewusst nicht schlecht über sie geschrieben, weil ich es neutral holen wollte. Aber so kann ich es -wie gesagt- nicht stehen lassen. Wir haben uns z.B. um U-Untersuchungen & Impfungen gekümmert, weil sie es einfach nicht gemacht hat. Sie hätte angeblich keine Zeit.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Adele
Volldeppin hat geschrieben:
Ja Hörnchen... aber ich denke hierbei auch an Adeles Kinder. Die kriegen das doch ebenfalls mit und bekommen ein "Bild" das sie selber nicht einordnen können....

Und weil der Patchwork"papa" zu ihnen "nett" ist, ist für sie halt ebenfalls der Vierjährige ein Störfaktor....(das Leben ist ja sooo viel harmonischer, wenn der Trotzkopf nicht da ist) - und der Kleine steht bei seinen seltenen Besuchen erst einmal einer "Mauer der Ablehnung".

Hier gilt es doch, eine Balance zu finden . ALLE Kinder sollen sich wohl- und geliebt fühlen dürfen und ein Miteinander aufbauen können.... vielleicht sogar durch einen Therapieansatz OHNE Mitwirkung der (sich kontraproduktiv verhaltenden) beteiligten Erwachsenen.

???


Hallo, unter den Kindern gibt es keine Probleme. Sie spielen sehr gerne miteinander und meine Kinder freuen sich auch auf den Besuch.
Ich denke, das Problem liegt wirklich zwischen Vater und Kind und es gibt einfach keine Bindung. Wohl noch nie.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Adele
Volldeppin hat geschrieben:
Adele...... mich lässt dein Thema grad nicht wirklich los. Wenn man deinen Text so liest, glaubt man dir durchaus, dass du dir Gedanken über den Vierjährigen machst.

Vielleicht aber solltest du den Focus eher auf deinen Partner richten.

Wenn du schreibst, dass er für DEINE Kinder ein engagierter "Vater" ist, dann ist davon auszugehen, dass er genau diese Rolle auch einmal für seinen Sohn gespielt (und das schreibe ich sehr bewusst) hat.
Würde er seinen Sohn aufrichtig lieben (oder auch nur gern haben!), dann würde er nicht rumzicken, wenn es darum geht, den Kleinen bei sich zu haben.
DAS ist ein grundlegender Charakterfehler deines Partners - und auf eines kannst du dich jetzt schon einstellen:

wenn EURE Beziehung endet, wird er sich mit dem gleichen Engagement auf die nächste Patchworkfamily stürzen, um Vater-Mutter-Kind zu SPIELEN.

Kinderpsychologe?

Nee.

Einzeltheapie für deinen Partner und gemeinsame Therapie für ALLE Beteiligten
inkl. Problemkind,Kindsmutter, Rabenvater, Patchwork-Mutter und deren Kinder.
Das einzige was du tun kannst ist, deinem Partner klarzumachen, wie er sich sich an seinem Sohn versündigt....und dass ER das Problem ist - nicht der Kleine.


Danke. Ich mache mir durchaus Gedanken, sonst würde ich doch hier nicht schreiben und mir denken, ist mir doch egal!
Und natürlich liebt er seinen Sohn nicht (mehr?) aufrichtig! Es kommt mir vor wie ein Störfaktor. Andererseits hat er die letzten 2 Jahre wirklich sehr viel Zeit, Energie und Kraft darein gesteckt und vielleicht braucht er auch einfach nur mal eine Pause, weil sich nichts bewegt? Ich hab den Eindruck, er ist einfach am Ende und jeder im Familien- oder Freundeskreis der seinen Sohn erlebt kann es nachvollziehen. Und ich möchte noch anmerken, dass sein Sohn vom 1. Tag an sehr schwierig war. Durch die Trennung wurde es wohl noch verstärkt, aber nach dem was ich von ihm weiß und kenne, hatte er nie eine richtige Bindung, zu keinem Elternteil. Bei der Mutter hat er auch absolute Narrenfreiheit, da wird sich nicht viel ändern.
Ich bin einfach hilflos mit der Situation, aber möchte mich auch nicht weiter so aufreiben wie die letzten 2 Jahre. Schließlich habe ich selbst 3 Kinder, die meine Zeit & Energie brauchen! Das ist evtl. auch eine Art Selbstschutz, dass ich mich da physisch & Psychisch gerade auf dem Rückzug befinde.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Volldeppin
Hallo Adele, du hast alles Recht der Welt auf Selbstschutz.

Vorschlag: eine Vater-Kind-Kur, so wie es das Müttergenesungswerk für unsereinen anbietet.
Gibts garantiert auch für Vater-Kind.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Volldeppin
http://www.vaeter.nrw.de/Gesundheit/Tip ... /index.php


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von Volldeppin
http://www.vater-mutter-kind.com/


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von hörnchen
Hallo,

Zitat:
Hallo, unter den Kindern gibt es keine Probleme. Sie spielen sehr gerne miteinander und meine Kinder freuen sich auch auf den Besuch.


Verstehe ich nicht. Wenn die Kinder untereinander sehr harmonisch sind und sich aufeinander freuen ist es mir unbegreiflich wie es zu Trotzattacken und ich will zu mama kommt.


 Vater-Kind-Verhältniss gestört von hörnchen
Uff

Zitat:
Danke. Ich mache mir durchaus Gedanken, sonst würde ich doch hier nicht schreiben und mir denken, ist mir doch egal!


Du belügst dich selbst. Deshalb schreibst du hier, du weißt es.

Zitat:
Und natürlich liebt er seinen Sohn nicht (mehr?) aufrichtig!


Wenn ich das lese wird mir anders.


Zitat:
Es kommt mir vor wie ein Störfaktor.


Warum, wenn sich doch die Kinder so blendend verstehen? DAS war doch die Rechnung.

Zitat:
Andererseits hat er die letzten 2 Jahre wirklich sehr viel Zeit, Energie und Kraft darein gesteckt und vielleicht braucht er auch einfach nur mal eine Pause, weil sich nichts bewegt?


In was denn genau?

Zitat:
Ich hab den Eindruck, er ist einfach am Ende und jeder im Familien- oder Freundeskreis der seinen Sohn erlebt kann es nachvollziehen. Und ich möchte noch anmerken, dass sein Sohn vom 1. Tag an sehr schwierig war. Durch die Trennung wurde es wohl noch verstärkt, aber nach dem was ich von ihm weiß und kenne, hatte er nie eine richtige Bindung, zu keinem Elternteil. Bei der Mutter hat er auch absolute Narrenfreiheit, da wird sich nicht viel ändern.


"Narrenfreiheit" und keine Bindung sind 2 paar Stiefel. Wenn das Kind keine Bindung hätte würde es auch nicht bocken dass es zu mama darf.

Zitat:
Ich bin einfach hilflos mit der Situation, aber möchte mich auch nicht weiter so aufreiben wie die letzten 2 Jahre. Schließlich habe ich selbst 3 Kinder, die meine Zeit & Energie brauchen! Das ist evtl. auch eine Art Selbstschutz, dass ich mich da physisch & Psychisch gerade auf dem Rückzug befinde.


Soderle und da wären wir beim Punkt. Und dafür kann der Zwerg: Nix!
Wolltest du einen "unterderWocheVater" für deine Kinder?

Es gibt so einen schönen Ansatz: Beurteile jemanden danach wie er mit "Altlasten" umgeht.... WAS um Himmels Willen bringt dich dazu 2 Jahre lang dem Kind den Vater zu nehmen? Das Umgangsrecht dient dem gegenseitigem Bedürfniss nach Liebe und Zuwendung Rechnung zu tragen. Es ist nicht dazu gedacht dass irgendwelche 3te, fremde, das Kind "bespaßen".


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